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[Starter] Bitcoin Derivate sowie Krypto Margin-Trading mit Leverage

Kryptowährungen sind ein sehr volatiles, unreguliertes Investmentprodukt. Kein EU-Investorenschutz.

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Beim Handel mit Kryptowährungen gibt es unterschiedliche Strategien. Einige bevorzugen das simple Hodln, das Halten über einen langen Zeitraum mit der Erwartung, dass die Kurse irgendwann enorm steigen werden. Andere traden die Kryptowährungen regelmäßig auf den vielen Börsen. Vor allem traditionelle Anleger interessieren sich für Möglichkeiten, mit Kryptowährungen zu traden wie mit gewohnten Finanzprodukten. Bitcoin Derivate sind hierfür die Lösung. Der Handel mit Derivaten, die Bitcoin und andere Kryptowährungen als Basisprodukt verwenden, birgt sowohl Chancen als auch Risiken.



Was sind eigentlich Bitcoin Derivate?

Bitcoin Derivate sind Termingeschäfte auf der Grundlage von Basiswerten. Die Krypto Derivate gehören zu den kompliziertesten Finanzprodukten und stehen häufig in der Kritik. Dennoch haben sie einen festen Platz in der Finanzwelt. Auch Kryptowährungen gehören zu den handelbaren Finanzderivaten.

Der Begriff leitet sich von dem lateinischen Wort „derivare“ ab, was so viel wie „Ableitung“ bedeutet. Damit wird bereits deutlich, wie dieses Finanzprodukt funktioniert. Derivate stützen sich auf bestimmte Basisprodukte und leiten von diesen ihren Preis ab. Die Anlagenprodukte können Wertpapiere, Anleihen, Aktien, Zinsen, Indizes, Rohstoffe und Waren sein.

Derivate sind außerdem Termingeschäfte. Termingeschäfte sind Geschäfte, bei denen sich zwei Parteien darauf einigen, etwas zu einem späteren Termin zu tun. Bei den Derivaten bedeutet das: Eine der beiden Parteien kauft für eine bestimmte Zeit ein Basisprodukt und zu einem späteren Zeitpunkt verkauft er es wieder. Der Gewinn ergibt sich aus der Differenz am Ende des festgelegten Termins.

Erwirbt der Trader ein Bitcoin Derivat für 1000 Euro und steigt in der Zeit der Wert des Basisproduktes, dann macht er einen Gewinn. Steigt zum Beispiel der Wert des Basisproduktes auf 1100 Euro, dann beträgt die Differenz am Ende 100 Euro. Der Trader hat also einen Gewinn von 100 Euro gemacht.

Es handelt sich also um Spekulationsgeschäfte, um Wetten. Der Trader spekuliert darauf, dass sich ein Basiswert innerhalb einer bestimmten Zeit auf eine bestimmte Art verhalten wird. Derivate bieten die Möglichkeit, von den Kursentwicklungen einer Anlage zu profitieren, ohne das Produkt direkt kaufen zu müssen.

Hebelgeschäfte können den möglichen Gewinn aus der Wette noch erhöhen, in dem sie das Basisprodukt um ein Vielfaches abbilden. Diese Art der Spekulation findet vor allem bei den CFDs statt, bei den Differenzkontrakten.

Es gibt zwei maßgebliche Gruppen von Bitcoin Derivaten: Over The Counter Derivate und börsengehandelte Derivate. Over The Counter (OTC) werden direkt zwischen den beiden Parteien gehandelt und sind nicht standardisiert. Investmentbanken greifen oft auf OTC Derivate zurück.

Börsengehandelte Derivate sind an der Börse gelistet. Gerade Kleinanleger handeln mit diesen Derivaten. Die Vertragsbedingungen der börsengehandelten Derivate sind standardisiert.



Welche Arten von Bitcoin Derivate gibt es?

