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Coinbase könnte nach Hedgefonds-Investitionen eine Bewertung von 8 Milliarden Dollar erreichen

Die in San Francisco ansässige Kryptowährungsbörse Coinbase, soll Verhandlungen mit Tiger Global und seinen bestehenden Aktionären über eine Investition in Höhe von bis zu 500 Millionen US-Dollar führen. Laut dem Bericht des Technologie-Magazins Recode, beläuft sich die Unternehmensbewertung somit auf rund 8 Milliarden US-Dollar.

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Bewertung könnte von 1,5 auf 8 Milliarden Dollar steigen

Die derzeit eher schwierige Marktsituation hält Tiger Global Management scheinbar nicht davon ab, an die Zukunft von Bitcoin und Co. zu glauben. Laut einer anonymen Quelle, die mit der Angelegenheit vertraut ist, soll Coinbase mit dem amerikanischen Hedge-Fonds und Family Office über ein Investment von 500 Millionen Dollar verhandeln, berichtet das Online-Magazin Recode.

Die Hälfte der Summe will die Kryptobörse zur Aufstockung der Liquidität nutzen, die anderen 250 Millionen sollen verwendet werden, um bereits bestehende Investoren auszuzahlen.

Eine Bewertung von 8 Milliarden Dollar würde Coinbase zu einem der am höchsten bewerteten Start-ups in den USA machen. Erst im letzten Sommer, kurz vor dem massiven Anstieg des Verbraucherinteresses an Kryptowährungen im letzten Quartal 2017, wurde die Börse mit rund 1,5 Milliarden Dollar bewertet.

Kryptowährungen sind keine „Tulpen“

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Der ehemalige Hedgefonds-Manager Michael Novogratz sagte, dass die gemeldete Multimilliarden-Bewertung von Coinbase beweist, dass Kryptowährungen keine „Tulpen“ sind, wobei er sich auf die erste große Finanzblase im 17. Jahrhundert bezieht. Dies wäre „ein bullisches Zeichen für die Legitimität der Branche“, so Novogratz.

Novogratz, der die Geschäfte des auf Kryptowährung ausgerichteten Vermögensverwalters Galaxy Digital führt, sagte im September, dass Bitcoin den Boden erreicht hätte und prognostizierte für das nächste Jahr, großes institutionelles Geld, das in BTC fließen soll.

Bitcoin-BTC-Jahreschart
Bitcoin (BTC) Jahreschart, Quelle: Live Coin Watch

Auch wenn viele Menschen an die Zukunft der virtuellen Währungen glauben, ist die Lage weiterhin angespannt. Der Preis von Bitcoin (BTC) ist in diesem Jahr um mehr als 65 Prozent gefallen und steht derzeit bei rund 6.480 Dollar. Andere Kryptowährungen, wie Ethereum (ETH) und Litecoin (LTC), schneiden noch schlechter ab und verloren allein in 2018 teilweise mehr als 75 Prozent.

Kryptobörsen arbeiten an neuen Produkten

Coinbase CEO Brian Armstrong sagte hierzu, dass sich das Unternehmen nicht auf momentane Höhen und Tiefen des Handelsvolumens konzentrieren würde und den seitwärts verlaufenden Markt nutzt, um „ein offenes Finanzsystem für die Welt aufzubauen“. Im Mai kündigte das Unternehmen vier Produkte für institutionelle Anleger an und versprach zwischenzeitlich neue Assets schneller aufzunehmen.

Auch andere Unternehmen investieren ihre Gewinne, um das Geschäft weiter auszubauen. Kürzlich kündigte Binance, die führende Kryptobörse nach Handelsvolumen, den Start einer dezentralen Exchange (DEX) für Q1 2019 an.

Wann und ob Investoren wieder verstärktes Interesse an den virtuellen Währungen zeigen, bleibt jedoch ungewiss.

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