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2014 stand ich vor genau dieser Frage: Was ist Bitcoin eigentlich? Ist Bitcoin eine Währung – aber wie kann eine Währung nur digital sein? Oder ist Bitcoin Technologie? Ich habe mich auf die Suche nach einer einfachen Erklärung gemacht.

Leider ohne Erfolg. Einerseits wurden nur technische Aspekte behandelt, die ich nicht verstand. Andererseits wurde Bitcoin nur oberflächlich angeschnitten, ohne wirklich in die Tiefe zu gehen, weshalb ich mir eine Erklärung zu Bitcoin über mehrere Monaten hinweg zusammenschustern musste.

Da ich weiß, wie es dir geht, wird dieser Bitcoin-Artikel alle noch so kleinen Fragen zu Bitcoin behandeln. Falls dir nach diesem Artikel immer noch etwas unklar ist, dann trete unserer Facebook-Gruppe bei oder kontaktiere mich über das Kontaktformular.

Nur wer Bitcoin versteht, kann mit Bitcoin umgehen. Also zurück zur Frage, was ist Bitcoin eigentlich?

Bitcoin Erfinder: Satoshi Nakamoto

Wenn du wirklich wissen willst, was Bitcoin ist, musst du zu den Anfängen von Bitcoin. Du musst verstehen, welche Probleme der Erfinder mit Bitcoin beheben wollte. Bitcoin ist nämlich mehr als nur “Internetgeld”, hinter all dem steckt ein ausgeklügeltes aber auch kompliziertes Konzept.

Bitcoin wurde am 09. Januar 2009 von einem Pseudonym namens Satoshi Nakamoto ins Leben gerufen. Bis heute ist nicht bekannt, wer hinter diesem Pseudonym steckt. 2010 verschwand der oder die Bitcoin ErfinderInnen von der Bildfläche.

Natürlich wäre es interessant, zu wissen, wer Bitcoin ins Leben gerufen hatte. Wichtiger ist jedoch das Ziel, das Satoshi Nakamoto mit Bitcoin erreichen wollte: Nakamoto wollte eine digitale Währung erschaffen, die ohne zentrale Institutionen auskommt.

Es ist kein Zufall, dass die Webseite bitcoin.org im August 2008 von Satoshi Nakamoto registriert wurde. Zu dem Zeitpunkt war die Finanzkrise 2008 in vollem Gange. Die Immobilienkrise entwickelte sich mehr und mehr zu einer Bankenkrise, woraus schlussendlich eine Weltwirtschaftskrise entstand.

Banken wurden durch Rettungspakete über Wasser gehalten, die Leidtragenden waren jedoch die Menschen. Sie verloren ihre Jobs, ihr Dach über dem Kopf und teilweise sogar weitaus mehr.

Mit Bitcoin sollte eine Währung für Menschen von Menschen erschaffen werden. Menschen sollten Banken, Regierungen oder anderen zentralen Institutionen nicht mehr schutzlos ausgeliefert sein.

Die Idee hinter Bitcoin lehnt sich gegen das System auf. Bitcoin ist ein Stück weit Anarchie – oder wie die Süddeutsche Bitcoin so schön betitelte: Die Anarcho-Währung Bitcoin.

Die Vorgeschichte von Bitcoin

Bitcoin ist die erste erfolgreiche Umsetzung eines Konzepts namens “Kryptowährung”, jedoch nicht die erste digitale Währung. Bitcoin erschien nicht auf wundersame Weise, bereits vorher gab es einige Versuche, eine dezentrale bzw. digitale Währung zu kreieren.

Cypherpunks prägen Bitcoin

Cypherpunks waren früh auf der Suche nach anonymem Geld für das Internet. Meist waren es nur Vorschläge und Theorien, die sie untereinander in Foren oder Mailinglisten austauschten.  Das Cypherpunk Manifest von Eric Hughes von 1992 erkannte früh, dass die Privatsphäre essentieller Bestandteil des Internets sein muss.

Wenn ich am Kiosk ein Magazin mit Bargeld kaufe, muss der Kiosk-Besitzer nicht wissen, wer ich bin. Wenn ich meinen E-Mail-Provider nutze, um E-Mails zu senden und zu empfangen, dann muss dieser nicht wissen, mit wem ich kommuniziere oder was ich schreibe oder andere mir schreiben; […] Wenn meine Identität durch den unterliegenden Mechanismus einer Transaktion enthüllt wird, habe ich keine Privatsphäre. Ich kann mir nicht aussuchen, wann ich [meine Identität] offenbare. Ich muss mich immer offenbaren.

Der Nutzer sollte aussuchen dürfen, wann eine Verbindung zu seiner Person besteht und wann nicht. Ansonsten könnte es passieren, dass Benutzer Regierungen, Unternehmen oder Institutionen schutzlos ausgeliefert sind.

Deshalb haben sich Cypherpunks der Aufgabe gewidmet, die Privatsphäre der Menschen im Internet zu schützen. Es müssten Systeme geschaffen werden, “die anonyme Transaktionen ermöglichen. […] Wir Cypherpunks widmen uns dem Aufbau anonymer Systeme.”

DigiCash: Digitales Bargeld

David Chaum war der erste, der die Idee des elektronischen Bargelds mäßig erfolgreich umsetzte. Er gründete die holländische Firma Digicash, die das eCash-Projekt kommerzialisiert anging.

Ein Nutzer musste zuerst per elektronischer Post eine Geldsumme bei einer Bank anfordern. Die eCash-Clearingstelle erhielt daraufhin das Geld von der Bank und wandelte die Summe in digitale Geldscheine um, die nur aus verschlüsselten Seriennummern – also einfach ausgedrückt: aus Kryptographie – bestanden.

Online-Händler konnten das eCash dann entweder verwenden oder bei ihrer Hausbank in Fiat-Geld auszahlen lassen. Und das für einen Bruchteil der Kosten, die Kreditkartenunternehmen verlangten.

Die mathematischen Verfahren hinter eCash, zum Beispiel “blinde Signaturen” sollten das digitale Bargeld vor Missbrauch schützen. Allerdings mussten die Banken kontaktiert werden, um zu verhindern, dass das digitale Geld einfach kopiert und erneut ausgegeben wird (dieses Problem nennt man Double-Spending).

Jedoch war Digicash bereits im Jahr 1998 pleite. Anscheinend konnte das Unternehmen nicht expandieren. Teilweise wird David Chaum vorgeworfen, dass er kontrollsüchtig und paranoid war und keine Aufgaben delegieren konnte.

Vertrauen in zentrale Institutionen

Auch weitere Versuche, ein digitales Bargeld einzuführen, scheiterten.

Satoshi Nakamoto erkannte, woran die etlichen Projekte alle scheiterten: Die Abhängigkeit von einer zentralen Institution. In einer E-Mail-Diskussion mit Dustin D. Trammel schrieb Nakamoto:

Ich denke, mehr Leute interessierten sich in den 90er Jahren [für digitales Bargeld], aber nach einem Jahrzehnt voller gescheiterter Systeme, die auf Drittparteien vertrauten (Digicash, etc.), sehen sie es als hoffnungslosen Fall an. Ich hoffe, Sie verstehen den Unterschied [zwischen Bitcoin und vorangegangenen Systemen und] dass wir ein System versuchen, das nicht auf Vertrauen basiert.

b-money und bitgold

Bitcoin war damit nicht die erste digitale Währung, Bitcoin war jedoch die erste “Kryptowährung”.