CDOs: „Collateralized Debt Obligations“ sind Refinanzierungsmittel für Banken und Finanzprodukte, bei denen das Ausfallrisiko sinkt, je niedriger das Rating ist. Sie waren während der Finanzkrise 2008 in Verruf geraten, da sie verstärkt für risikobehaftete Kreditforderungen genutzt wurden.

Swaps: Mit Swaps können Trader einen Vermögenswert oder eine Verbindlichkeit gegen ähnliche Werte eintauschen. Beide Parteien reduzieren damit ihre Risiken.

Termingeschäfte (Futures): Bei Termingeschäften werden Vermögenswerte zu einem vorher festgelegten Datum und Preis verkauft oder gekauft. Käufer können sich mit Futures vor drastischen Preisveränderungen schützen. Termingeschäfte werden in der Regel beim Rohstoffhandel verwendet.

Optionen: Optionen kommen vor allem beim Aktienhandel häufig vor. Sie erlauben es einem Käufer, einen Vermögenswert zu einem festgelegten Preis und zu einem zuvor festgelegten Ablaufdatum zu kaufen oder zu verkaufen. Im Gegensatz zu Futures ist er allerdings nicht verpflichtet.

CFDs: Bei den „Differenzkontrakten“ (Englisch: „Contract for Difference) kauft oder verkauft der Trader eine bestimmte Anzahl eines Basisproduktes und hält ihn für eine Zeit. Gewinn wird aus der Kursbewegung des Basisproduktes erzielt, die zwischen dem Kauf und Verkauf stattfindet. CFDs können auch bei fallenden Kursen Gewinne generieren. Außerdem können Trader einen Hebel setzen.



Was ist der Zweck von Bitcoin und Krypto Derivate?

Der Handel mit Derivaten kann hohe Gewinne einbringen, es sind allerdings auch hohe Verluste möglich. Im Vergleich generieren Aktien nur sehr langsam Gewinne. Bei Aktien handelt es sich um langfristige Investitionen, die sich erst nach einer langen Zeit amortisieren.

Derivate hingegen eignen sich eher für das Daytrading, da hohe Renditen selbst in kurzer Zeit möglich sind. Mit dem Einsatz eines Hebels lassen sich die möglichen Gewinne vervielfachen.

Vor allem im Bereich der Krypto-Derivaten bietet sich hier ein großes Potential für Gewinne. Der Krypto-Markt ist für seine hohe Volatilität bekannt. Die Kurse von Bitcoin und anderen Kryptowährungen können an einem Tag 3 oder 5 Prozent sinken oder steigen, zu stürmischen Zeiten auch zu 10 Prozent oder mehr. Damit steigt auch das Risiko. Wer sich in einem solchen Markt verzockt, der läuft Gefahr, mehr als seine Investitionen zu verlieren.

Gewinne lassen sich auch dann erzielen, wenn die Kurse fallen sollten. Bei Aktien etwa ist der Anleger auf steigende Kurse angewiesen. Mit einem CFD kann der Trader auch eine Short Position eröffnen. Das heißt, er spekuliert auf fallende Kurse. Spekuliert er richtig, dann erhält er die Differenz aus der Kursveränderung. Somit ist es ihm möglich, auch bei bärischen Trends am Marktgeschehen teilzunehmen und etwas zu verdienen.

Einer der großen Vorteile der Derivate ist, dass Anleger damit in einen Basiswert investieren können, ohne ihn direkt besitzen zu müssen. Somit fallen Hürden, die besonders für Kleinanleger schwer zu überwinden wären. Wer zum Beispiel mit dem DAX handeln wollen würde, der müsste Aktien der 30 größten an der Frankfurter Börse gelisteten deutschen Unternehmen kaufen.

Außerdem müsste er das Verhältnis der Aktien zueinander ständig anpassen. Denn der DAX ist letztlich ein Index und kein handelbares Wertpapier. Ein Derivat des DAX, etwa ein Indexzertifikat, leitet sich hingegen direkt vom DAX ab, ohne dass der Anleger in alle Aktien investieren müsste.

