XRP-Anwalt wirft SEC-Chef Gensler vor, ethische Standards zu untergraben

Patrik
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Patrik
Marktanalyst & Redakteur

Er macht seit neun Jahren das Fachchinesisch der großen Banken für private Anleger verständlich. Er nimmt komplexe Berichte von Bloomberg und macht daraus klare Analysen zu Bitcoin oder Solana. Sein Fokus liegt auf echtem Hintergrundwissen damit Anleger Marktbewegungen logisch einordnen können.

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XRP-Anwalt wirft SEC-Chef Gensler vor, ethische Standards zu untergraben

In einer scharfen Kritik hat John E. Deaton, ein prominenter Rechtsvertreter für XRP, eine heftige Verurteilung des SEC-Vorsitzenden Gary Gensler ausgesprochen. Er beschuldigt ihn, ethische Standards zu untergraben und eine Umgebung der Täuschung bei der US Securities and Exchange Commission (SEC) zu fördern.

Deatons Vorwürfe kamen nach einer Aussage von Patrick McHenry, dem Vorsitzenden des Finanzausschusses des Repräsentantenhauses, auf. McHenry behauptete, Gensler habe den Kongress während seiner Aussagen, insbesondere in Bezug auf den regulatorischen Status von Ether als Wertpapier, in die Irre geführt.

McHenrys Aussage spiegelt eine breitere Sorge über mögliche Fehldarstellungen und Verschleierungen durch die SEC wider, die seiner Meinung nach ein Muster der "Regulierung durch Durchsetzung" anzeigen.

https://twitter.com/PatrickMcHenry/status/1785317163110130028

In einer Erklärung auf X lenkte Deaton die öffentliche Aufmerksamkeit auf sein Amicus-Schriftsatz im Coinbase-Rechtsstreit und betonte dessen Bedeutung für die Illustration von Genslers fragwürdigen regulatorischen Praktiken.

"Mit allem gebotenen Respekt ist es an der Zeit, mehrere Vorladungen gegen Gary Gensler und die SEC zu erlassen. Ich fordere alle auf, den Amicus-Schriftsatz, den ich im Coinbase-Fall eingereicht habe, zu lesen. Es gibt einen Abschnitt in dem Schriftsatz, der beweist, dass Gensler ein Regulator in böser Absicht ist, der die gesamte Behörde infiziert hat", behauptete Deaton.

Der Amicus-Schriftsatz selbst enthält Vorwürfe gegen Gensler und präsentiert ein Bild einer SEC, die rechtliche Ergebnisse manipuliert, um ihre Agenda zu erfüllen, oft auf Kosten von Innovation und Transparenz. Deaton zitiert mehrere Fälle, in denen Bundesrichter die SEC für ihren "Gewinnen um jeden Preis"-Ansatz kritisiert haben.

Unterdessen haben andere Anwälte aus der XRP-Community McHenrys leere Worte kritisiert. Marc Fagel, ein pensionierter Wertpapieranwalt, kommentierte:

"Komm schon, John. Als Anwalt weißt du, dass McHenrys Aussage unsinnig ist. Die SEC hat keine rechtliche Feststellung zu ETH getroffen und GG hat bei der Anhörung keine Falschaussagen gemacht. Du kannst mit dem Kerl nicht einverstanden sein und ihn verachten, aber sei ehrlich dabei."

 

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