Bitcoin ist eine Umsetzung von Wei Dai´s b-money […] und Nick Szabo´s bit-gold – Satoshi Nakamoto

Das Konzept der heute bekannten Kryptowährungen entstand nämlich erstmals 1998. Wei Dai heißt der Autor des Vorschlags “b-money”, welcher theoretische Ausführungen zu einer Kryptowährung beschreibt.

Nick Szabo hatte einige Zeit mit David Chaum an DigiCash gearbeitet. Er sah das Problem von DigiCash vor allem in der Zentralität des Unternehmens und dem notwendigen Vertrauen in dieses (sogenannte Trusted Third Parties). 2001 veröffentlichte er einen Artikel mit dem Titel “Trusted Third Parties sind Sicherheitslücken”.

2005 beschrieb er umfassend sein Konzept “bit-gold” – an dem er seit 1998 arbeitete – das sich wie b-money auf Adam Back´s Proof-of-Work stützt (später dazu mehr).

2008 suchte Nick Szabo nach Programmierern, die ihm helfen sollten, bit-gold umzusetzen. Und nur kurze Zeit später erschien das Bitcoin Whitepaper. Zufall? Szabo bestreitet jedenfalls vehement, Nakamoto zu sein – obwohl er sich geschmeichelt fühle.

Satoshi Nakamoto nutzte die zwei nicht ganz perfekten Vorschläge, um Bitcoin zu entwickeln, wodurch die erste dezentrale Kryptowährung entstand.

Bitcoin: Einordnung und Definition

Die “offizielle Webseite” für Bitcoin definiert Bitcoin wie folgt:

Bitcoin ist ein konsensorientiertes Netzwerk, welches ein neues Zahlungssystem und vollständig digitales Geld möglich macht. Es ist das erste dezentralisierte Peer-to-Peer Zahlungsnetzwerk, das nur von den Nutzern und ohne zentrale Autorität oder Vermittler betrieben wird. Aus Sicht des Nutzers ist Bitcoin mehr oder weniger Bargeld für das Internet.

Und dann steht da noch etwas über ein dreifaches Buchführungs-System. Kompliziert? Auf jeden Fall! Die ARD liefert eine bessere, anfängerfreundliche Definition für Bitcoin:

Bitcoin bedeutet übersetzt „digitale Münze“ und basiert auf der Technologie der Blockchain.

Das stimmt leider nicht hundertprozentig. Man unterscheidet bei Bitcoin nämlich zwischen “bitcoin” (kleingeschrieben) und “Bitcoin” (großgeschrieben).

“Bitcoin” beschreibt das Bitcoin-Protokoll oder das Netzwerk, oder wie ich es gerne unterteile: “Bitcoin” beschreibt die Technologie von Bitcoin (also Blockchain, Mining, Nodes – aber dazu später mehr). Und “bitcoin” beschreibt die digitale Währung “bitcoin”.

An dieser Stelle wird angenommen, dass bitcoin die wirtschaftlichen Voraussetzung eines Zahlungsmittels erfüllt. Du kannst bitcoin versenden, empfangen und gegen Waren tauschen, also ist eine Einordnung als Währung meiner Meinung nach vertretbar.

Eigentlich unterscheidet bitcoin sich nicht allzu sehr vom Euro, dem US-Dollar oder von anderen Fiat-Währungen.

Dein Geld befinden sich derzeit wo? Der Großteil davon auf einem Bankkonto oder in einem Depot? Und was bedeutet das wiederum? Dein Geld ist als 1er und 0er, als binärer Code, bei deiner Bank gespeichert. Dein Geld ist schon jetzt digital.

Und das Handelsforschungsinstitut EHI fand heraus, dass 2018 mehr Einkäufe mit Kredit- oder Girokarte bezahlt wurden als mit Bargeld. Das Bargeld, das anonymste Zahlungsmittel, stirbt aus regulatorischen Gründen aber auch aufgrund der Akzeptanz von Kartenzahlungen langsam aus.

Bitcoin: Eine Erklärung für Anfänger

Deshalb lassen sich bitcoin und Bitcoin wie folgt definieren:

Die Währung bitcoin ist damit eine Währung, die (wie beim Online-Banking) über das Internet verschickt wird.

Du kannst die Kryptowährung bitcoin jederzeit nutzen. Dafür benötigst du lediglich einen Bitcoin Wallet und tiefergehendes Wissen über Wallets. Durch die Nutzung lernst du die Kryptowährung am leichtesten kennen.

Expertenwissen zu Blockchain, Mining, Nodes, usw. benötigst du nicht zwingend, obwohl sie natürlich hilfreich sind. Aber du wirst wahrscheinlich auch nicht wissen, mit welchem Algorithmus deine Bank deine Überweisungen abwickelt oder wie deine Daten geschützt werden?

Und was ist mit Bitcoin?

Bitcoin ist die Technologie, auf der die digitale Währung bitcoin basiert.

Technologie oder Währung?

Manchmal steht Bitcoin am Anfang des Satzes bzw. oft wird nicht zwischen “B” oder “b” unterschieden. Aus dem Kontext ergibt sich jedoch schnell, ob die Währung oder die Technologie gemeint ist. Für dich ist nur wichtig: Es gibt Bitcoin als Währung und Bitcoin als Technologie.  

Weitere Informationen zu Bitcoin

Bitcoin Währungseinheiten

Der Euro ist als EUR und US-Dollar ist als USD bekannt. Und natürlich hat der Euro eine Untereinheit: den Eurocent.

Die Abkürzung für die Währung Bitcoin lautet BTC oder XBT. Nicht wirklich außergewöhnlich. Jedoch gibt es bei Bitcoin nicht nur eine Untereinheit sondern gleich mehrere. Ein Bitcoin hat nämlich eine Vielzahl von Nachkommastellen.

Ich stelle dir hier die gängigsten Bitcoin-Abkürzungen vor, weitere Einheiten werden kaum genutzt. Die Einheit “Satoshi” ist die kleinste Einheit, angelehnt an Satoshi Nakamoto.

EinheitAbkürzungDezimal in BTC
Bitcoin1 BTC, XBT1
Milli-Bitcoin1 mBTC0,001
Micro-Bitcoin1 μBTC0,000001
Satoshi1 sat0,00000001

Wie viele Bitcoin gibt es?

Die Kryptowährung Bitcoin ist ein limitierter Rohstoff. Satoshi Nakamoto begrenzte die BTC-Anzahl auf etwas unter 21 Millionen BTC.    

Kann die Anzahl geändert werden?

Das Protokoll legt fest, dass es insgesamt maximal 20.999.999,9769 BTC geben wird. Aber könnte man dieses Protokoll nicht einfach ändern? Ja könnte man, ganz so leicht ist es aber doch nicht.