Derivate können außerdem zur Risikoabsicherung verwendet werden. Solche Derivatgeschäfte werden als Hedgegeschäfte bezeichnet. Beim Hedging soll der Preis eines Basisproduktes für die Zukunft festgelegt werden. Zwei Parteien einigen sich darauf, sich gegen die Preisentwicklung eines Basisproduktes abzusichern.

Partei A möchte sich gegen das Risiko fallender Kurse absichern und kauft sich ein Future, das ihm zusagt, dass der Preis des Basisproduktes am Ende eines zuvor bestimmten Zeitraumes 1000 Euro betragen wird.

Partei B möchte sich dagegen absichern, dass der Preis des Basisproduktes über die 1000 Euro steigt. Fällt am Ende des Zeitraumes der Preis, kann Partei das Basisprodukt zu 1000 Euro an Partei B verkaufen und einen Gewinn machen. Steigt der Preis über 1000 Euro, dann hat Partei B einen Gewinn gemacht, denn sie kauft das Basisprodukt für 1000 Euro, also unter dem Preis.



Welche Formen von Bitcoin Derivate gibt es?

Die größte Gruppe der Krypto-Derivaten bilden die Bitcoin-Futures. Bitcoin-Futures sind Handelsverträge zwischen zwei Parteien, bei denen die Parteien die Bitcoins zu einem festen Termin und zu einem festen Preis kaufen oder verkaufen.

Der Verkäufer verpflichtet sich, zu dem vereinbarten Termin und dem Preis die Ware, in diesem Fall die BTC, an den Käufer zu liefern. Dafür verpflichtet sich der Käufer dazu, die vereinbarten BTC anzunehmen. Bitcoin-Futures können wie andere Futures auch dafür verwendet werden, um sich gegen Schwankungen im volatilen Krypto-Markt abzusichern.

Die Einführung von Bitcoin-Futures war und bleibt ein heikles Thema in der Krypto-Community. Auch Experten am traditionellen Markt sehen nicht nur die Vorteile der Bitcoin-Futures, sondern auch viele Risiken. Unklar bleibt, wie sehr sich die Einführung der Bitcoin-Futures auf den Krypto-Markt ausgeübt hat.

Allerdings lässt sich sagen, dass damit mehr Anleger auf den Markt getreten sind. Der Handel von Kryptowährungen ist schon lange nicht mehr die Nische von Computer affinen Nerds. Auch wenn sich mit den Futures mehr Sicherheiten für Bitcoin-Investoren bieten, hat sich an der Volatilität des Marktes wenig geändert.

Außerdem beliebt sind die Bitcoin CFDs. Bei den Differenzkontrakten spekulieren die Trader auf den Kursverlauf von Bitcoin. Hierbei handelt es sich um ein hochspekulatives Derivat und sollte daher nur mit Bedacht getraded werden. Im Unterschied zu Futures gibt es keine begrenzten Laufzeiten.

Bitcoin dient als Basiswert und der Käufer spekuliert darauf, dass der Kurs von Bitcoin demnächst steigt oder fällt. Bei einer Long Position geht er von steigenden Kursen aus. Er leiht sich die Bitcoin für eine begrenzte Zeit aus, wobei er sie nie wirklich besitzt oder verwahren muss.

Nach einer gewissen Zeit verkauft er die Bitcoin wieder an den vorigen Besitzer. Hat er richtig spekuliert, dann behält er die Zinsen aus der Kurssteigerung. Bei einer Short Position verkauft der Trader zunächst die Bitcoin und kauft sie anschließend wieder zurück. Er geht davon aus, dass die Kurse fallen werden. Sein Gewinn ergibt sich aus der Differenz aus dem Verkaufspreis und dem Kaufpreis.

Bei CFDs gibt es keine begrenzten Laufzeiten und keinen Zeitverlust. CFDs können über Tage, Wochen und Monate gehalten werden. Das CFD-Trading wird vor allem beim kurz- und mittelfristigen Trading verwendet. Die Gewinne können äußerst hoch sein, ebenso verhält es sich mit den etwaigen Verlusten.

