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21.10.2023

Bitcoin Kurs Analyse: Zinserhöhung und Bitcoin Halving

Patrik
17.09.2023
4 Minuten Lesezeit
Bitcoin Kurs Analyse: Zinserhöhung und Bitcoin Halving

Goldman Sachs, eine der weltweit führenden Investmentbanken, hat kürzlich die kühne Vorhersage gemacht, dass es im November zu keiner Zinserhöhung kommen könnte. Doch wie wahrscheinlich ist das und wie steht es um den Bitcoin Kurs acht Monate vor der Halbierung?

Begründung für verzögerte Zinserhöhung

In einem kürzlich erschienenen Bericht haben die Strategen von Goldman Sachs dargelegt, dass mehrere Schlüsselfaktoren zu der Vorhersage einer verzögerten Zinserhöhung beigetragen haben. Sie betonten, dass der Arbeitsmarkt erst wieder ins Gleichgewicht gebracht werden muss, bevor die Federal Reserve eine weitere Zinserhöhung in Betracht zieht. Dies deutet darauf hin, dass die Zentralbank möglicherweise auf einen anhaltenden Anstieg der Beschäftigungsdaten wartet, bevor sie die Geldpolitik strafft.

Darüber hinaus verweisen die Strategen auf vielversprechende Entwicklungen bei der Inflation, die in den letzten Monaten ein großes Problem darstellte. Goldman Sachs geht davon aus, dass verbesserte Inflationsdaten den Druck für eine sofortige Zinserhöhung verringern könnten.

Die Strategen erwähnen auch eine erwartete Verlangsamung des Wirtschaftswachstums im vierten Quartal. Sie betonen, dass eine solche Wachstumsverlangsamung die Federal Reserve dazu veranlassen könnte, Zinserhöhungen aufzuschieben.

Mit Blick auf das nächste Jahr halten die Strategen von Goldman Sachs sogar schrittweise Zinssenkungen für möglich, falls sich die Inflation weiter abkühlt. Sie gehen auch davon aus, dass die Federal Reserve ihre Schätzungen für das US-Wachstum 2023 von 1 % auf 2,1 % anheben wird, was die Widerstandsfähigkeit der Wirtschaft widerspiegelt.

Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung

In der Zwischenzeit beobachten die Marktteilnehmer die Schritte und Stimmungen der Fed genau. Einige Großanleger, darunter J.P. Morgan Asset Management und Janus Henderson Investors, haben die Ansicht geäußert, dass die Zentralbank eventuell ihren Zinserhöhungszyklus abgeschlossen hat und damit eine der aggressivsten Phasen der geldpolitischen Straffung seit Jahrzehnten zu Ende geht.

Futures, die an den Benchmark-Tagesgeldsatz der Fed gebunden sind, zeigen, dass die Marktteilnehmer bei der Sitzung am 19. und 20. September mehrheitlich keine Zinsänderung erwarten. Laut dem FedWatch Tool der CME Group liegt die Wahrscheinlichkeit, dass die Zinssätze auf der Sitzung vom 31. Oktober bis 1. November unverändert bleiben, bei etwa 72 %.

Wie steht es um Bitcoin?

Sollte es tatsächlich zu einer Verlangsamung der Zinserhöhungen kommen, könnten Kryptowährungen stark davon profitieren. Derzeit scheinen Bitcoin & Co. in einer verzwickten Lage zu sein. Obwohl der Aktienmarkt sich im Jahr 2023 extrem positiv entwickelt hat, hinken Kryptowährungen hinterher. Der nachfolgende Chart zeigt, dass die Korrelation im Jahr 2023 zwischen Bitcoin und dem SP500 lediglich phasenweise vorhanden war.

Bitcoin Korrelation mit dem SP500 - September 2023 - coinupdate
Quelle: theblock.co

Vergleicht man das noch mit 2021 sieht man, dass der Bitcoin Kurs mit dem S&P500 eine Periode von über einem Jahr hat, in der die Korrelation fast bei 1 lag. Ein Wert von 1 bedeutet, dass die Märkte stark korrelieren. Im Jahr 2023 zeichnet sich aber ein etwas anderes Bild. Teilweise befindet sich die Metrik im negativen Bereich, was bedeutet, dass keine Abhängigkeit festzustellen ist.

Analysten gehen davon aus, dass der Krypto-Markt diesen „Gap“ schließen wird und die Korrelation in den nächsten Monaten weiter steigen wird.

