Bitvavo schließt für deutsche Kunden: Das muss man jetzt tun

Bitvavo schließt für deutsche Kunden: Das muss man jetzt tun
  • Seit dem 18. März 2024 akzeptiert Bitvavo keine in Deutschland ansässige Nutzer mehr
  • Regulatorische Gründe verhindern die Aufnahme neuer Kunden aus Deutschland
  • Neukunden aus Österreich werden weiterhin akzeptiert
  • Die Krypto-Börse entschuldigt die Unannehmlichkeiten

Dieser unerwartete Schritt wird mit nicht näher spezifizierten regulatorischen Anforderungen begründet, die das Unternehmen zwingen, seine Geschäftsstrategie anzupassen.

Das müssen deutsche Kunden jetzt tun

Nach der Ankündigung von Bitvavo, keine neuen Nutzer aus Deutschland mehr zu akzeptieren, stehen bestehende und potenzielle deutsche Kunden vor wichtigen Entscheidungen.

Maßnahmen für bestehende Kunden

Deutsche Nutzer, die bereits Konten bei Bitvavo haben, sollten ihre aktuelle Situation überprüfen und folgende Schritte in Erwägung ziehen:

  1. Überprüfung des Kontostatus: Stellen Sie sicher, dass Ihr Konto und Ihre Vermögenswerte bei Bitvavo sicher und zugänglich sind.
  2. Informieren über Änderungen: Lesen Sie alle offiziellen Mitteilungen von Bitvavo sorgfältig durch, um zu verstehen, wie sich die Änderungen auf Ihr Konto auswirken.
  3. Vermögenswerte sichern: Erwägen Sie, Ihre Krypto-Assets in eine private Wallet oder eine andere Krypto-Börse zu transferieren.

Sind bestehenden Kryptowährungen bei Bitvavo sicher?

Das ist leider unklar. Durch den unklaren rechtlichen Rahmen ergibt sich ein Risikofaktor für Ihre Kryptowährungen.

Grundsätzlich erinnert die Situation an die von Coinbase vor mehreren Jahren. Deutsche Nutzer konnten Coinbase nutzen, obwohl keine Lizenz von der BaFin vorlag. Allerdings konnte Coinbase deutsche Konten jederzeit sperren lassen, da diese nicht „reguliert sind“.

Im schlimmsten Fall können Nutzer jedoch nicht mehr auf ihre Kryptowährungen zugreifen. Ein sichere Verwahrung auf einer Hardware Wallet (Partnerlink) oder einer anderen Börse sind Alternativen.

Bitvavo-Alternative finden

Bitvavo ist eine Krypto-Börse. Bei dieser können Benutzer echte Kryptowährungen kaufen oder verkaufen und diese auch auszahlen. Alternativen sind deshalb solche Börsen, die dasselbe und (mehr) anbieten. Das ist zum Beispiel bei Bitpanda möglich. Hier geht es zu unserer Übersicht verschiedener Krypto-Handelsplattformen.

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Heiß diskutiert:

4 Antworten

  1. Was soll der Text???? Typisch deutsch geschrieben, wie eine Manipulation dass es jetzt bei Bitvavo alles zusammen bricht. Hauptsache mal Panik machen. Der Verfasser sollte mal seine journalistische Arbeit überdenken. Sie nehmen keine neuen Kunden mehr auf, aber schmeißen die bestehenden Kunden aus DE nicht heraus und sie konfiszieren bestimmt nicht die Einlagen der Kunden.

    1. Der Text bezieht sich auf deutsche Kunden, nicht auf das Unternehmen. In Deutschland ist es Bitvavo nicht länger erlaubt, Geschäfte (mit Neukunden) zu betreiben. Inwieweit sich das auf bestehende deutsche Kunden auswirkt? Hierzu gibt es noch keine Informationen. Kunden sollten jedoch immer Vorsicht walten lassen. Das Kapital eines deutschen Kunden ist in dem Moment wichtiger als eine Vermutung.

  2. Ich selbst war als Kunde betroffen und sollte meine Coins binnen 14 Tagen auf mein Bankkonto abziehen! Weitere Hintergründe wurden mir nicht genannt. Erst durch Kommunikation mit einem Anwalt und konnte eine Regelung gefunden werden, das mir gestattet wird diese auf eine HardWallet zu transferieren. Ein Ärgernis!

    1. Das liegt wohl an den Umständen des Einzelfalls. Wie so oft bei „modernen“ Finanzeinrichtungen. Was man dort teilweise an Kommentaren liest, macht mich immer neugierig, wie das Verhalten dieser Leute ist. Bei mir wurde tatsächlich wenige Tage vor dem Ausschluss deutscher NEU-Kunden eine Finanzherkunftsprüfung angefordert, für deren Beantwortung man 14 Tage Zeit hat. Kommt man dem nicht nach, können Auszahlungen ganz oder teilweise eingeschränkt werden. In meinem Fall wurden Dokumente nach wenigen Stunden akzeptiert und die Flexibilität sogar noch erhöht. Also ich sehe überhaupt keine Gefahr für Bestandskunden, wobei jeder immer bedenken muss, ob Assets nicht ohnehin auf einer eigenen Wallet immer besser aufbewahrt werden.

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