Weiterhin bietet sich der Handel mit Bitcoin-Optionen an. Bei Optionen sind die beteiligten Parteien nicht verpflichtet, zu verkaufen oder zu kaufen. Die Parteien können, müssen aber nicht, Bitcoin zu einem bestimmten Preis und zu einem bestimmten Zeitpunkt verkaufen oder kaufen.

Sie erlauben es den Tradern sich sowohl spekulativ zu engagieren oder lieber zu „hedgen“, also auf Nummer sicher zu gehen. Die Risiken sind insgesamt niedriger als beim CFD-Handel und bei den Futures, wo die Parteien verpflichtet sind, bestimmte Dinge zu tun.



Die beliebtesten Bitcoin und Krypto Derivate

Die beliebtesten Bitcoin Derivate sind bislang Bitcoin CFDs, Optionen und Futures. Da Bitcoin noch immer die dominante Kraft am Krypto-Markt ist, leiten sich die meisten beliebten Krypto-Derivate von Bitcoin als Basiswert ab.

Besonders beliebt sind „Perpetual Contracts“. Diese Krypto-Optionen ähneln den Futures, nur gibt es keine Ablauftermine oder feste Preise. Viele dieser Optionen sind Bitcoin-Optionen. Einige der beliebtesten Bitcoin Optionen sind zum Beispiel der XBTUSD-Kontrakt von BitMEX. „XBT“ steht auf der Börse für Bitcoin. Dann gibt es noch den BTC-USD-SAWP von OKEx (Futures) oder BTCUSD von Bybit.

Die Zahl der Bitcoin-Futures ist um einiges größer als die Zahl der Optionen. Hier nennen sich einige beliebte Derivate zum Beispiel BTC-CQ, BTC-USD-200327, XBTM20 oder BTC-27MAR20.

Ein weiteres beliebtest Krypto-Derivat sind die Ethereum-Optionen. Ethereum hat seit Jahren den zweiten Platz nach der Marktkapitalisierung inne und ist daher auch für traditionelle Finanzprodukte interessant. Bei Ethereum übersteigt die Zahl der Optionen bislang die Zahl der Futures.

Groß ist auch die Zahl der Altcoin-Optionen. Hier finden sich die meisten der bekanntesten Altcoins, wie Ripple (XRP), EOS, Bitcoin Cash (BCH) oder Litecoin (LTC). Auch Kryptowährungen wie Chainlink (LINK), Bitcoin SV (BSV), Binance Coin (BNB), Ethereum Classic (ETC), Dash (DASH) und TRON (TRX) und noch viele mehr lassen sich als Optionen handeln.

Bei den Altcoin-Futures bietet sich ein ähnliches Bild, nur ist hier die Auswahl nicht ganz so groß wie bei den Optionen für Altcoins. Beliebte Kryptowährungen sind auch hier Bitcoin Cash, EOS, Bitcoin SV, Litecoin, Ripple und Ethereum Classic.

Krypto-Derivate werden als Anlageklasse für Trader und Terminbörsen immer beliebter. Die Zahl wächst also. Die Webseite Coingecko.com führt unter „Märkte“ – „Derivate“ – „Produkte“ eine umfassende Liste von Krypto-Derivaten, den aktuellen Kursen und die Performance des Produktes.



Welche Anbieter für den Handel mit Bitcoin Derivaten gibt es?

Testsieger – Die Plattform eToro

eToro ist eine der bekanntesten und beliebtesten Trading-Plattformen. Ursprünglich konnte man hier nur CFDs handeln und darauf liegt heute noch immer ein großer Fokus des Brokers. Mit der Zeit hat eToro sein Angebot aber erweitert und bietet auch viele echte Kryptowährungen zum Kauf an für ein breites Portfolio.

eToro ist vor allem für zwei Dinge bekannt: Dem Leverage-Handel und dem Social Trading. Der Leverage-Handel erlaubt es einem, das Vielfache von dem zu verdienen, was der Trader investiert. Damit lassen sich auch mit relativ geringen Investitionen hohe Gewinne erwirtschaften.

