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CFTC Vorsitzender: Kryptowährungen sind „hier um zu bleiben“

J. Christopher Giancarlo, Vorsitzender der Commodity Futures Trading Commission (CFTC), hat kürzlich seine Haltung gegenüber Kryptowährungen unmissverständlich klargestellt. In einem Interview mit CNBC sagte Giancarlo, Kryptowährungen wären „hier um zu bleiben“ und, dass sich Regulierungsbehörden für Innovationen öffnen sollten.

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Ansicht der CFTC unterscheidet sich von der SEC

Kryptowährungen beschäftigen gerade viele Regulatoren auf der ganzen Welt. Besonders die auf Kleinanleger fokussierte Securities and Exchange Commission (SEC) war in den letzten Wochen häufig in den Schlagzeilen, nachdem die US-amerikanische Börsenaufsichtsbehörde einige Vorschläge zur Einführung eines Bitcoin-ETFs ablehnte oder die Entscheidung darüber verschob.

Die CFTC, die die Future- und Optionsmärkte in den USA reguliert, hat mit Bitcoin-ETFs nichts am Hut, so Giancarlo. Er ist jedoch der Auffassung, dass Aufsichtsbehörden Kryptowährungen nicht von der Hand weisen sollten, nur, weil diese eher das Interesse von jüngeren Investoren ansprechen.

Bob Pisani, der das Interview mit Giancarlo führte, merkte an, dass hartnäckige Regulierungsansätze, amerikanische Start-ups dazu drängen könnten, ins Ausland zu gehen, um die auferlegte Kontrolle der Behörden zu umgehen. Der CFTC-Vorsitzende argumentiert, dass es ein US-Unternehmen sei, das den ersten von der CFTC genehmigten Bitcoin-Derivatkontrakt herausgegeben habe.

Bitcoin könnte eine Lücke füllen

Wie für CNBC üblich, forderte Pisani den CFTC-Vorsitzenden dazu auf, eine Prognose abzugeben, wohin der Markt als nächsten gehen könnte. Giancarlo sagte:

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„Ich persönlich denke, dass Kryptowährungen hier sind um zu bleiben. Ich denke, es gibt eine Zukunft für sie. Ich bin mir nicht sicher, ob sie jemals dem Dollar oder anderen harten Währungen Konkurrenz machen, aber es gibt einen ganzen Teil der Welt, der wirklich hungrig nach funktionierenden Währungen ist, die sie nicht in ihrer lokalen Währung finden können. Es gibt 140 Länder in der Welt, jedes von ihnen hat eine Währung. Wahrscheinlich sind zwei Drittel das Papier, auf dem sie geschrieben sind, nicht wert, und diese Teile der Welt sind auf harte Währungen angewiesen. Bitcoin, Kryptowährung könnte einige der Probleme lösen.“

Insgesamt klingen die Aussagen von Giancarlo, als wäre die CFTC offen gegenüber Innovationen, Bitcoin und anderen Kryptowährungen. Es wundert nicht, dass Unternehmen nach Lösungen suchen, um zwar den Handel mit Bitcoin anzubieten, dabei jedoch die SEC als Aufsichtsbehörde zu umgehen. Eines dieser Unternehmen ist Bakkt, dessen Produkt bei vielen Größen der Szene für Begeisterung sorgte.

Im November will das Unternehmen Bitcoin-Futures mit physischer Lieferung auf den Markt bringen und die CFTC wird die Aufsicht übernehmen.

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