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Goldman Sachs eröffnet Bitcoin-Handel für institutionelle Investoren

Wie Forbes berichtet, wird Goldman Sachs das erste regulierte Finanzinstitut, das seinen Kunden die Möglichkeit bietet, Bitcoin-Futures zu handeln. Doch welche Bedeutung hat dieser Schritt für den Kryptowährungsmarkt?

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Diese Entscheidung folgte auf zahlreiche Anfragen von Hedgefonds, Stiftungen und Unternehmen, heißt es in dem Bericht. Was das bedeutet, ist, dass der Wall Street Titan im Wesentlichen institutionellen Investoren den Handel mit der digitalen Währung zugänglich macht. Die schlechte Nachricht ist, dass keine wirklichen Bitcoins gehandelt werden, sondern so genannte Bitcoin-Futures.

Was sind Futures?

Futures sind Terminkontrakte, mit denen Finanzprodukte zu einem vorab festgelegten Preis zu einem bestimmten künftigen Zeitpunkt gehandelt, also verkauft oder veräußert werden. Es gibt zwei Positionen, zwischen denen man bei einem Terminkontrakt wählen kann: Long (auf einen steigenden Kurs wetten) oder Short (auf einen fallenden Kurs wetten).

Beispiel: Angenommen, ein Investor geht davon aus, dass der Bitcoin-Preis bis zum Jahresende fällt, dann kann er mit einem von ihm bestimmten Einsatz auf die Kursentwicklung wetten. Er wettet also im Prinzip auf die Zukunft. Sein Gewinn hängt anschließend davon ab, wie hoch die Differenz zwischen dem Wert zum Zeitpunktes des Kaufes und des Verkaufes des Vertrages ist.

Was bedeuten Bitcoin-Futures für den Bitcoin-Kurs?

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Auf kurze Zeit können Futures den Preis nach oben treiben, da das Interesse an Kryptowährungen insgesamt ansteigt.

Am Tag nachdem die Bitcoin-Futures auf der Chicago Board Options Exchange (CBOE) eingeführt wurden, ist der Kurs um fast 10% auf über 16.900 US-Dollar angestiegen. Als die Bitcoin-Futures auf einer der größten Börsen der Welt, der CME, eingeführt wurde, hat der Bitcoin-Kurs die Grenze von 20.000 US-Dollar überschritten.

Die langfristigen Auswirkungen auf den Kurs sind jedoch schwieriger vorherzusehen, auch wenn Futures in der Vergangenheit den Bitcoin-Preis nach oben trieben.

Der Eintritt institutioneller Anleger wird bereits seit langem erwartet und vorausgesagt. Erst vor wenigen Tagen berichtete die New York Times über eine in Planung stehende Bitcoin-Handelsplattform für institutionelle Anleger, die derzeit von der Muttergesellschaft der New York Stock Exchange entwickelt werden soll.

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