Ein wichtiger Aspekt von eToro ist das Social Trading und die Möglichkeit, die Portfolios und Strategien von erfahrenen Tradern zu imitieren. Die Community ist groß und baut auf eine enge Vernetzung der Mitglieder auf.

Trader werden in verschiedene Stufen eingeteilt, die ihre Erfahrung im Trading widerspiegeln sollen. Darüber hinaus gibt es ein breites Angebot an Weiterbildungsmöglichkeiten für Anfänger und Fortgeschrittene. Neulinge können sich zunächst mit einem Demokonto ausprobieren.

eToro erlaubt den Handel mit Indizes, Aktien, Rohstoffen wie Öl, Silber und Gold, Währungen wie die Devisenpaare Euro/US-Dollar, ETFs (Exchange Traded Funds) und auch Kryptowährungen. Die handelbaren Kryptowährungen umfassen Bitcoin, Ethereum, Bitcoin Cash, Binance Coin, EOS, IOTA, ADA (Cardano) und Dash. Damit ist es auf eToro recht einfach, ein breit aufgestelltes Portfolio aufzubauen. eToro hat sein Angebot an Kryptowährungen über die Jahre erweitert.

eToro verfügt über mehrere Sitze, eines davon in der EU. Für deutsche Kunden ist vor allem der Standort auf Zypern relevant. Damit untersteht der Broker der zypriotischen Finanzaufsichtsbehörde CySEC und ist dazu verpflichtet, den regulatorischen Vorgaben der EU zu entsprechen. Die Guthaben der Nutzer sind daher auch mit einer Einlagensicherung geschützt.

eToro ist unser absoluter Testsieger, da man echte Kryptowährungen kaufen kann und diese anschließend auf ein Wallet transferieren kann oder man einfach von einem CFD Gebrauch macht, indem man einen Hebel nutzt. Man bequem mit PayPal, Kreditikarte, Sofortübweisung, Skrill, SEPA und weitere einzahlen und sofort mit dem Trading beginnen.

Hinweis: 62% der Konten von Privatanlegern verlieren Geld, wenn sie CFDs von diesem Anbieter handeln. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.


Plus 500

Plus500 ist ein CFD-Broker, auf dem sich Kryptowährungen und Krypto-Derivate handeln lassen. Auf Plus500 handeln Trader in erster Linie mit Indizes, Währungen, Rohstoffen, ETFs, Forex, Aktien und auch Kryptowährungen. Darunter sind die wichtigsten Kryptos wie Bitcoin, Bitcoin Cash, Ethereum, Litecoin, Ripple und IOTA.

Bei Plus500 handelt es sich um einen regulierten Broker. Es hat einen Sitz in London, Zypern und in Australien. Da der Broker über einen Sitz innerhalb der EU verfügt, wird er auch von den europäischen Behörden reguliert. Für die Durchsetzung des in der EU geltenden Rechtes ist die Cyprus Securities and Exchane Commission (CySEC) zuständig.

Kryptowährungen lassen sich auf Plus500 mit einem Hebel von 1:2 handeln. Der Broker bietet bereits seit 2013 den Handel mit Kryptowährungs-CFDs an. Im Gegensatz zu eToro sind die Aspekte des Social Tradings und die Weiterbildungsmöglichkeiten nicht so ausgeprägt. Dennoch gibt es ein Demokonto. Im Demo-Modus können Neulinge mit virtuellem Geld traden und sich somit ausprobieren, ohne wirklich Geld riskieren zu müssen.

Besonders hervorzuheben, wie auch bei eToro, ist der Einlagenschutz, sodass das Kapital der User zu jeder Zeit abgesichert ist.



BitMEX

BitMEX ist eine im Jahr 2014 gegründete, internationale Online-Handelsplattform für den Handel mit Krypto-Derivaten. Der Broker hat seinen Sitz auf den Seychellen. Das Besondere an diesem Broker: Er akzeptiert nur Einzahlungen mit Bitcoin.

