Wie man bei Krypto überdurchschnittlich gut abschneidet: Arthur Hayes

Patrik
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Patrik
Marktanalyst & Redakteur

Er macht seit neun Jahren das Fachchinesisch der großen Banken für private Anleger verständlich. Er nimmt komplexe Berichte von Bloomberg und macht daraus klare Analysen zu Bitcoin oder Solana. Sein Fokus liegt auf echtem Hintergrundwissen damit Anleger Marktbewegungen logisch einordnen können.

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Wie man bei Krypto überdurchschnittlich gut abschneidet: Arthur Hayes

In seinem jüngsten Artikel stellt Arthur Hayes, der ehemalige CEO der Kryptobörse BitMEX, eine kühne Anlagephilosophie vor, die er "Left Curve" nennt. Diese Strategie weicht stark von traditionellen Investmentansätzen ab, die typischerweise während Bullenmärkten in der Kryptowelt angewandt werden. Hayes' Bericht dient nicht nur als Investitionsmanifest, sondern auch als Kritik an der konventionellen Finanzweisheit und ermutigt Investoren, ihre Renditen zu maximieren, indem sie eine aggressivere Taktik anwenden.

Der Krypto-Bull-Run hat gerade erst begonnen

Hayes beginnt mit einer Kritik an der üblichen Anlegermentalität, die während Bullenmärkten vorherrscht, insbesondere an der Tendenz, nach anfänglichen Gewinnen zu konservativen Strategien zurückzukehren. Er argumentiert, dass viele Anleger trotz profitabler Entscheidungen nicht in vollem Umfang von Bullenmärkten profitieren, weil sie ihre Bestände zu früh verkaufen - vor allem, wenn sie leistungsstarke Kryptowährungen in Fiat-Währungen umtauschen.

"Einige von Ihnen denken, sie seien jetzt die Meister des Universums, weil sie Solana für unter 10 Dollar gekauft und bei 200 Dollar verkauft haben.", sagt er und stellt die Vorstellung in Frage, dass solche Aktionen die Beherrschung des Marktes beweisen. Stattdessen wirbt Hayes für eine Strategie der nachhaltigen Investition und Akkumulation, insbesondere in Bitcoin, den er als "das härteste Geld, das je geschaffen wurde" bezeichnet.

Eine zentrale These von Hayes' Argument ist die Kritik an Fiat-Währungen als sicherer Hafen für Gewinne aus Kryptowährungsinvestitionen. "Wenn Sie Shitcoins für Fiat verkauft haben, die Sie nicht sofort für Ihren Lebensunterhalt benötigen, sind Sie im Arsch", behauptet Hayes unverblümt.

Er erörtert die inhärenten Schwächen von Fiat-Geld, vor allem seine Anfälligkeit für Inflation und Entwertung durch endlose Druckzyklen der Zentralbanken. "Fiat-Geld wird so lange gedruckt werden, bis das System wieder in Gang kommt", sagt er voraus und meint damit, dass Fiat-Währungen im Vergleich zu Kryptowährungen von Natur aus instabile Wertaufbewahrungsmittel sind.

Hayes dehnt seine Analyse auf die makroökonomischen Faktoren aus, die die Kryptowährungsmärkte beeinflussen. Er beschreibt, wie große Volkswirtschaften wie die USA, China, die Europäische Union und Japan ihre Währungen abwerten, um die Staatsverschuldung in den Griff zu bekommen.

Dieses makroökonomische Manöver, so Hayes, schafft ungewollt die Voraussetzungen für den Aufstieg von Kryptowährungen. Er verweist auf die zunehmende Akzeptanz von Bitcoin-ETFs in den USA, Großbritannien und Hongkong als Instrument für institutionelle und private Anleger zur Absicherung gegen die Abwertung von Fiat-Währungen.

Dieser Teil seiner Analyse unterstreicht eine breitere Akzeptanz von Kryptowährungen als legitime Anlageklasse in traditionellen Investitionskreisen, angetrieben durch die Erkenntnis, dass traditionelle Finanzsysteme unter dem Gewicht einer nicht nachhaltigen Steuerpolitik zu kämpfen haben.

Hayes geht auch auf die strategischen Aspekte des Markt-Timings ein, insbesondere im Zusammenhang mit Ereignissen, von denen bekannt ist, dass sie die Marktdynamik beeinflussen, wie z. B. US-Steuerzahlungsfristen und die Halbierung von Bitcoin. Er merkt an:

Während wir das Fenster der Schwäche verlassen, das ich aufgrund der US-Steuerzahlungen am 15. April und der Bitcoin-Halbierung vorhergesagt habe, möchte ich die Leser daran erinnern, warum der Bullenmarkt weitergehen wird und die Preise nach oben hin dümmer werden.

Diese Beobachtung legt nahe, dass das Verständnis dieser zyklischen Ereignisse strategische Einstiegs- und Ausstiegspunkte für die Maximierung der Anlagerenditen bieten kann. Hayes betont die psychologische Widerstandsfähigkeit und ermutigt die Anleger, sich eine Denkweise anzueignen, die dem üblichen Impuls widersteht, bei kurzen Markterholungen Kasse zu machen.

"In diesem Moment werde ich dem Drang widerstehen, Chips vom Tisch zu nehmen. Ich werde mich selbst ermutigen, mehr zu den Gewinnern hinzuzufügen", rät er und wirbt für eine langfristige Sichtweise bei Investitionen in Kryptowährungen.

Dieser Ansatz ist laut Hayes unerlässlich, um das volle Potenzial von Krypto-Investitionen auszuschöpfen, insbesondere in einem Markt, der durch hohe Volatilität und schnelle Gewinne gekennzeichnet ist. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die "Left Curve"-Philosophie von Hayes mehr als nur eine Anlagestrategie ist; sie ist ein umfassender Ansatz, der das Verständnis makroökonomischer Trends, psychologische Belastbarkeit und strategisches Markt-Timing umfasst.

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Er macht seit neun Jahren das Fachchinesisch der großen Banken für private Anleger verständlich. Er nimmt komplexe Berichte von Bloomberg und macht daraus klare Analysen zu Bitcoin oder Solana. Sein Fokus liegt auf echtem Hintergrundwissen damit Anleger Marktbewegungen logisch einordnen können.