Anzeige

Ein Blick zurück auf einige legendäre Beiträge vom Bitcoin Talk Forum

ANZEIGE

Heute bin ich auf einen Beitrag auf steemit gestoßen, der auf einige legendäre Beiträge aus dem Bitcoin Talk Forum verlinkt. Die interessantesten habe ich für euch zusammengefasst.

Der Typ, der „HODL“ erfunden hat

Jeder, der sich mit Kryptowährungen beschäftigt, sollte HODL als Begriff kennen. Es beschreibt das Halten von Kryptowährungen über einen längeren Zeitraum und nicht zu verkaufen, auch wenn der Kurs mal wieder in den Keller rasselt.

Doch woher kommt der Begriff „HODL“ eigentlich?

Das erste Mal erschien der Begriff im Bitcoin Talk Forum im Jahr 2013. Nach ein paar Gläsern Whisky, eröffnete der User „GameKyuubi“ ein neues Thema mit dem Titel „I Am Hodling“ in dem er seine Unfähigkeit beschreibt, zum richtigen Zeitpunkt zu kaufen bzw. zu verkaufen.

„BTC crasht WARUM HALTE ICH? Ich sag dir, warum. Weil ich ein schlechter Trader bin und ich weiß, dass ich ein schlechter Trader bin.“

GameKyuubi ist ein schlechter Trader und „kauft dann, wenn gute Trader verkaufen“ und „verkauft, wenn gute Trader kaufen“. Dies hat ihn dazu bewegt seine Bitcoins nur noch zu halten und beim nächsten Crash auszuharren.

Woher-kommt-der-Begriff-Hodl
Screenshot aus dem Bitcoin Talk Forum

Im Grunde genommen war „HODL“ ursprünglich ein Tippfehler, der inzwischen den Status eines humorvollen Backronyms eingenommen hat.

Beitrag vom Silkroad Gründer Ross Ulbricht

Ross Ulbricht hat einen anonymen Drogenhandel namens Silkroad aufgebaut, bei dem über 13.000 Substanzen gehandelt wurden, wobei als einziges Zahlungsmittel die Kryptowährung Bitcoin zum Einsatz kam. Von 2011 bis 2013 war Ulbricht der meistgesuchte Verbrecher in den USA.

Ulbricht war kein Informatiker und konnte auf keine Programmier-Kenntnisse zurückgreifen, weshalb er sich im Bitcoin Talk Forum auf die Suche „nach dem besten und hellsten IT-Profis in der Bitcoin-Community“ machte, um seine Idee umzusetzen.

Ich bin mir nicht sicher ob Ulbricht jemanden gefunden hat, der ihm dabei geholfen hat, seine Plattform aufzubauen. In einer ZDF-Doku heißt es, Ulbricht hätte Silkroad aus eigener Kraft aufgebaut.

Anzeige

Hier das Video
Das Video wird von YouTube eingebettet. Es gelten die Datenschutzerklärungen von Google

Das erste Bitcoin Faucet

Mittlerweile gibt es tausenden Bitcoin-Faucets, die im Web kursieren und Bitcoins an die Besucher kostenlos herausgeben. Die Menge an Bitcoins, die herausgegeben werden, ist jedoch sehr klein und variiert je nach Bitcoin-Preis von 1 bis 100 Satoshis.

Als Gavin Andresen den erste Bitcoin-Faucet ankündigte, sah das ganze jedoch anders aus.

„Ich habe eine Website erstellt, die Bitcoins verschenkt. […] Fünf Bitcoin pro Kunde, wer zuerst kommt, mahlt zuerst, ich habe es mit 1.100 Bitcoin bestückt, um zu beginnen.“

Fünf Bitcoins wären zum derzeitigen Kurs etwa 35.000 Euro wert. Doch wieso hat Andresen die Bitcoins verschenkt? In seinem Beitrag schrieb er dazu Folgendes:

„Weil ich möchte, dass das Bitcoin-Projekt erfolgreich ist, und ich denke, es ist eher ein Erfolg, wenn die Leute eine Handvoll Münzen bekommen, um es auszuprobieren.“

Er konnte zu diesem Zeitpunkt nicht wissen, wie groß Bitcoin nur neun Jahre nach seinem Beitrag wird.

Der 10.000 Bitcoin Pizza-Deal

Der Kauf der beiden Pizzen von Laszlo Hanyecz ging als erste Bitcoin-Transaktion für ein physisches Gut in die Geschichte ein. Am 18. Mai 2010 erschien das Angebot von Hanyecz im Bitcoin Talk Forum:

„Ich zahle 10.000 Bitcoins für ein paar Pizzen … vielleicht 2 große, also habe ich noch etwas übrig für den nächsten Tag. Ich mag es, Pizza übrig zu lassen, um später daran zu knabbern. Du kannst die Pizza selbst machen und zu mir nach Hause bringen oder sie von einem Lieferort für mich bestellen, aber was ich anstrebe, ist, Essen gegen Bitcoins zu bekommen, wo ich sie nicht selbst bestellen oder vorbereiten muss. Wie wenn man einen „Frühstücksteller“ in einem Hotel oder etwas bestellt, bringen sie dir einfach etwas zu essen und du bist glücklich!“

Heute liegt der Preis eines einzelnen Bitcoins bei 7.014 Euro – 10.000 Bitcoins wäre heute unglaubliche 70.000.000 Euro wert.

Der Typ der 10.000 Bitcoins für 50 Dollar versteigern wollte, aber NIEMAND wollte bezahlen

Wie klingen 10.000 Bitcoins für 50 Dollar? Im März 2010 klang das Angebot wohl nicht allzu verlockend, denn niemand wollte 50 Dollar bezahlen.

SmokeTooMuch, der übrigens angibt aus Deutschland zu kommen, startete eine Auktion mit einem Startgebot von 50 Dollar im Bitcoin Talk Forum. Nachdem die Frist von sieben Tagen endete, meldete sich SmokeTooMuch erneut:

„Die Auktion ist vorbei.
Da niemand das Startgebot abgegeben hat, wechseln die Bitcoins ihren Besitzer nicht.“

Mehr von Coin Update

Auf dieser Website werden Cookies für die Zugriffsanalyse, Inhaltsoptimierung und zu Werbezwecken verwendet. Verstanden Mehr erfahren