In erster Linie handeln Trader auf dieser Plattform mit Differenzkontrakten und Hebeln, die eine maximale Hebelwirkung von 1:100 erreichen können. Auf BitMEX gibt es die wichtigsten Kryptowährungen: Bitcoin, Bitcoin Cash, Cardano (ADA), EOS, Ethereum, Litecoin, TRON und Ripple.

BitMEX ist mittlerweile der Marktführer unter den reinen Krypto-Derivaten. Die hohe Auswahl von Leverage (bis zu 100x) ist vor allem für erfahrende Trader interessant, da man bereits mit wenig Kapital hohe Renditen erzielen kann. Wie bereits erwähnt ist BitMEX eine reine Krypto-Plattform, sodass man nur mit Bitcoin ein- und auszahlen kann.

Für den ein oder anderen von Vorteil ist, dass man lediglich eine Mail-Adresse zur Verifizierung angeben muss, ohne weitere Daten an die Plattform zu übermitteln – also nahezu anonym.



Bybit

Bybit ist ein relativ neuer Online-Broker mit Sitz in Singapur. Das Unternehmen Bybit Fintech Limited ist auf den British Virgin Islands registriert. Auf Bybit lassen sich ebenfalls in erster Linie Kryptowährungen mit einem Hebel von bis zu 100x handeln. Das Unternehmen fokussiert sich stark auf die Sicherheit seiner Nutzerkonten. Die Kunden-Guthaben werden innerhalb des deterministischen Cold Wallet Systems gespeichert.

Außerdem gibt es einen eigenen Rewards Hub, in dem der Nutzer Geld verdienen kann, wenn er sich registriert und dann via Social Media Kanäle den Service promoted. Bis zu 90 US Dollar kann man der Nutzer mit verschiedenen Aufgaben (z.B. Umfrage ausfüllen) verdienen. Am besten mal selbst einen Blick in die Plattform werfen und die 90 US Dollar “mitnehmen”.



Deribit

Die 2016 gegründete Handelsplattform Deribit fokussierte sich auf den Handel mit Bitcoin-Futures und -Optionen. Das Unternehmen hat seinen Sitz in den Niederlanden. Der Name des Unternehmens leitet sich von den Begriffen „Derivate“ und „Bitcoin“ ab. Zwar werden auf Deribit alle Verträge in US-Dollar berechnet, Auszahlungen gibt es allerdings nur in Bitcoin.



Was bedeutet Leveraged Margin Trading?

Das Margin Trading beschreibt eine Art des Tradings, bei dem eine Drittpartei zusätzliche Mittel bereitstellt. Außerdem kommt dabei ein Hebel zum Einsatz. Das Margin Trading wird eingesetzt, um die etwaigen Gewinne der Trades weit über die investierte Summe zu erhöhen.

Das machte das Margin Trading zunächst in Märkten beliebt, wo die Volatilität des gehandelten Wertes nicht so hoch ist und die Gewinne gewöhnlich nicht ausreichen würden, um die Ordergebühr wieder einzuspielen. Auch bei den Kryptowährungen ist das Margin Trading beliebt.

Die „Margin“ ist eine Anfangsinvestition, die der Trader hinterlassen muss, um mit dem Margin Trading beginnen zu können. Ohne diese Marge ist es dem Trader nicht erlaubt, Positionen zu eröffnen, die größer sind als sein Startkapital. Wie hoch die Position im Verhältnis zu seinem eigenen Kapital ist, hängt vom Hebel ab. Bei einem Hebel von 1:10 kann der Trader eine Position von 1.000 Euro mit einer Investition von 100 Euro eröffnen.

Die Margin ist eine Sicherheitsleistung. Der Trader muss diese Sicherheit beim Broker hinterlegen, damit er das Fremdkapital für seinen Trade bekommt. Die Margin beträgt immer einen Teil des Kaufpreises. Bei einer Marge von 50 % würde der Hebel 1:2 entsprechen, bei einer Marge von 10 % läge der Hebel bei 1:10. In der Regel legen die Broker fest, welche Hebel auf ihrer Plattform erlaubt sind.

