Die verborgenen Kräfte hinter dem Bitcoin-Kurs: Neueste Einblicke aus On-Chain-Daten

Patrik
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Patrik
Marktanalyst & Redakteur

Er macht seit neun Jahren das Fachchinesisch der großen Banken für private Anleger verständlich. Er nimmt komplexe Berichte von Bloomberg und macht daraus klare Analysen zu Bitcoin oder Solana. Sein Fokus liegt auf echtem Hintergrundwissen damit Anleger Marktbewegungen logisch einordnen können.

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Die verborgenen Kräfte hinter dem Bitcoin-Kurs: Neueste Einblicke aus On-Chain-Daten

„Insgesamt sieht der Bitcoin-Aufwärtstrend in den Jahren 2023-24 ziemlich strukturiert aus und folgt einem treppenförmigen Rallye-Konsolidierungs-Rallye-Muster. Wie die obigen Diagramme zeigen, neigt die Volatilität jedoch dazu, während einer Konsolidierung zuzunehmen, was zu Instabilität führen kann.“

Themen im Beitrag:

Der führende On-Chain-Analyst James Check, auch bekannt als Checkmatey, hat sich kürzlich mit den Feinheiten der Bitcoin-Marktdynamik beschäftigt und eine detaillierte On-Chain-Datenanalyse angeboten, die Licht auf die Kräfte wirft, die den Bitcoin-Preis antreiben. Seine neuesten Erkenntnisse beleuchten eine Periode, die er als „Ruhig und im Trend“ beschreibt, was auf eine robuste Grundlage hinweist, trotz des erheblichen Drucks der Verkaufsseite und der Verschiebung der Volatilität.

Bitcoin folgt dem treppenförmigen Rallye-Konsolidierungs-Rallye-Muster

Seit Dezember hat Bitcoin einen erheblichen Verkaufsdruck erfahren, wobei über 1,5 Millionen BTC verkauft wurden. „Etwa 30 % davon kamen aus GBTC, aber der Rest waren gute altmodische Gewinnmitnahmen“, erklärt Check.

Trotz dieser beträchtlichen Marktverkäufe hat Bitcoin mit einer relativ bescheidenen Preiskorrektur von nur -20 % seine Widerstandsfähigkeit bewiesen. Dies deutet darauf hin, dass die grundlegenden Unterstützungsniveaus für Bitcoin stärker sind, als es die oberflächlichen Marktbewegungen vermuten lassen.

Quelle: Checkmatey auf Twitter

Ein interessanter Aspekt der Analyse von Check ist die Veränderung des Volatilitätsprofils von Bitcoin. „Das gesamte realisierte Volatilitätsprofil für Bitcoin ist halb so groß wie im Jahr 2021 und dreimal kleiner als 2017“, so Check. Dieser Trend deutet auf eine zunehmende Reife des Bitcoin-Marktes hin und spiegelt seine Entwicklung zu einem stabileren Vermögenswert im Vergleich zu seinen Anfangsjahren wider.

Quelle: Checkmatey auf Twitter

Check widerspricht dem typischen Narrativ über die Volatilität von Bitcoin: „Was viele Leute jedoch vergessen, ist, dass Bitcoin nach oben hin volatil ist. Volatilität nach oben ist gut!“ Er behauptet, dass die derzeitige Zunahme der Volatilität moderat ist und darauf hindeutet, dass sich der Markt noch in der Anfangsphase einer Hausse befindet und nicht kurz vor dem Ende steht.

Ein wichtiges Instrument in Checks Analyse ist das Short-Term Holder MVRV (STH-MVRV) Ratio, das er zur Einschätzung der Marktstimmung und der Marktphasen verwendet. Laut Check findet dieses Verhältnis während stabiler Aufwärtstrends stets Unterstützung bei 1,0 und Widerstand bei 1,4. Die Stabilität bleibt erhalten, solange das Verhältnis innerhalb dieser Grenzen bleibt. „Erst wenn es diese Grenze durchbricht, werden die Dinge instabil“, stellt Check fest, was einen Übergang zu bärischen Bedingungen signalisieren könnte.

Trotz des Ausverkaufs, der den Bitcoin auf 57.000 $ fallen ließ, stellt Check fest, dass dies die Rentabilität der kurzfristigen Inhaber nicht wesentlich beeinträchtigt hat. „Das Ausmaß des nicht realisierten Verlustes entsprach sehr stark den Korrekturen in Bullenmärkten und beruhigte die Befürchtungen eines kopflastigen Marktes.“

Er hebt außerdem hervor, dass mehrere der lokalen Top-Käufer ihren Bitcoin in Panik bei den Tiefstständen verkauft haben, eine Aktion, die er als vorteilhaft für die Korrekturphase interpretiert und dazu dient, den Markt zu stabilisieren, indem schwache Hände ausgeschüttelt werden.

Im weiteren Verlauf seiner Analyse widerlegt Check die Kritik, dass die Volatilität von Bitcoin ihn zu einem weniger rentablen Vermögenswert macht. Er verweist auf einen charttechnischen Vergleich der 30-Tage-Volatilität von Bitcoin mit den besten US-Aktien, der zeigt, dass die Volatilität von Bitcoin in einem überschaubaren Bereich liegt.

Darüber hinaus erörtert er die geringere realisierte Volatilität des SPY-Index und führt sie auf die „überdimensionierte Performance des Magnificent-7“ zurück, die durch die schlechtere Performance der anderen Komponenten ausgeglichen wird.

Durch die Hervorhebung der strukturellen Aspekte der aktuellen „Quiet and Trending“-Marktphase bietet Check eine verfeinerte Perspektive darauf, wie Bitcoin seinen Reifungsprozess durchläuft und dabei den Spagat zwischen seinen spekulativen Ursprüngen und seinem Potenzial als Mainstream-Finanzanlage schafft.

Er schlussfolgert:

„Insgesamt sieht der Bitcoin-Aufwärtstrend in den Jahren 2023-24 ziemlich strukturiert aus und folgt einem treppenförmigen Rallye-Konsolidierungs-Rallye-Muster. Wie die obigen Diagramme zeigen, neigt die Volatilität jedoch dazu, während einer Konsolidierung zuzunehmen, was zu Instabilität führen kann.“

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Marktanalyst & Redakteur

Er macht seit neun Jahren das Fachchinesisch der großen Banken für private Anleger verständlich. Er nimmt komplexe Berichte von Bloomberg und macht daraus klare Analysen zu Bitcoin oder Solana. Sein Fokus liegt auf echtem Hintergrundwissen damit Anleger Marktbewegungen logisch einordnen können.