Die breite Menge der Bitcoin-Nutzer müsste übereinstimmen (Konsens), dass die Menge von 21 Millionen auf z.B. 42 Millionen BTC angehoben würde. Dass das geschieht ist jedoch sehr unwahrscheinlich.

Jeder Bitcoin-Investor würde sonst seinen seltenen Rohstoff entwerten und dadurch sehr wahrscheinlich Geld verlieren. Die (gerechtfertigte) Gier der Menschen steht hier gegen eine Anhebung der BTC-Geldmenge.

Wieso 21 Millionen Bitcoin?

Wieso Nakamoto die Geldmenge auf 21 Millionen Stück begrenzte, erklärte Satoshi nie. Vorbild war wahrscheinlich das Edelmetall Gold, das anfangs oft gefunden wurde und von Jahr zu Jahr schwerer zu schürfen wird.

Auch bei Bitcoin ist es nämlich so, dass es mit der Zeit schwerer wird, die wertvolle Ressource Bitcoin zu generieren.

Mit dem ersten Bitcoin-Block (2009) wurden 50 Bitcoin ausgeschüttet (Belohnung für einen Block). Alle vier Jahre halbiert sich diese Belohnung. 2013 wurden nur noch 25 Bitcoin als Belohnung ausgeschüttet. Aber zur Bitcoin-Halbierung (“Halvening”) später mehr!

Tatsächlich verfügbare Bitcoin-Anzahl

Die tatsächliche Bitcoin-Anzahl ist deutlich geringer als 21 Millionen. So wie Geld und Gold kann auch Bitcoin zerstört werden. Zugangsdaten zu den eigenen Bitcoin können verloren gehen oder Bitcoin können an Adressen geschickt werden, auf die niemand zugreifen kann.

Eine Studie von Chainalysis, ein Unternehmen für “Blockchain-Forensik”, kam zu dem Schluss, dass mindestens 2,78 Millionen und maximal 3,79 Millionen Bitcoin bereits heute für immer verloren sind.

Und anders als andere Spekulationen über die Geldmenge von Bitcoin ist die Studie von Chainalysis sehr verlässlich. Europol und u.a. Strafverfolgungsbehörden nutzen die Dienste des Unternehmens, um detaillierte Informationen zu Geldströmen zu erlangen.

In Zukunft werden natürlich weitere Bitcoin verloren gehen. Wahrscheinlich liegt die tatsächliche verfügbare Bitcoin-Anzahl schlussendlich bei knapp 15 Millionen BTC.

Was passiert, wenn alle Bitcoin generiert wurden?

Über dieses Problem wirst du dir wohl keine Sorgen mehr machen müssen. Der letzte Bitcoin wird voraussichtlich im Jahr 2140 generiert.

Trotzdem dachte Nakamoto auch an dieses zukünftige Problem. Im Whitepaper schlägt Satoshi vor, dass die Parteien, die Bitcoin durch ihre Arbeit schützen, die Gebühren der BTC-Transaktionen für ihre Dienste erhalten.

Allerdings ist das lediglich ein theoretischer Ansatz. Denn Bitcoin entwickelt sich bereits weiter und wird sich auch in Zukunft weiterentwickeln. Sobald dieses Problem akut ist, werden sich die Bitcoin-Entwickler und -Nutzer etwas einfallen lassen.

Bitcoin Logo

Natürlich darf auch das Bitcoin Logo nicht fehlen. Das schräge und weiße B mit den vertikalen Strichen und einem orangen Hintergrund wurde schnell als das Bitcoin Logo akzeptiert.  

Die Striche sollen an den USD $ erinnern. Die Farbe orange hat keine wirkliche Bedeutung, den Farbwert (CMYK = 0, 50, 100, 0) kann man sich einfach leicht merken.

Open Source

Bitcoin ist ein Open-Source-Projekt, das heißt, dass jeder an Bitcoin mitwirken kann und dass alle Informationen zu dem Projekt frei zugänglich sind. Bitcoin ist damit keine geschützte Marke, es gibt kein zentrales Unternehmen, das dahinter steht.  

Wie funktioniert Bitcoin?

Du weißt jetzt, dass es Bitcoin als Währung und Bitcoin als Technologie gibt und hast auch einiges über die Kryptowährung erfahren können.

Jetzt gehe ich tiefer in die Materie und erkläre dir, wie Bitcoin überhaupt funktioniert. Dazu gehört das Mining, Nodes, Blockchain, Wallets und mehr.

Falls du Fragen hast, kannst du diese gerne in der Facebook-Gruppe oder per Kontaktformular stellen. Das hilft nicht nur dir sondern auch BitcoinBasis bei der Verbesserung der Artikel!

Bitcoin-Blockchain

Du hast sehr wahrscheinlich von dem Begriff „Blockchain“ gehört. Und auch von technischen Erklärungen, die dich verwirren.

Zuerst einmal dazu, was eine Blockchain nicht ist:

  • Blockchain ist keine neue Programmiersprache (und auch kein Framework)
  • Blockchain ist keine Kryptowährung
  • Blockchain ist nicht KI (künstliche Intelligenz)

Blockchain ist eine neue Form von Technologie. Die Blockchain – eigentlich „Block chain“ (deutsch: Block-Kette) – ist eine Kette, eine chronologische Aneinanderreihung von allen existierenden Blöcken.

Die Bitcoin-Blockchain ist eine Art Datenbank und zugleich Buchhaltungssystem, welche wichtige Daten verarbeitet. Diese Datenbank ist grundsätzlich unveränderbar und enthält unter anderem Informationen zu Bitcoin-Transaktionen.

Aber im Unterschied zu heutigen Datenbanken und Datenzentren ist die Bitcoin Blockchain nicht zentral in einer Halle anzufinden, die Bitcoin-Datenbank ist weltweit verteilt und wird von jedem Benutzer gepflegt.

Dadurch kann die Bitcoin-Blockchain nicht zum Ziel eines zentralen Hacker-Angriffs werden. Es müssten viele Rechner, die überall auf der Welt verteilt sind (dezentral), gleichzeitig angegriffen werden.

Deswegen hier die wohl einfachste Erklärung, was eine Blockchain überhaupt ist:

Eine Blockchain ist eine dezentrale Datenbank

Der Start der Bitcoin-Blockchain: Genesis-Block

Die Bitcoin-Blockchain startete am 3. Januar 2009. Satoshi Nakamoto schürfte den ersten Block (Genesis-Block) und bettete direkt eine Botschaft in diesen – (in die coinbase) – ein. Vereinfacht gesagt waren und sind unter anderem folgende Informationen im ersten Block zu finden:

  1. Satoshi Nakamoto findet am 03.01.2019 (Zeitstempel) den ersten Bitcoin-Block. Satoshi erhält dafür eine Belohnung in Höhe von 50 BTC (Block-Belohnung).
  2. The Times 03/Jan/2009 Chancellor on bring of second bailout of banks (Eingebettete Botschaft in der coinbase)

Und rund zehn Minuten (Block-Zeit) später fand z.B. Nick Szabo den zweiten Bitcoin-Block. Im zweiten Block befand sich dann die Information, dass Nick Szabo diesen Block gefunden hat, er dafür 50 Bitcoin erhält und außerdem, dass Satoshi Nakamoto 25 Bitcoin an Hal Finney überwiesen hat.

