4 Hauptgründe, warum der Bitcoin-Bull-Run noch lange nicht vorbei ist
In einer über X geteilten Analyse hat der renommierte Kryptoanalyst Ted (@tedtalksmacro) überzeugende Beweise für seine Behauptung geliefert, dass der aktuelle Bitcoin-Bull-Run noch lange nicht vorbei ist. Teds Erkenntnisse basieren auf vier kritischen Indikatoren, die sich auf die traditionelle Finanzwelt und die Krypto-Liquidität beziehen und jeweils auf ein anhaltendes Wachstum in der nahen Zukunft hindeuten.
Hier ist eine Aufschlüsselung seiner Analyse:
65-monatiger Liquiditätszyklus
Ted hebt den 65-monatigen Liquiditätszyklus hervor, ein historisches Muster, das die Ebbe und Flut der Liquidität auf den Finanzmärkten markiert. Seiner Analyse zufolge hat dieser Zyklus im Oktober 2023 seinen Tiefpunkt erreicht, was den Beginn einer neuen Expansionsphase signalisiert.
„Wir befinden uns jetzt in der Expansionsphase, die ihren Höhepunkt im Jahr 2026 erreichen dürfte“, so Ted. Diese Prognose deckt sich mit der erwarteten Lockerung der Zentralbanken als Reaktion auf die sich abschwächenden Wirtschaftsdaten in den nächsten 18 bis 24 Monaten. In der Vergangenheit war eine erhöhte Liquidität ein Vorläufer für Bullenmärkte in verschiedenen Anlageklassen, einschließlich Bitcoin und dem breiteren Krypto-Ökosystem.
M2 Geldmenge
Die M2-Geldmenge, die Bargeld, Giroeinlagen und leicht konvertierbares Giralgeld umfasst, ist ein weiterer wichtiger Indikator, wenn nicht sogar der wichtigste Indikator für die globale Liquidität. Ted stellt fest, dass die Expansionsrate der M2-Geldmenge auf dem niedrigsten Stand seit den 1990er Jahren ist.
„Es gibt viel Spielraum nach oben für eine Lockerung der Liquiditätsbedingungen“, erklärt er. Da die Zentralbanken möglicherweise ihre Geldpolitik lockern, um die Wirtschaft anzukurbeln, könnte ein erhöhtes M2-Wachstum dazu führen, dass mehr Kapital in Risikoanlagen wie Bitcoin fließt.

Krypto-Liquidität
Während die Liquidität in die Kryptomärkte zurückgekehrt ist, insbesondere mit der Einführung von Bitcoin-ETFs, weist Ted darauf hin, dass die Geschwindigkeit der Zuflüsse noch nicht das Niveau erreicht hat, das zu Spitzenzeiten des Zyklus zu beobachten war. „Die Geschwindigkeit der Zuflüsse hat noch nicht die manische Phase erreicht, die mit Zyklus-Höchstständen einhergeht“, so Ted.
Dies deutet darauf hin, dass das Interesse und die Investitionen in Bitcoin zwar zunehmen, der Markt aber noch nicht den spekulativen Rausch erreicht hat, der normalerweise einer größeren Korrektur vorausgeht. Diese Phase des gemessenen Zuflusses kann eine stabilere Grundlage für weitere Preissteigerungen bieten.
Spot-Bitcoin-ETF-Ströme
Die in den USA ansässigen Spot-Bitcoin-ETFs haben beträchtliche Zuflüsse verzeichnet, wobei allein in der letzten Woche 950 Millionen Dollar in Spot-Bitcoin-ETFs in den USA geflossen sind, der größte Nettozufluss seit März. Ted erwartet, dass diese Zuflüsse zunehmen werden, wenn der Bitcoin-Preis steigt und traditionelle Finanzinvestoren wieder Vertrauen in den Vermögenswert gewinnen.
„Erwarten Sie, dass diese Zuflüsse noch zunehmen werden, wenn der Preis weiter steigt und die traditionellen Finanzinvestoren wieder Vertrauen in den Vermögenswert fassen“, sagte er. Die wachsende Akzeptanz und die Investitionen von institutionellen Anlegern über ETFs sind ein starker bullischer Indikator für den weiteren Aufstieg von Bitcoin.
Jeder dieser Faktoren deutet auf einen anhaltenden und robusten Bullenmarkt für Bitcoin hin. Teds Analyse, die sich auf traditionelle Finanzindikatoren und kryptospezifische Daten stützt, bietet einen umfassenden Ausblick auf den aktuellen und zukünftigen Zustand des Bitcoin-Marktes.
Da die Zentralbanken ihre Geldpolitik möglicherweise lockern und das institutionelle Interesse weiter zunimmt, scheinen die Bedingungen reif für eine Bitcoin-Hausse, die sich bis weit in die nächsten Jahre erstrecken wird.