Bitcoin-ETFs verzeichnen am dritten Tag massive Zuflüsse

Patrik
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Patrik
Marktanalyst & Redakteur

Er macht seit neun Jahren das Fachchinesisch der großen Banken für private Anleger verständlich. Er nimmt komplexe Berichte von Bloomberg und macht daraus klare Analysen zu Bitcoin oder Solana. Sein Fokus liegt auf echtem Hintergrundwissen damit Anleger Marktbewegungen logisch einordnen können.

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Bitcoin-ETFs verzeichnen am dritten Tag massive Zuflüsse

An einem weiteren Tag für Kryptowährungsinvestitionen verzeichneten die in den USA ansässigen börsengehandelten Bitcoin-Spot-Fonds (ETFs) am Donnerstag einen beträchtlichen Kapitalzufluss von insgesamt 257,3 Millionen US-Dollar. Dieser beträchtliche Zufluss markiert den dritten Tag in Folge mit umfangreichen Investitionen in diese Fonds und signalisiert ein robustes und wiederkehrendes Interesse an Bitcoin sowohl bei institutionellen als auch bei Kleinanlegern.

Der Grayscale Bitcoin Trust (GBTC) meldete einen positiven Zufluss von 4,6 Millionen Dollar und setzte damit seinen Aufwärtstrend den zweiten Tag lang fort. BlackRock, ein wichtiger Akteur in der Investment-Arena, verzeichnete ebenfalls einen bemerkenswerten Wiederanstieg der Zuflüsse und nahm nach drei stockenden Tagen 93,7 Millionen Dollar ein. Diese Entwicklung deutet auf ein erneutes Vertrauen in Bitcoin bei einer Vielzahl von Anlegern hin.

Andere ETF-Anbieter verzeichneten ebenfalls beeindruckende Zuflüsse: Fidelity meldete 67,1 Millionen Dollar, Bitwise nahm 1,4 Millionen Dollar ein, ARK Invest fügte 62 Millionen Dollar hinzu, Invesco erhielt 6,2 Millionen Dollar, Franklin 3,8 Millionen Dollar und Valkyrie 18,5 Millionen Dollar.

Dieser anhaltende Zuflusstrend über mehrere Anbieter hinweg unterstreicht eine kollektive Hausse-Stimmung auf dem Markt. Der renommierte Krypto-Analyst WhalePanda (@WhalePanda) hob die Bedeutung dieser Bewegungen hervor.

„Die gestrigen ETF-Flüsse geteilt durch FarsideUK waren mit 257,3 Millionen Dollar wieder durchweg positiv. […]. Nachdem der Kurs am Mittwoch auf 66.500 $ zurückgegangen war, gab es eine Konsolidierung, und jetzt liegt er [über 66.000 $]. Es wurden keine weiteren wichtigen Neuigkeiten bekannt gegeben, die Tatsache, dass sich der Preis nicht mit diesen Zuflüssen bewegt hat, sagt mir, dass es eine weitere Partei gibt, die in diesem Bereich entlädt.“

https://twitter.com/WhalePanda/status/1791319064050008133

Alte Bitcoin-ETF-Debatte neu entfacht

Inmitten des Zustroms an Aufregung ist gestern eine altbekannte Debatte über die Transparenz und das Potenzial für Marktmanipulationen innerhalb des Bitcoin-ETF-Ökosystems wieder aufgetaucht. Tyler Durden, ein pseudonymer Krypto-Kommentator, äußerte Bedenken über die Off-Chain-Aufzeichnung von Bitcoin-Transaktionen durch große Institutionen wie BlackRock.

„Blackrock kann so viel Bitcoin von Coinbase nehmen, wie sie wollen, und die Transaktion wird außerhalb der Chain aufgezeichnet. Ich würde gerne alle Wallets des ETFs sehen. […] Das bedeutet, dass sie sich Bitcoin von Coinbase leihen können, um sie zu shorten, und dass sie keinen Nachweis erbringen müssen, dass sie sie 1:1 halten. Es gibt auch eine 2-30-tägige Abrechnung. Alle Abrechnungen werden in bar vorgenommen. Die Zeichen stehen auf Sturm, es sei denn, jemand kann die Wallets der ETFs auf der Blockchain finden.“

Als Reaktion auf diese Bedenken verteidigte Dave Weisberger, Vorsitzender von CoinRoutes, die von den Regulierungsbehörden auferlegten Praktiken:

„NATÜRLICH mussten sie es so machen, wegen der von der SEC erzwungenen ‚Bargeldschöpfung/-rücknahme‘. Die autorisierten Teilnehmer können Bitcoin nicht anfassen und MÜSSEN daher Transaktionen außerhalb der Blockchain durchführen. Wie ich schon mehrfach sagte, wäre 'in kind' effizienter und transparenter gewesen, aber diese Angstmacherei ist Unsinn.“

Weisberger betonte, dass die ETFs gemäß ihrer Satzung verpflichtet sind, alle abgerechneten Anteile vollständig in Spot-Bitcoin zu unterlegen, um die Einhaltung der regulatorischen Standards zu gewährleisten.

https://twitter.com/daveweisberger1/status/1791095403032535314

Darüber hinaus meldete sich James Seyffart, ein ETF-Experte von Bloomberg, zu Wort, der Weisbergers Perspektive unterstützte und auf die laufende Lernkurve in der ETF-Branche in Bezug auf Kryptowährungstransaktionen hinwies.

 

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Er macht seit neun Jahren das Fachchinesisch der großen Banken für private Anleger verständlich. Er nimmt komplexe Berichte von Bloomberg und macht daraus klare Analysen zu Bitcoin oder Solana. Sein Fokus liegt auf echtem Hintergrundwissen damit Anleger Marktbewegungen logisch einordnen können.