Tesla-CEO Elon Musk: Nur ein „Narr“ würde sich Bitcoin nicht anschauen

Elon Musk Nur ein Narr würde sich Bitcoin nicht anschauen

Der Tesla-CEO hat den Kommentar gerade auf Twitter geäußert – Wochen nachdem seine Firma Bitcoin gekauft hatte im Wert von über 1,5 Milliarden Dollar.

Bitcoin ist besser als Papiergeld

Elon Musk sagt, dass Bitcoin eine bessere Alternative zur Wertaufbewahrung ist als Fiat-Geld. Der Tesla-CEO hat Bitcoin zuvor als genauso „BS wie fiat“ bezeichnet, aber gab keine Erklärung dafür ab.

„Einige Bitcoin zu haben, die einfach eine weniger dumme Form der Liquidität als Bargeld ist, ist abenteuerlich genug für ein S&P500 Unternehmen“, so Musk in dem Tweet.

Außerdem betont er, dass seine Meinung nicht die von Tesla als Ganzes widerspiegelt.

Der Elektroautohersteller hat Anfang des Monats Wellen geschlagen, nachdem er erklärte, dass er Bitcoin gekauft hat im Wert von über $1,5 Milliarden. Tesla sagte, dass es bessere Renditen in einem Umfeld mit niedrigen Renditen und eine allgemeine Absicherung gegen Bedenken der Überinflation auf der ganzen Welt suchte – und dass Bitcoin das biete.

Musk wiederholte diesen Punkt heute, indem er andeutete, dass es für Geschäftsleute, Unternehmen und Einzelpersonen auf der ganzen Welt ein Zeichen von Ärger sei, wenn sie sich nicht um alternative Investitionen kümmern, im Gegensatz zur Speicherung von Werten in einer Fiat-Währung.

„Wenn Fiat-Währung negative Realzinsen hat, würde nur ein Narr nicht woanders hinschauen“, sagte Musk.

Er fügte jedoch hinzu:

„Bitcoin ist fast so bs wie Fiat-Geld. Das Schlüsselwort ist „fast“.“

Diese Aussage bedeutet, dass Bitcoin nicht unbedingt anders ist als die Art und Weise, wie Fiat-Geld in der Welt funktioniert – d.h. ein Transfermedium, über dessen Wert sich alle geeinigt haben. In diesem Sinne ist Bitcoin ideologisch gesehen dasselbe, aber Eigenschaften wie Privatsphäre, Sicherheit und Unveränderlichkeit machen es für manche zu einer besseren Form von Geld.

Unternehmen wachen auf, wenn es um neues Geld geht

Musks Kommentare kamen vor dem Hintergrund neuerer und bestehender Unternehmen und Einzelpersonen, die ihre eigenen Kommentare und Einsichten darüber trafen, wie sie Bitcoin-Investitionen sehen.

Am Montag gab der Hersteller von Unternehmenssoftware MicroStrategy bekannt, dass er über 600 Millionen Dollar in einer Wandelanleihe von institutionellen Investoren aufbringen würde – wobei der gesamte Erlös in Bitcoin investiert werden soll. Später erhöhte die Firma diesen Betrag auf über 900 Millionen Dollar – aufgrund einer weitaus größeren Nachfrage.

Dann kamen später in der Woche die Kommentare von Microsoft-Gründer Bill Gates. Er sagte, er würde Bitcoin „nicht shorten“ und fügte hinzu, dass es eine vorteilhafte Technologie sei, Geld in eine „digitalere Form zu bringen und die Transaktionskosten zu senken“ (er bezog sich nicht auf Kryptowährungen).

Gestern erklärte Jeffrey Gundlach, der CEO und Gründer der Investmentfondsfirma DoubleLine, dass er, obwohl er ein langjähriger Gold-Bulle ist, Bitcoin im Vergleich zum gelben Metall eher als ein „Stimulus-Asset“ sieht:

„Viel Liquidity, die in einen Trichter gegossen wird, erzeugt einen Sturzbach. Bitcoin könnte das Stimulus-Asset sein. Es sieht nicht so aus, als wäre Gold das.“

Inzwischen gibt es also quasi einige Narren, die Bitcoins kaufen. Der populäre Investment-Newsletter „The Motley Fool“ sagte diese Woche, dass er in den kommenden Tagen Assets im Wert von $5 Millionen kaufen würde und gab an, dass dies Teil eines größeren, „10x“ Portfolios sei.

Textnachweis: Cryptoslate

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