Was ist ein Bitcoin-Block?

Ein Bitcoin-Block ist ein Bestandteil der Bitcoin-Blockchain.

Und dieser Bestandteil enthält eine Vielzahl von Informationen.

Jeder Bitcoin-Block enthält die magische Nummer „0xD9B4BEF9“. Diese zeigt eigentlich nur, dass es sich bei einem Block um einen Bitcoin-Block handelt und nicht etwa um einen Ethereum-Block. Dann gibt es noch die Blocksize (Blockgröße), die zeigt, wie groß ein Bitcoin-Block ist.

Dann gibt es den Blockheader („Block-Kopf“), der aus verschiedenen Informationen besteht:

  • Version: Die aktuelle „Bitcoin-Version“. Die aktuelle Version ist vereinfacht gesagt die Version 2, alle Blöcke mit Version 1 wären damit ausgeschlossen.
  • Hash des vorherigen Blockheader: Der gesamte Blockheader des vorherigen Blocks wird in den aktuellen Bitcoin-Block aufgenommen. Dadurch entsteht eine Verbindung zwischen den einzelnen Blöcken und daraus resultiert, dass immer die Reihenfolge eingehalten werden muss. Wie Lego-Steine, die nur aufeinander gestapelt werden können.
  • Der Root-Hash des Merkle Trees: Zu komplex? Keine Sorge! Vereinfacht: Alle Transaktionen des Blocks werden zusammengefasst und dargestellt.
  • Zeitstempel: Die aktuelle Uhrzeit des Blocks. Gezählt wird die Zeit in Sekunden seit dem 1.1.1970.
  • Bits target (aktuelle Schwierigkeit eines Blocks)
  • Nonce: Eine Variable für das Lösen des Bitcoin-Mining-Puzzles.

Außerdem beinhaltet der Bitcoin-Block noch die Anzahl der Transaktionen, die einzelnen Bitcoin-Transaktionen und eine Belohnung (in BTC) für denjenigen, der einen Block findet (coinbase transaction).

Für einen Einsteiger ist das sehr komplex, das verstehe ich. Jedoch ist wichtig, dass du verstehst, dass Bitcoin-Blöcke miteinander verbunden werden. Und das werden sie durch den Blockheader.

Du kannst nicht einfach zurückgehen und den Bitcoin-Block mit der Nummer 3 verändern, da der Block #4 die Daten des vorherigen Blocks beinhaltet. Du müsstest alle Blöcke nach Block-Nummer 3 verändern.

Ein Bitcoin-Block ist eine Sammlung von verschiedenen Informationen

Wie wird ein Bitcoin-Block der Blockchain hinzugefügt?

Wenn du einen Bitcoin überweist, dann wird diese Überweisung nicht direkt zur Blockchain hinzugefügt. Stattdessen wird die Transaktion zu einem Pool hinzugefügt, dem sogenannten Transaktionspool oder Memory Pool (mempool).  

Damit die Bitcoin-Transaktionen zur Blockchain hinzugefügt werden können, benötigen wir kleine fleißige Arbeiter, die Bitcoin-Miner (deutsch: Bitcoin-Schürfer). Der Job der Miner ist es, diese Transaktionen zu sammeln und für einen neuen Block vorzubereiten.

Er fasst also alle Transaktionen zusammen, packt den Block-Header des letzten Blocks in den neuen Block und erstellt einen neuen Block-Header.

Mit der Variable (Nonce) versucht er, ein Puzzle zu lösen. Einfach gesagt: Er erhält die Variable 0 und schaut, ob er unter der vorgegebenen Schwierigkeit (Bits target) von 10 liegt. Er packt die 0 also in eine komplexe Formel und das Ergebnis ist 12.

Also versucht er es mit 1 erneut. Das Ergebnis ist 27. Es geht weiter zu 3, 4, 5, 6, usw. Keines dieser Ergebnisse liegt unter 10.

Erst die Nummer 1.562.975 liefert das richtige Ergebnis. Er findet diese Zahl schneller als alle andere Miner und hat deswegen als erstes das richtige Puzzle-Stück. Bitcoin-Mining ist ein wenig wie Lotto spielen.

Damit ist dieser Block gelöst und da er alle Anforderungen erfüllt, wird er zur bestehenden Block-Kette hinzugefügt.

Bitcoin-Mining

Du merkst wahrscheinlich schon, dass das Bitcoin-Protokoll aus mehreren Teilen besteht und alles ineinander greift.

Das Bitcoin-Mining ist für die Blockchain notwendig und umgekehrt. Erst alle Teile ergeben das große Ganze von Bitcoin.

Traditionelle FIAT-Währungen wie zum Beispiel Euro oder US-Dollar werden durch eine Zentralbank ausgegeben. Dabei kann die Zentralbank bestimmen, wann man neues Papiergeld in Umlauf bringt.

Mit dieser zentralen Politik versucht man die Wirtschaft zu regulieren und im Gleichgewicht zu halten. Eine zentrale Instanz hat die Macht, die weltweite Geldpolitik zu beeinflussen. Ganz im Gegensatz zu Bitcoin.

Wofür wird Bitcoin-Mining benötigt?

Das hauptsächliche Ziel des Minings ist es, das Bitcoin-Netzwerk abzusichern. Bitcoin hat keine zentrale Stelle und keine Regierung. Also müssen die Transaktionen irgendwie abgesichert werden.  

Das Bitcoin Mining (deutsch: Bitcoin schürfen) schafft einen Anreiz für alle Miner, ehrlich zu sein und ehrlich zu handeln. Bitcoin Miner investieren in kostspielige Hardware. Sie müssen Stromkosten bezahlen und womöglich Lagerkosten oder ähnliche Kosten decken.

Nur diejenigen Bitcoin-Miner, die dem Bitcoin-Protokoll folgen, erhalten eine Belohnung in Form von Bitcoin. Diese Belohnung wird Block-Belohnung (block reward auf Englisch) genannt.

Was ist Bitcoin-Mining?

Bitcoin Miner sind die Goldgräber des 21. Jahrhundert. Beim Bitcoin Mining stellt man Rechenleistung für das Bitcoin Netzwerk zur Verfügung, um Transaktionen zu verarbeiten, neue Bitcoin zu erzeugen und um das Netzwerk zu sichern.    

Der Bitcoin-Mining-Prozess erklärt

Der Bitcoin-Mining-Prozess erklärt Du weißt ja bereits, dass es einen Pool voller Transaktionen gibt, die nicht in die Bitcoin-Blockchain aufgenommen wurden (mempool).  

Der Bitcoin-Miner schnappt sich eine handvoll dieser Transaktionen und versucht, einen kompletten Bitcoin-Block mit Transaktionen zu füllen.