Was ist beim Bitcoin zu erwarten?

Noch zu Beginn des Jahres, als es Bitcoin schaffte von knapp $16.000 auf $30.000 zu steigen, wurden vermehrt bullische Bitcoin Prognosen veröffentlicht. Doch was folgte, war eine zähe monatelange Seitwärtsbewegung in einer Spanne zwischen $25.000 und $30.000.

Jeder Versuch in Richtung $31.000 auszubrechen führte zu einem schlagartigen Abverkauf. Doch wie geht es beim Bitcoin weiter? Kurzfristig gibt es zwei „naheliegende“ Liquiditäts-Pools: Einer bei $28.600 und der andere bei $23.500.

Es ist sehr wahrscheinlich, dass beide Zonen erreicht werden, um die Liquidität aufzugreifen. Die Frage ist nur, welche der Regionen zuerst kommt. Der Trader DocProfitCrypto hat das in einem ausführlichen Tweet erläutert.

Langfristiger Zeithorizont: Investoren sollten bedenken, dass vermutlich im April 2024 das nächste Bitcoin Halving stattfindet. Beim Halving wird die Anzahl an neuen, durch die Miner geschaffenen, Bitcoins schlagartig halbiert.

In der Vergangenheit führte die Halbierung zu einem ausgedehnten Bull-Run. Im nachfolgenden Chart sieht man die Auswirkungen der letzten beiden Halving-Events (2016 & 2020).

Bitcoin Chart - 17.09.23 - Bull-Runs Halving - coin-update.de

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Wie in der Grafik zu sehen, gab die Halbierung den Startschuss für eine extreme Rallye. Vergleicht man die Kurs-Niveaus zum Zeitpunkt der Halbierung miteinander, sieht man die erstaunliche Entwicklung des Bitcoin-Kurses. Ausgehend vom derzeitigen Kurs-Niveau könnten wir im April 2024 mit einem Halving Kurs von etwa $25.000 starten, was eine Verdreifachung zum Halving-Preis 2020 wäre.

Auch wenn die Marktstimmung derzeit „ängstlich“ ist (Fear&Greed-Index: 38) sind die langfristigen Aussichten nach wie vor bullisch. Neben der Bitcoin Halbierung im April 2024 muss die SEC (amerikanische Börsenaufsichtsbehörde) über verschiedene Bitcoin ETF Anträge entscheiden. Darunter Anträge von namhaften Größen wie Blackrock, Fidelity und WisdomTree.

Bisher wurde jeder Bitcoin-Spot-ETF seitens der SEC mit der Begründung der potenziellen Marktmanipulation abgelehnt. Doch gerade im Jahr 2023 lässt sich erkennen, dass der Druck auf die Behörde wächst und der Anti-Krypto-Ansatz zunehmend kritisiert wird.

Neben der Teil-Niederlage gegen Ripple hat die Aufsichtsbehörde gegen das Unternehmen Grayscale verloren, das beabsichtigt, den eigenen Bitcoin Trust (GBTC) in einen Spot-ETF umzuwandeln. Die SEC hatte ursprünglich den Antrag zur Umwandlung abgelehnt, sodass das Unternehmen Klage erhoben hat.

Richter Rao gab dem Antrag des Vermögensverwalters statt, das Finanzprodukt in einen Bitcoin Exchange Traded Funds umzuwandeln. Das ist insofern erstaunlich, da zum einen der Druck auf die SEC wächst und zum anderen ein regelrechter Run losgetreten wird, welcher Bitcoin ETF als erster genehmigt wird.

Es wird erwartet, dass ein Bitcoin-Spot-ETF Milliarden in den Markt bringen wird, was die langfristigen bullischen Aussichten unterstreicht. Übrigens: Die SEC hat maximal 240 Tage Zeit, um ETF-Anträge zu genehmigen oder abzulehnen, d.h. die erste Frist wäre der 10. Januar 2024 (Ark-Invest).

Die anderen ETF-Antragssteller (Blackrock, WisdomTree, Fidelity, VanEck und Co.) werden vermutlich nichts unversucht lassen, um vor der finalen Entscheidung des Konkurrenten Ark/21, genehmigt zu werden.

Wir befinden uns derzeit in einer extrem spannenden Phase, auch wenn es der Kurs gerade nicht widerspiegelt.

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