Ripple-CEO sieht einen XRP ETF kommen
- Optimismus bei Ripple: Brad Garlinghouse, der CEO von Ripple, äußerte auf der Consensus 2024 Konferenz Zuversicht über die baldige Genehmigung eines Spot XRP Exchange-Traded Fund (ETF) in den USA und betonte einen damit verbundenen positiven Wandel in der dortigen Krypto-Regulierung.
- Kritik an der US-Regulierung: Garlinghouse kritisierte die mangelnde Klarheit in der US-amerikanischen Krypto-Regulierung und insbesondere die Securities and Exchange Commission (SEC) für ihre undurchsichtige Politik, sah jedoch jüngste Genehmigungen für Ethereum ETFs als Zeichen für eine aufweichende Haltung der SEC.
- Globaler Ansatz und politische Einflüsse: Ripple plant, vermehrt außerhalb der USA zu rekrutieren, da andere Regionen wie London und Singapur günstigere regulatorische Rahmenbedingungen bieten, während in den USA politische Kräfte und bevorstehende Präsidentschaftswahlen verstärkt die Regulierungsdiskussion beeinflussen.
Optimismus bei Ripple: Spot XRP ETF in Sichtweite
Im Rahmen der derzeit stattfindenden Consensus 2024 Konferenz teilte der CEO von Ripple, Brad Garlinghouse, seine Zuversicht bezüglich der Genehmigung eines Spot XRP Exchange-Traded Fund (ETF) in den Vereinigten Staaten mit. Diese Aussage fällt in eine Phase, in der sich die regulatorischen Perspektiven auf Kryptowährungen zu verändern scheinen.
Garlinghouse kritisierte die aktuelle US-amerikanische Regulierungslandschaft für ihre fehlende Klarheit, insbesondere richtete er sich gegen die Securities and Exchange Commission (SEC) wegen ihrer undurchsichtigen Politik. „Die USA, als weltweit größte Volkswirtschaft, fallen in das unterste Dezil in Bezug auf regulatorische Klarheit", bemerkte Garlinghouse. Er hob hervor, dass die Zurückhaltung der SEC, digitale Vermögenswerte eindeutig zu klassifizieren, einschließlich Ethereum und anderen als Wertpapiere, erhebliche Herausforderungen darstellt.
Die Zukunft der ETFs
Trotz dieser Hindernisse markiert die jüngste Genehmigung mehrerer Spot Ethereum ETFs durch die SEC einen bedeutenden Wandel, der auf eine Milderung der zuvor starren Haltung der Agentur hinweist. „Ich denke, es ist nur eine Frage der Zeit, und es ist unvermeidlich, dass es einen XRP ETF geben wird, es wird einen Solana ETF geben, es wird einen Cardano ETF geben, und das ist großartig“, sagte Garlinghouse, was eine breitere Branchenerwartung an erweiterte Krypto-basierte Finanzprodukte widerspiegelt.
Garlinghouse erkannte an, dass der Genehmigungsprozess für diese ETFs erhebliche regulatorische Prüfungen involvieren wird, beschrieb diese Herausforderungen jedoch letztlich als bloße „Geschwindigkeitshindernisse“ auf dem Weg zur Genehmigung.
Der CEO von Ripple sprach sich auch gegen den „Maximalismus“ in der Krypto-Community aus und betonte, dass jedes Projekt seine eigenen Stärken und Nischen hat. Er wünschte ausdrücklich anderen Krypto-Schwergewichten wie Cardano und Solana viel Glück.
Die jüngste unerwartete Genehmigung der SEC von 19b-4 Anträgen für Ethereum ETFs, die voraussichtlich im Juni handeln werden, fällt zusammen mit dem erfolgreichen Start der Bitcoin ETFs im Januar, angeführt vom iShares Bitcoin Trust von BlackRock, der mittlerweile Vermögenswerte in Höhe von 20 Milliarden US-Dollar verwaltet.
Politische und globale Einflüsse
Cathie Wood, CEO von Ark Invest, merkte kürzlich an, dass die Genehmigungen wahrscheinlich durch die allmähliche Rolle von Krypto als bedeutende Frage in den bevorstehenden US-Präsidentschaftswahlen beeinflusst wurden. Die politischen Implikationen der Krypto-Regulierung sind prägnanter geworden, wobei Pro-Krypto-Gesetzgeber die SEC drängen, ihre ETF-Genehmigungen auf andere Token auszuweiten.
Vor dem Hintergrund dieses wachsenden Bedarfs und der sich verändernden regulatorischen Umgebung, prognostizierten auch globale Finanzakteure wie die britische Multinationalbank Standard Chartered, dass Altcoins wie XRP und Solana bald ihre eigenen ETFs in den USA haben könnten.
Gegenüber dem aktuellen Standortvorteil außerhalb der USA merkte Garlinghouse an, dass Ripple vermehrt außerhalb der USA rekrutiert, um Regionen wie London, Genf und Singapur zu nutzen, wo die regulatorischen Rahmenbedingungen günstiger sind.