Interview mit SEC-Kommissarin: Bitcoin-ETF Ablehnung war falsch

Die Ablehnung des Antrags auf einen Bitcoin-ETF der Winklevoss-Zwillinge war ein Rückschlag für den Krypto-Markt. Drei von vier Kommissare der SEC (US-Börsenaufsichtsbehörde) stimmten gegen einen Bitcoin-ETF. Hester Peirce jedoch, die Kommissarin die für den ETF stimmte, bestätigte gestern in einem Interview, dass der Antrag den Richtlinien der SEC entspricht und nicht hätte abgelehnt werden dürfen.
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Die Ablehnung des Antrags auf einen Bitcoin-ETF der Winklevoss-Zwillinge war ein Rückschlag für den Krypto-Markt. Drei von vier Kommissaren der SEC (US-Börsenaufsichtsbehörde) stimmten gegen einen Bitcoin-ETF. Hester Peirce jedoch, die Kommissarin die für den ETF stimmte, bestätigte gestern in einem Interview, dass der Antrag den Richtlinien der SEC entspricht und nicht hätte abgelehnt werden dürfen.

Winklevoss-Bitcoin-ETF war mit den Richtlinien im Einklang

In einem Interview mit dem CNBC-Moderator Ran Neu-Ner sagte Kommissarin Hester Peirce gestern (01.08.2018), der vorgeschlagene ETF durch die Winklevoss-Zwillinge sei vollkommen konsistent und entspreche vollständig dem Securities Exchange Act.

„Die Mehrheit der Kommission sagte, dass die vorgeschlagene Änderung tatsächlich nicht mit dem geltenden Statut vereinbar sei. In diesem Fall ist das der Securities Exchange Act. Ich gehe davon aus, dass die vor uns liegende Änderung im Einklang mit dem Börsengesetz stand. Es gibt keinen Grund für uns, dieses Produkt nicht zuzulassen und an der Börse zu handeln.“

Peirce führte aus, dass ihre Kollegen den Markt über ihren Wirkungskreis hinaus beurteilt haben, was der SEC in diesem Fall nicht erlaubt wäre, da die Aufsichtsbehörde nicht dafür zuständig ist. Stattdessen hätte sich die SEC auf den Markt konzentrieren sollen, auf dem das börsengehandelte Produkt gehandelt wird, so die SEC-Kommissarin.

„Sie könnten andere zugrundeliegende Vermögenswerte wie Gold oder Öl in Betracht ziehen; es liegt nicht in unserer Hand zu prüfen, wie diese Märkte tatsächlich funktionieren. Wir sollten uns auf den Markt konzentrieren, der das Wertpapier handelt, was in diesem Fall das börsengehandelte Produkt sein würde.“

Kommissionsmitglied Peirce gab zudem an, dass sich die Besetzung der Kommission für die nächste Entscheidung über die Zulassung eines Bitcoin-ETFs nicht ändern wird, sie jedoch hofft, dass ihre Kollegen ihre Einwände bei der nächsten Entscheidung berücksichtigen werden. Sie wollte im Rahmen des Interviews nicht auf einen speziellen Antrag eingehen, sagte jedoch, ihr Ziel wäre es, die Möglichkeiten für Investoren in Zukunft zu erhöhen.

Peirce besitzt übrigens keine Bitcoins oder anderen Kryptowährungen, ist jedoch ein großer Fan von Innovationen.

SEC sollte verstärkt auf Innovationen setzen

Abschließend wollte Ran Neu-Ner wissen, ob andere Kommissare auch innovationsfreudig wären oder ob sie noch an der „alten Welt“ festhalten. Peirce antwortete Folgendes:

„Ich denke die Regulierungsbehörde hat eine schwierige Zeit im Umgang mit Innovationen und ich denke, wenn wir uns selbst kritisch als Agentur betrachten, haben wir uns nicht mit Innovationen in der Vergangenheit beschäftigt. Wir haben eine Menge Arbeit zu tun, um uns an einen Ort zu bringen, wo wir Innovationen willkommen heißen. Das ist in vielerlei Hinsichten natürlich, weil als Regulator ist es einfacher für mich ‚nein’ zu sagen oder ‚nicht jetzt’, weil niemand kennt die Kosten für eine verlorene Chance. Auf der anderen Seite, wenn ich sage ‚Ja‘, lass und die Türen öffnen und diese Innovation passieren lasse, dann kann ich dir sagen, wenn etwas schiefgeht, wird jemand zu mir kommen und sagen ‚Sie als Regulator sollten es stoppen und Sie haben es nicht’. Es ist also viel einfacher ‚nein’ zu sagen.“

Das Interview mit Hester Peirce startet im folgenden Video ab Minute 20.

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