Das macht er nicht nur, um Bitcoin zu unterstützen. Er macht das auch, um die Transaktionsgebühren der einzelnen Transaktionen abzugreifen. Je mehr Transaktionen der Bitcoin-Miner einschließt, desto mehr Transaktionsgebühren erhält der Miner. Logisch, oder?

Aber um den Block der Bitcoin-Blockchain hinzuzufügen, muss er den vorgefertigten Block mit Transaktionen nehmen und eine bestimmte Variable finden (Nonce). Wie oben schon erwähnt: Der Bitcoin-Miner rät eine Zahl, kombiniert diese mit seinem vorgefertigten Block und hasht alles.

Ziel dieses Vorgangs ist es, einen Hash zu finden, der eine bestimmte Anzahl an 0ern am Anfang stehen hat.

Oder einfacher erklärt:

Du hast eine Liste mit den Zahlen 0 bis 1.000 auf einem Blatt Papier. Die Zahlen sind zufällig angeordnet. Du schließt deine Augen und zeigst auf eine Zahl. Dein Ziel ist es, eine Zahl innerhalb von zehn Minuten (Block-Zeit) zu finden, die zwischen 0 und 0999 liegt.

Es ist mehr als wahrscheinlich, dass du diese sofort findest. Das war leicht.

Jetzt kommt dein Freund Olaf und konkurriert gegen dich. Es wäre für euch beide zu leicht, nur eine Zahl innerhalb von zehn Minuten zu finden, die zwischen 0 und 0999 liegt. Deshalb verlange ich jetzt (das Bitcoin-Netzwerk), dass die Schwierigkeit erhöht wird.

Derjenige, der zuerst eine Zahl zwischen 0 und 0099 (also zwei 0er am Anfang) findet, der gewinnt.

Du und Olaf schließt beide eure Augen und versucht, zufällig eine solche Zahl zu finden. Immer noch zu einfach? Dann verlange ich jetzt, dass du und dein Freund innerhalb von zehn Minuten eine Zahl zwischen 0 und 0009 (drei 0er am Anfang) findet.

Jetzt wird es schwierig. Falls ihr zu lange für die Aufgabe braucht, muss die Schwierigkeit wieder angepasst werden.

Bitcoin-Mining: Technische Begriffe

Bitcoin wurde so programmiert, dass alle zehn Minuten ein Bitcoin-Block (= block time bzw. Block-Zeit) gefunden wird. Sobald ein Bitcoin-Miner im Block-Lotto gewonnen hat, erhält dieser eine vorher festgelegte Block-Belohnung.  

Block-Belohnung: 2009 erhielt Satoshi Nakamoto für das Finden des ersten Bitcoin-Blocks eine Bitcoin Belohnung in Höhe von 50 BTC. Die Block-Belohnung halbiert sich alle 210.000 Blöcke, d.h. durchschnittlich alle 2.100.000 Minuten (Block-Zeit x 210.000) und damit knapp alle vier Jahre. Derzeit werden 12,5 Bitcoin pro Block ausgeschüttet.

Difficulty bzw. Schwierigkeit: Den ersten Bitcoin-Block schürfte Satoshi ohne Probleme. Nakamoto war auch der einzige, der Bitcoin zu der Zeit schürfte. Als ein zweiter Bitcoin Miner mit einem Computer schürfte, folgte daraus nicht, dass beide alle fünf Minuten einen Block fanden, denn Bitcoin wurde so festgelegt, dass die Block-Zeit immer durchschnittlich 10 Minuten beträgt. Aus diesem Grund gibt es den Mechanismus der Mining-Difficulty bzw. -Schwierigkeit. Es wird alle 2.016 Blöcke überprüft, wie viel Rechenleistung Bitcoin schürft. Ist die Rechenleistung höher als die 2.016 Blöcke zuvor, wird die Schwierigkeit erhöht, einen Block zu finden. Ist die Rechenleistung niedriger, wird die Schwierigkeit gesenkt. Dadurch wird der ordnungsgemäße Ablauf gewährleistet. Wie bei der Liste zwischen 0 und 1000 (s.o.).

Proof-of-Work (PoW): Proof-of-Work (deutsch: Beweis der Arbeit) ist der Konsens-Algorithmus hinter Bitcoin. Wenn du eine Zahl zwischen 0 und 1.000 mit verschlossenen Augen findest, dann wissen wir, dass du ausreichend Arbeit in deine Aufgabe gesteckt hast. Aus diesem Grund können wir dir vertrauen und du kannst deinen Block der Blockchain hinzufügen und erhältst dafür eine Belohnung.

Hashleistung/Rechenleistung: Die Rechenpower, die ein bestimmtes Gerät hat, um Bitcoin zu schürfen. Gängig sind heute Bitcoin-Mining-Geräte mit mehreren TeraHashes pro Sekunde (TH/s).

Solo Mining: Das Bitcoin Solo Mining ist das Bitcoin Schürfen auf eigene Faust. Aufgrund der Schwierigkeit und der Hashleistung lohnt es sich jedoch nicht mehr, Bitcoin alleine zu schürfen.

Pool Mining: Bitcoin Miner schließen sich deshalb zusammen und schürfen gemeinsam, um den nächsten Bitcoin Block zu finden. Falls ein Bitcoin Block gefunden wird, teilen die Bitcoin Miner die Block-Belohnung anteilig untereinander auf.

Lohnt sich Bitcoin-Mining?

Es kommt darauf an.  

Lebst du in Deutschland und bezahlst du 0,3 € für eine kWh? Dann lohnt sich das Bitcoin-Mining nur aus idealistischen Gründen.

Zahlst du für eine kWh deutlich weniger als 0,1 €? Dann könnte das BitcoEs kommt darauf an. Lebst du in Deutschland und bezahlst du 0,3 € für eine kWh? Dann lohnt sich das Bitcoin-Mining nur aus idealistischen Gründen. Zahlst du für eine kWh deutlich weniger als 0,1 €? Dann könnte das Bitcoin-Mining profitabel sein. Für diese Frage gibt es verschiedene Bitcoin Rechner, die du nutzen kannst, um deine möglichen Gewinne zu berechnen.

Bitcoin-Node einfach erklärt

Wer sich mit digitalen Währungen befasst, wird immer wieder über diesen Begriff stolpern. Ein Bitcoin node (deutsch: Knoten) ist dabei jeder Computer, der sich mit dem Bitcoin-Netzwerk verbindet. Nodes, die alle Bitcoin-Regeln befolgen werden “full nodes” genannt.  

Stell dir die nodes als eine Art Exekutive vor, als Polizei von Bitcoin. Das Bitcoin-Protokoll schreibt die Regeln (Gesetze) vor und die nodes sorgen dafür, dass diese eingehalten werden. Wer nicht nach den Regeln spielt, wird verbannt und aus dem Netzwerk ausgeschlossen, bis er seine Strafe abgesessen hat. Erst wenn er die Regeln wieder befolgt, darf er der Bitcoin-Gemeinde erneut beitreten.

