Mal ehrlich: Bis wann kann der Bitcoin-Preis wirklich eine Million Dollar erreichen?

Bis wann kann Bitcoin realistisch eine Million Dollar erreichen?
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Preisvorhersagen für Bitcoin begegnen in der Regel großer Skepsis – umso mehr, wenn die Prognose übertrieben ausfällt. Eine Million Dollar pro BTC ist nicht jenseits des Möglichen, allerdings ist das Ziel noch in weiter Ferne.

Bitcoin-Preis bei 1 Million Dollar bis 2038?

Eine gute Möglichkeit, Vorhersagen über zukünftige Zyklen zu treffen, ist ein Blick in die Vergangenheit. Einen Vorbehalt gibt es allerdings hierbei: BTC ist erst ein Jahrzehnt alt, sodass wir nicht wirklich auf viele Daten für die Analyse zurückgreifen können.

In seinem neuesten Video hat der Analyst Benjamin Cowen Daten aus dem logarithmischen Regressionsmodell von Bitcoin extrapoliert, um eine realistische Vorhersage darüber zu treffen, wann die Bitcoin-Preise siebenstellige Werte erreichen werden.

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Die erste Annahme ist, dass die Marktzyklen länger werden, wobei der erste Höhepunkt 2,5 Jahre und der folgende 4 Jahre dauern wird. Es gibt jedoch nur zwei Datenpunkte, sodass ein großer Spielraum für Fehler besteht.

Das nächste Bitcoin-Preishoch liegt nach dieser Theorie etwa 5,5 Jahre nach dem Peak im Dezember 2017. Das bringt den Bitcoin-Preis bis 2023 auf etwa 100.000 Dollar. Dies alles wurde mittels logarithmischer Regression berechnet – unter der Annahme, dass es in diesem Jahr keine Halbierungs-Rallye geben wird.

Cowen ergänzt, dass das rein hypothetisch ist und auf langfristigen Bewegungen basiert, wobei kleinere Pumps und Dumps des Marktes ignoriert werden.

Dann zeichnet er den nächsten potenziellen Marktzyklus auf. Der dauert 7 Jahre und bringt Bitcoin bis 2030 auf 500.000 Dollar. Die Spitzenwerte nähern sich mit der Verlängerung der Marktzyklen dem Regressionsband an. Bleibt BTC auf diesem Kurs, könnte er realistischerweise den nächsten Höhepunkt erreichen – und der liegt bei einer Million Dollar bis 2038 oder 2040.

Vier weitere Halbierungen

Bis dahin wird Bitcoin vier weitere Halbierungen durchlaufen haben, die das Angebot dramatisch verringern und die Nachfrage durch die wahrgenommene Knappheit potenziell erhöhen.

Die Preise wurden durch Hinzufügen einer Anzahl logarithmischer Regressionslinien für potenzielle Unterstützungs- und Widerstandszonen im Laufe der Zeit abgeleitet. In diesem Modell fällt jeder Zyklus während der Bärenmärkte um 2,5 logarithmische Linien.

Cowen zufolge werden Volatilität und „Maniephasen“ abnehmen. Es wird erwartet, dass der nächste Zyklus in den folgenden 3 Jahren massive Gewinne hervorbringt, allerdings sollen die nachfolgenden Zyklen in Bezug auf die potentiellen Erträge viel langsamer ablaufen.

„Wenn Sie auf dem Bitcoin-Markt sind, haben Sie immer noch ein viel größeres ROI-Potenzial in den nächsten drei Jahren.“

Da ist sie also – eine weitere Preisvorhersage, die BTC in den späten 30er-Jahren bei einer Million Dollar sieht. Bis dahin dürfte John McAfee sein phallisches Mittagessen dann bereits genossen haben.

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