Mögliche Gewinne vervielfachen sich gemäß des Hebels, da die investierte Summe sich um das Vielfache erhöht. Wer normalerweise bei einem Trade nur 30 Euro eingenommen hätte, würde mit einem Hebel von 1:10 eine Summe von 300 Euro einnehmen.

Das Leveraged Margin Trading lässt sich für die Eröffnung von Long und Short Positions einsetzen. Bei der Long Position spekuliert der Trader darauf, dass der Kurs des gehandelten Basiswertes steigen wird. Bei der Short-Position spekuliert er auf ein Sinken des Kurses.



Bitcoin und Krypto Derivate Risiken

Die möglichen hohen Gewinne beim Leveraged Margin Trading gehen mit hohen Risiken einher. Im Extremfall kann der Verlust die Investition um ein Vielfaches übersteigen. Trader müssen sich bewusst sein, dass sie noch immer mit Kryptowährungen handeln, diesem äußerst volatilen und unregulierten Gut.

Was bei einem Hebel von 1:10 auf die Verzehnfachung der Gewinne hinausläuft, bedeutet auch eine Verzehnfachung der Verluste. Daher ist es wichtig, den Hebel sorgfältig zu wählen. Ansonsten droht der Margin Call.

Beim Margin Call meldet sich der Broker beim Trader, weil sich die Position in die falsche Richtung entwickelt hatte. Er hatte sich schlicht verspekuliert und nun übersteigt der Verlust nicht nur seine eingesetzte Marge, sondern auch sein gesamtes Guthaben. So kann es sein, dass der Broker zunächst alle anderen offenen Positionen schließt. Das gilt auch der Sicherheit des Traders, denn damit wird sichergestellt, dass er nicht von negativen Salden betroffen wird. Er verliert also nicht mehr als das eingesetzte Kapital.

Was in diesem Fall genau passiert, hängt ganz vom Broker ab. Sollte der Broker die offenen Positionen nicht unverzüglich schließen, dann rutscht der Trader ins Negative. Er verliert mehr Geld, als er auf dem Konto des Brokers hatte, und muss die Verluste nachzahlen. Im schlimmsten Fall übersteigen die Verluste seine eigenen Mittel und er ist pleite.

Man muss sich immer bewusst sein, wie unvorhersehbar und volatil der Krypto-Markt ist. Mithilfe einer Stop-Loss-Order bei jeder Positionen lassen sich die schlimmsten Szenarien abwenden. Damit legt der Trader ein bestimmtes Kurslevel fest. Sollte der Kurs dieses Level unter- oder überschreiten, so gibt er die Position automatisch auf.

Das beste Mittel zur Vorbeugung von Totalverlusten ist noch immer Erfahrung und Kenntnisse der Materie. CFD Trading, vor allem mit einem Hebel, ist nichts für Neulinge, sondern für geübte Trader. Du musst Dich mit dem Markt auskennen, Charts analysieren und vorhersagen können. Und selbst dann wirst Du noch immer Verluste hinnehmen müssen. Ein gutes Risikomanagement ist eine Grundvoraussetzung für effektives Trading.



Bitcoin handeln versus kaufen – Aspekt der Steuern

Das Handeln und Kaufen von Bitcoin stellt zwei unterschiedliche Strategien mit ihren eigenen Risiken und Vorteilen dar. Beim Kaufen von Bitcoin wirst Du der alleinige Besitzer Deiner Coins. Du musst Dich selbst um eine Wallet kümmern (sie auf der Exchange zu lassen, ist meist keine gute Idee) und die Kurse im Auge behalten.

Manche kaufen und verkaufen täglich Bitcoin, andere hodln die Kryptowährung für Monate bis Jahre. Das hat den Vorteil, dass Du Dich nicht jeden Tag mit Charts und Analysen auseinandersetzen musst. Du bist dann allerdings auf steigende Kurse angewiesen und musst lange auf Deinen Gewinn warten.

