Gut für Bitcoin: Multi-Milliardär Dalio erklärt das Finanzsystem für „kaputt“

Gut für Bitcoin Multi-Milliardär erklärt Finanzsystem für „kaputt“
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Hedge-Fonds-Manager Ray Dalio steht in der Liste der reichsten Menschen der Welt auf Platz 58. Am Dienstag erklärte er öffentlich: Das Finanzsystem ist kaputt, große Veränderungen stehen bevor.

Sein Hauptgrund für die Behauptung scheint zu sein, dass „Geld für diejenigen, die kreditwürdig sind, kostenlos ist“. Gleichzeitig sei Geld „für diejenigen, die kein Geld und keine Kreditwürdigkeit haben, im Wesentlichen nicht verfügbar“.

Ein Paradigmenwechsel kommt

Der Unternehmer mit einem Vermögen in Höhe von 18,7 Milliarden Dollar:

„Weil der ‚Trickle-Down‘-Prozess nicht funktioniert, bei dem Geld von der Spitze zu Arbeitern und anderen durch Verbesserung ihres Einkommens und ihrer Kreditwürdigkeit fließt, ist das System, den Kapitalismus für die meisten Menschen gut funktionieren zu lassen, kaputt.“

Diese Situation sei „unhaltbar“ und könne „sicherlich“ nicht mehr so vorangetrieben werden, „wie sie seit 2008 besteht“. Dalio weiter:

„Deshalb glaube ich, dass sich die Welt einem großen Paradigmenwechsel nähert.“

Der Milliardär bietet zwar keine Lösung für das Problem, dass Geld an diejenigen geht, die bereits reich sind – wer es ausgibt, investiert es, und so „tropft“ es nicht herunter.

Das angedeutete Argument ist jedoch ein sehr altes – jenes von Angebot- und Nachfrage. Auf der Angebotsseite ist das Argument, dass, wenn man Steuern und Vorschriften senkt, Unternehmen in der Lage sein werden, mehr zu produzieren, die Preise zu senken, die Produktivität zu steigern und so alle reicher zu machen.

Auf der Nachfrageseite wird argumentiert, dass das Wirtschaftswachstum von der Nachfrage stammt – insbesondere wenn es zu einer Überproduktion kommt. In der klassischen Theorie sagt man, dass diese Nachfrage vom Staat kommen sollte, aber es gibt wohl viele Möglichkeiten, wie Nachfrage „produziert“ werden kann.

Bitcoin und Krypto aus Ausweg

Dalios Idee ist eine andere. Er unterstützt die sogenannte Moderne Geldtheorie (MMT), die nur ein anderer Name für die Ökonomie der Nachfrageseite ist. Beide stimmen allerdings darin überein, dass die Regierung die Nachfrage durch Investitionen in Infrastruktur und dergleichen erzeugen sollte.

In MMT soll dies von der Regierung getan werden – die erschafft im Grunde genommen Geld aus dem Nichts, bringt das dann in die Wirtschaft, indem sie Straßen und dergleichen baut und nimmt dieses Geld durch Steuern, Geldbußen, Lizenzgebühren und dergleichen wieder aus der Wirtschaft heraus.

MMT-Befürworter argumentieren, dass dies die Art und Weise ist, wie die Dinge tatsächlich funktionieren, aber in diesem Fall ist ihre Lösung wiederum unklar – denn wenn, wie Dalio sagt, das ganze derzeitige System kaputt ist, funktioniert auch die MMT nicht.

Es geht also um ein systemisches Problem. Die Reichen verhalten sich immer mehr wie eine gesetzgebende Aristokratie – in einem immer hierarchischeren System. Das kommt ihnen natürlich in erster Linie zugute, während sie notwendigerweise sicherstellen müssen, dass es auch anderen nutzt. Oder sie verlieren den Boden.

Ansonsten bleibt nur Opt-out als Option – und hier kommen Bitcoin und das finanzielle Krypto-Ökosystem ins Spiel, das derzeit aufgebaut wird.

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