Die Bitcoin-Miner sind mit nodes verbunden. Sie überprüfen, ob der neue Block den Bitcoin-Regeln entspricht. Erst wenn der Block konform ist, darf der Miner diesen der bestehenden Blockchain hinzufügen.

Bitcoin Wallet: Dein Bitcoin Konto

Damit du Bitcoin aktiv nutzen kannst benötigst du ein Bitcoin-Konto.

Dieses Konto nennt man bei Bitcoin jedoch nicht Girokonto sondern Bitcoin Wallet. Ein Bitcoin Wallet (deutsch: Bitcoin Geldbeutel) ist ein digitaler Geldbeutel, der zum Speichern, Senden und Empfangen von Bitcoin verwendet wird.

Ein Bitcoin-Wallet ist damit ein Werkzeug, mit dem du auf deine Bitcoin zugreifen kannst. Wie auch deine EC-Karte oder deine Login-Daten für das Online-Banking.

Aber Achtung! Du bist bei Bitcoin deine eigene Bank, weshalb du auf einen sicheren Bitcoin Wallet setzen solltest.

Sichere Bitcoin-Wallets für Einsteiger

Begehe als Anfänger niemals den Fehler, Bitcoin auf einer Bitcoin-Börse oder bei einem Bitcoin-Broker (falls du echte Bitcoin kaufst) zu lagern. Börsen wurden in Vergangenheit oftmals gehackt. Dein Bitcoin-Vermögen ist dann weg. Also setze auf einen sicheren Bitcoin Wallet!

Zu den sichersten Bitcoin-Wallets gehören Hardware-Wallets und Paper-Wallets. Hardware-Wallets werden für Einsteiger eher empfohlen, Paper-Wallets sollten nur Leute erstellen, die die Gefahren der Erstellung kennen. Aber trotzdem solltest du auf die gängigsten Sicherheitsvorkehrungen achten, um deinen Bitcoin-Wallet zu schützen.

Sicherer Bitcoin-Wallet für Fortgeschrittene

Solltest du dich zu den fortgeschrittenen Nutzern bei Bitcoin zählen, dann kannst du eigentlich jeden sicheren Bitcoin-Wallet wählen. Bitcoin.org hat dazu eine hilfreiche Auflistung.

Aber Vorsicht: Überheblichkeit oder Arroganz ist hier am falschen Platz! Du bist deine eigene Bank, schätze dich an dieser Stelle richtig ein.

Du könntest einen Paper-Wallet erstellen, um deine Bitcoin sicher zu verwahren. Oder du nutzt den Core Wallet, um vielleicht gleich ein node zu führen.

Bitcoin kaufen

Heutzutage gibt es diverse Anbieter, bei denen du Bitcoin kaufen kannst. Das kann schnell überfordern.

Und ohne die richtige Anleitung, die zeigt, wie du zuerst ein Bitcoin Wallet erstellst und anschließend deine Bitcoin auf diesen Wallet transferierst, scheint alles wie ein einziges Chaos. Das kenne ich!

Deshalb gibt es im Artikel Bitcoin kaufen eine ausführliche Anleitung für Einsteiger! An dieser Stelle möchte ich nur erwähnt haben, dass es zwei Arten von Bitcoin-Börsen gibt:

  1. Bitcoin Broker (CFD): Bei Bitcoin Broker kaufst du grundsätzlich einen Bitcoin CFD und erhältst keine echte Bitcoin. Diese Broker sind meist lizenziert und reguliert, wodurch sie besser abgesichert sind. Eine Ausnahme gibt es: eToro.
  2. Bitcoin Börsen: Bei Bitcoin Börsen kaufst du echte Bitcoin entweder von anderen Personen oder vom Unternehmen ab.

Bitcoin-Kurs

Im Artikel Bitcoin-Kurs erfährst du alles über die früheren Geschehnisse des Bitcoin-Kurses sowie den aktuellen Bitcoin Kurs.

Ist Bitcoin legal oder illegal?

Es ist unstrittig, dass Bitcoin in Deutschland legal ist. Bitcoin ist einfach eine Ersatzwährung zum Euro oder anderen Fiat-Währungen.

Gibt es ein Bitcoin-Verbot in Deutschland?

Deshalb stufte die BaFin Bitcoin schon früh als Finanzinstrument ein. Das bestätigte das Bundesfinanzministerium, indem es Bitcoin als “privates Geld” einstufte. Es gibt damit kein Bitcoin-Verbot in Deutschland!

Du kannst in Bitcoin investieren, unterliegst aber dennoch den geltenden Gesetzen. Bitcoin ist in Deutschland legal aber deswegen entsteht dadurch kein Schlupfloch für dich.

Wenn du deine Bitcoin nutzen möchtest, um Menschenhandel zu fördern, dann ist das natürlich illegal. Wenn du mit Bitcoin Steuern hinterziehen möchtest, dann ist das auch illegal.

Wieso wird Bitcoin dann aber so oft alles illegale Währung bezeichnet?

Silk-Road: Bitcoin und die Drogen

Eine allgemeine Meinung ist, dass sich Bitcoin hervorragend für kriminelle Geschäfte eigne. Diese Meinung entsteht natürlich nicht aus Luft, dahinter steckt auch immer ein Funken Wahrheit.

Bei Bitcoin war es die Silk-Road, die dazu führte, dass Bitcoin als Zahlungsmittel genutzt wurde – für illegale Zwecke. Christoph Fröhlich hat einen sehr interessanten Artikel über Silk-Road und Ross Ulbricht verfasst.

Ross Ulbrecht hatte eine Vision von einer Art eBay oder Amazon für die dunkle Seite des Internets: Mit Silk-Road erschuf er einen Online-Marktplatz für Drogenhandel, gefälschte Dokumente oder Hacker-Angriffe.

Über das Tor-Netzwerk konnte man sich mit dem Marktplatz verbinden. Und die einzige Währung, die akzeptiert wurde war Bitcoin. Die Kryptowährung profitierte von der gestiegenen Nachfrage, machte sie aber auch zu der Drogen-Währung.

Heute ist bekannt, dass Bitcoin nicht anonym sondern pseudonym ist und Unternehmen wie Chainalysis Transaktionen zurückverfolgen können.

Bitcoin: Vorteile und Nachteile

Vorteile und Chancen

Für Manche ist Bitcoin die Innovation des 21. Jahrhunderts. Es bietet verschiedene Vorteile gegenüber gesetzlichen bzw. alternativen Zahlungsmitteln.

„Finanzielle Freiheit“: Damit ist nicht gemeint, dass Du, wenn Du Bitcoin kaufst, nie wieder auf einen Job angewiesen bist. Vielmehr ist damit gemeint, dass Du unabhängig von Banken wirst. Du kannst jederzeit Geld in Form von Bitcoin erhalten und versenden. Und das überall auf der Welt und zu jeder Zeit. Bitcoin unterscheidet nicht zwischen Werk- und Feiertag oder Gebühren für eine Auslandsüberweisung. Monatliche Kontoführungsgebühren fallen nicht an. Du kannst so viel Geld in Bitcoin überweisen, wie Du möchtest. Es gibt keine Limits und dein Konto wird nie eingefroren! Sobald du Bitcoin nutzt, wird Dir auffallen, dass du teilweise ziemlich eingeschränkt wirst.