Das Handeln mit Bitcoin bezieht sich auf Optionen, Futures, CFDs und andere Handelsinstrumente. Damit bieten sich einem vielfältige Investitionsmöglichkeiten. Gerade die CFDs erlauben es Dir, innerhalb relativ kurzer Zeit hohe Gewinne zu erzielen. Das erfordert allerdings auch Deine volle Aufmerksamkeit auf das Trading. Du musst Dir die Kenntnisse des Tradings beibringen und bereit sein, Verluste hinzunehmen.

Steuerlich gibt es einige Unterschiede. Das Kaufen, Hodln und Verkaufen von Bitcoin gilt als „privates Veräußerungsgeschäft“, ähnlich dem privaten Handel mit Kunstwerken oder Edelmetallen. Bitcoins sind damit Spekulationsgeschäfte. Hier wird der Gewinn versteuert, allerdings erst, nachdem das Gut verkauft wurde. Der Gewinn ergibt sich aus dem Verkaufspreis minus dem Kaufpreis. Auch Verluste müssen steuerlich festgehalten und dem Finanzamt übermittelt werden.

Unter Umständen können die privaten Veräußerungsgeschäfte von der Steuer befreit sein. Wenn Du Deine Bitcoin ein ganzes Jahr lang hältst, ohne sie zu verkaufen, dann sie sind von der Steuer befreit. Außerdem gilt eine Freigrenze. Solange der Gewinn unter 600 Euro bleibt, brauchst Du dafür keine Steuern zu zahlen. Das gilt allerdings für alle Spekulationsgeschäfte zusammengerechnet.

Bei Bitcoin CFDs empfiehlt sich eine professionelle Steuerberatung. Wie genau die Steuern für Differenzkontrakte auf Bitcoin ausfallen, ist nicht immer klar. In den meisten fällen gilt allerdings eine Abgeltungssteuer.

Die Abgeltungssteuer wird pauschal mit 25 Prozent besteuert, plus Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls die Kirchensteuer. Die Steuer wird von manchen Brokern automatisch vom Gewinn abgezogen. Bei Brokern, die im Ausland sitzen, muss der Trader das selbst durchführen. Eine Freigrenze gibt es für CFDs auch, sie beträgt hier 800 Euro.

Um sich allerdings 100 Prozent sicher zu sein, empfiehlt es sich einen Steuerberater zu Rate zu ziehen. Bitte im Vorfeld darauf achten, dass sich dieser mit Bitcoin & Co. beschäftigt. Ansonsten stellen diese für eine “Beratung” hohe Beträge in Rechnung, da diese sich in das Thema erst reinlesen müssen. Wir selbst haben negative Erfahrungen gemacht, daher mach bitte nicht den gleichen Fehler.



Häufig gestellte Fragen

Was ist ein Bitcoin Derivat?

Ein Bitcoin Derivat ist ein Termingeschäft auf der Grundlage eines Basiswert. Dabei besitzt man Bitcoin nicht physisch, sondern einen Kontrakt an diesem.

Welche Plattformen kann ich für das Krypto Trading nutzen?

Inzwischen gibt es zig verschiedene Plattformen, die zum Trading genutzt werden können. Von reinen CFD-Brokern, bis hin zu reinen anonymen Krypto-Plattformen. Die jeweiligen Anbieter sowie den Testsieger findet man im Artikel.

Bitcoin und Kryptowährungen kaufen oder Derivate handeln?

Diesen Punkt haben wir ausführlich im Artikel beschrieben. Im puncto Steuern geht man beim reinen CFD Trading pauschal von der Abgeltungssteuer von 25 Prozent aus, während beim echten Kauf von Bitcoin und einer Haltefrist von einem Jahr, der Gewinn steuerfrei ist.

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Hinweis: 75% der Konten von Privatanlegern verlieren Geld, wenn sie CFDs handeln. Sie sollten überlegen, ob Sie das hohe Risiko eingehen können, Geld zu verlieren.

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