Niedrige Gebühren: Bitcoin-Zahlungen werden derzeit mit relativ geringen Gebühren abgewickelt. In Zukunft wird es zudem möglich sein, Bitcoin Transaktionen für weniger als einen Cent zu versenden. Und falls die Gebühren zu niedrig angesetzt wurden, kann man diese einfach aufstocken.

Transparenz: Jede Transaktion und jede Information, die den Bitcoin-Kontostand und die Bitcoin-Geldmenge betrifft, können mit dem öffentlichen Hauptbuch eingesehen werden. So kann man ein- oder ausgehende Bitcoin-Transaktionen, aber auch Bitcoin-Kontostände leicht verifizieren.

Kontrolle: Mit einem Bitcoin-Wallet hat man die volle Kontrolle über das eigene Bitcoin-Guthaben. Eine Lastschrift ist bei Bitcoin nicht möglich, auch ungewollte oder unbemerkte Transaktionen durch einen Dritten sind nicht möglich (ausgenommen: Trojaner/Viren/Hacker).

Privatsphäre: Bitcoin ist zwar nicht anonym, dafür ist es aber pseudonym. Der Nutzer kann entscheiden, welche Informationen an eine Transaktion gebunden sind. Zudem kann man bei Bitcoin mehrere Adressen erstellen. Sollte eine Adresse mit zu vielen Informationen „belastet“ sein, kann der Nutzer eine neue erstellen, ohne dass Informationen zu der eigenen Person bestehen.

Händler: Bitcoin-Transaktionen sind unumkehrbar. Dadurch erleidet der Händler keine Verluste durch Betrug oder betrügerische Rückbuchungen. Händler können außerdem leichter in Regionen expandieren, in denen gängige Zahlungsoptionen – wie z.B. die Kreditkarte – nicht verfügbar sind.

Das sind einige Vorteile von Bitcoin. Der wichtigste Vorteil ist aber die „finanzielle Freiheit“, da Bitcoin-Nutzer frei von Institutionen und Regierungen werden.

Nachteile und Risiken

Die Kryptowährung überzeugt mit einigen Vorteilen und Chancen. Allerdings ist Bitcoin – wie auch jede andere Kryptowährung – nicht frei von Risiken und Vorteile. Das solltest du dir immer vor Augen halten, wenn du dabei bist, zu viel Geld zu investieren.

Softwarefehler: Bitcoin ist binärer Code, Programmiercode, Software und unterliegt deshalb dem Risiko von Softwarefehlern. Am 15. August 2010 sorgte ein solcher Fehler dazu, dass 184 Milliarden BTC überwiesen wurden – und damit die Obergrenze von 21 Milliarden BTC deutlich überschritten wurde. Ein sogenannter arithmetischer Überlauf fand statt. Der Programmiercode wurde überflutet und eine Unmenge an Bitcoin wurde erschaffen, um es einfacher auszudrücken. Innerhalb weniger Stunden wurde dieses Problem dank Gavin Andresen und Satoshi Nakamoto gelöst. Die Bitcoin-Blockchain wurde abgespalten. Am 11. März 2013 führte ein Update zu einer Inkompatibilität zwischen der alten und neuen Software, was fast in einer ungewollten Abspaltung resultierte. Am 17. September 2018 wurde der letzte große Softwarefehler offenbart. Dieser hätte dafür sorgen können, dass Bitcoin Core Clients abstürzen und dass Bitcoin doppelt ausgegeben werden können. Bisher wurden alle Fehler behoben, was Bitcoin robuster macht. Allerdings schleichen sich immer wieder Softwarefehler ein, wie diese Liste beweist.

Datenverlust: Da du jetzt weißt, was ein Bitcoin Wallet ist, weißt du auch, dass der geheime private Schlüssel dein Zugangscode zu deinen Bitcoin ist. Wenn du diesen verlierst, verlierst du auch deine Bitcoin! Zudem kann jemand deinen privaten Schlüssel in die Hände kriegen und damit dein komplettes Guthaben stehlen. Du bist bei Kryptowährungen deine eigene Bank und das birgt Gefahren. Du musst dich für alle denkbaren Fälle absichern.

Volatilität: Die Volatilität eines Vermögenswert ist ein Maßstab dafür, wie sich der Preis mit der Zeit verändert. Und Bitcoin unterliegt starken Schwankungen. In den letzten 60 Tagen lag die Volatilität von Bitcoin bei über 3,5 Prozent (Stand: 15.05.19). Und damit liegt die Volatilität von Bitcoin deutlich über der von Gold, die durchschnittlich bei 1,2 Prozent liegt und über der von stabilen Fiat-Währungen, die meist bei 0,5 bis 1 Prozent liegen. Als Anleger musst du deshalb darauf gefasst sein, dass der Bitcoin-Preis täglich um mehrere Prozent schwankt. Das kann sich auf dein Nervenkostüm auswirken – vor allem dann, wenn du zu viel investierst!

Manipulation: Aufgrund der ungleichen Verteilung von Bitcoin kann der Bitcoin-Kurs von den großen Fischen (sogenannte Bitcoin-Wale) leicht manipuliert werden. Eine oder mehrere der reichsten Bitcoin-Adressen könnten sich theoretisch zusammenschließen und den Bitcoin-Preis erheblich beeinflussen. Kryptowährungen sind nicht reguliert, die Börsen, die sie zum Handel anbieten, haben oft keine behördliche Genehmigung und es kam bereits vor, dass Börsen illegale Praktiken anwandten. Durch Wash-Trading, also durch das gleichzeitige kaufen und verkaufen von Bitcoin, entsteht der Eindruck, dass das Handelsvolumen bei einer Börse hoch ist, wodurch Trader angelockt werden und sogar der Bitcoin-Kurs manipuliert werden kann. Aber auch weitere illegale oder ethisch fragwürdige Praktiken wie Insiderhandel, Frontrunning und Bots sind im unregulierten Wilden Westen der Kryptowährungen leider keine Seltenheit.

Bitcoin-Stromverbrauch: Ein häufig angesprochener Kritikpunkt von Bitcoin ist der Stromverbrauch. Das Bitcoin-Mining lebt von der Rechenleistung und damit vom Strom der einzelnen Teilnehmer. Und je größer die Rechenleistung wird, desto größer wird der Stromverbrauch für Bitcoin. Die Basler Zeitung errechnete 2018, dass der Stromverbrauch für Bitcoin höher ist als der von Dänemark. Umweltschützer sind deshalb besorgt, dass Bitcoin unser Klima negativ beeinflussen könnte. Jedoch gehen die meisten öffentlichen Diskussionen in die falsche Richtung. Wichtig ist nicht die Höhe des Stromverbrauches sondern die CO2-Bilanz. Stammt der Strom aus umweltfreundlichen und erneuerbaren Energien? Katrina Kelly-Pitou ist der Meinung, dass man sich keine Sorgen machen müsse. Denn der Strom stammt meist aus genau solchen Quellen.

Zentralisierung durch Mining: Womöglich hast du von diesem Problem gehört: Zentralisierung durch das Bitcoin Mining. Große Mining-Unternehmen entwickeln immer bessere Hardware, um Bitcoin zu schürfen und verkaufen diese dann oder nutzen sie selbst. Daraus ergeben sich mehrere Gefahren. Die Kosten für die Anschaffung der Miner rentieren sich jedoch nur, wenn Miner Profite mit den Geräten erzielen können. Damit eine Rendite möglich ist, müssen Stromkosten gering sein. Und das sind sie leider nur in einigen Ländern. Deutschland und Dänemark langen bei den Strompreisen ordentlich zu. Knapp 30 Cent fallen für Haushalte pro Kilowattstunde an, das zeigt die Eurostat-Studie. Damit ist es fast unmöglich, in Deutschland profitabel Bitcoin zu schürfen. Aber auch der Industriestrom ist im Vergleich zu anderen Ländern teurer, wie das Fraunhofer Institut 2015 herausfand. Länder wie Serbien und die Ukraine sind hier deutlich im Vorteil. Auch China und die USA zahlen Strompreise von unter 8 Cent pro Kilowattstunde. Die Folge? Mining-Unternehmen suchen sich Standorte mit den geringsten Stromkosten aus und Miner aus Ländern mit höheren Stromkosten werden die Geräte abschalten müssen. Und das könnte schlussendlich dazu führen, dass nur noch einige große Unternehmen für die Hashleistung von Bitcoin verantwortlich sind.

Und nach einer Studie von Ben Kaiser, Mireya Jurado und Alex Ledger ist das schon jetzt der Fall. 74 Prozent der Rechenleistung stammt aus China, wodurch zumindest eine geographische Zentralisierung entsteht. Solange Mining-Pools oder Unternehmen ihre Machtstellung nicht ausnutzen, bleibt das ein theoretisches Problem. Das zeigt jedoch, dass eine 51%-Attacke vielleicht gar kein so abwegiges Problem von Bitcoin ist. Dieses Problem wurde bereits in diesem Artikel beschrieben. Weitere Gefahren der Zentralisierung durch Bitcoin Mining beschreibt der englischsprachige Artikel von Jimmy Song. Wer tiefer in die Materie einsteigen möchte, der sollte sich diesen Artikel durchlesen.

Bitcoin Trojaner: Hack, Diebstahl und Lösegeldforderung: Bitcoin-Hacks sind keine spektakulären Ereignisse mehr, sie sind fast schon die Norm. Es ist fast schon nicht mehr die Frage, ob eine Börse gehackt wird sondern wann! Mt. Gox (750.000 BTC), BitFloor (24.000 BTC), Bitstamp (19.000 BTC), BitFinex (120.000 BTC), Binance (7.000 BTC), um nur mal einige großen Hacks zu nennen. Merke dir deshalb:

LAGERE DEIN BITCOINS NIEMALS AUF EINER BÖRSE!

Außer du tradest Bitcoin – aber dann sind wohl CFDs die bessere Wahl. An dieser Stelle möchte ich allerdings anmerken, dass nicht Bitcoin gehackt wurde, sondern die Bitcoin-Börsen! “Bitcoin-Hacks” sind Softwarefehler, die ausgenutzt wurden.

Die Hacker nutzten oft Schadsoftware (Trojaner) oder es waren Insider, die sich Zugang zum System verschafften. So konnten unter anderem Börsen aber auch Privatpersonen gehackt werden. Ein weiterer Unterfall dieser krimineller Machenschaft ist die Lösegeldforderung in Bitcoin.

Hacker verschlüsseln Server oder den PC und fordern dann ein Lösegeld in Bitcoin. Vor allem Krankenhäuser sind beliebte Ziele – obwohl das ziemlich unethisch ist.

Verteilung von Bitcoin: Jemand, der Bitcoin im Jahr 2009 geschürft hat, ist dir im Vorteil. Er oder Sie ist heute womöglich reich, weil die Person früher von der Kryptowährung gehört hat. Du musst Bitcoin heute für einen teureren Preis einkaufen und bist deshalb im Nachteil. Das ist zwar ein kleiner Nachteil aber dennoch ein Nachteil für dich und du fühlst dich vielleicht unfair behandelt. Stelle dir deshalb ehrlich die Fragen: Hättest du Bitcoin bis heute gehalten oder vorher verkauft?

Hättest du womöglich deine Bitcoin verloren oder vergessen, weil sie nichts wert waren? Hättest du deine Bitcoin verschenkt? UNTER der Voraussetzung, dass du nicht wüsstest, dass Bitcoin heute so viel wert ist. Fakt ist, dass diese Personen ein hohes Risiko eingegangen sind. Sie haben Energie, Zeit oder Geld in etwas investiert, das ein Experiment war und ist. Niemand konnte die Auswirkungen vorhersehen. Und sie haben Bitcoin bis heute nicht verkauft. Diese Personen gingen das größte Risiko ein.

Staatliche Währungen als Gefahr: Venezuela führte mit dem Petro eine staatliche Kryptowährung ein. Die USA, Russland, die Türkei und Estland diskutieren bereits über eine eigene regulierte Kryptowährung. Sollten sich staatlich regulierte Kryptowährungen durchsetzen, könnte es entweder dazu führen, dass Bürger sich dem Thema Kryptowährung öffnen oder dazu, dass für alternative Kryptowährungen – wie Bitcoin – kein Platz mehr ist. Außerdem könnten Regierungen und Behörden die Nutzung alternativer Kryptowährungen untersagen.

Vertrauen & Akzeptanz: Eine Währung ist nur dann nützlich, wenn Menschen diese akzeptieren und ihr vertrauen. Da Bitcoin pseudonym ist, ist es schwer einzuschätzen, wie viele Menschen aktiv am Bitcoin-System teilnehmen. Es wird geschätzt, dass es ca. 40 Millionen Bitcoin-Nutzer gibt. Das ist nur ein geringer Bruchteil der Menschheit und dem Großteil ist Bitcoin wohl noch immer unbekannt. Damit Bitcoin als Währung am nächsten Supermarkt akzeptiert wird, muss das Vertrauen und die Akzeptanz noch stark ansteigen.

Experimentell: Bitcoin ist etwas noch nie Dagewesenes. Niemand kann vorhersagen, ob es sich um die technische Revolution des 21. Jahrhunderts handelt, oder ob es nur ein kurzer Trend ist, der bald wieder verfliegt. Bitcoin ist somit auch eine Art soziales Experiment. Die Auswirkungen auf die Gesellschaft kann man nur im Nachhinein beurteilen.

Nicht physisch: Bitcoin ist eine digitale Währung. Viele Menschen haben Schwierigkeiten damit, Bitcoin einen Wert zuzugestehen, da man Bitcoin nicht anfassen und in den Händen halten kann. Die Kryptowährung besteht aus mathematischen Formeln, aus Kryptographie. Daraus entsteht auch die Schwierigkeit, den inneren Wert von Bitcoin festzustellen.

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