Bitcoin nach dem Halving: Deutsche Bank optimistisch, JPMorgan skeptisch

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Krypto-Analyst und Redakteur

Andre Eberle analysiert seit 2018 Krypto-Märkte für Coin-Update. Sein Fokus liegt auf On-Chain-Daten und dem Vergleich mit Gold oder USD. Mit nüchternem Realismus hilft er Anlegern dabei, Trends frühzeitig zu erkennen und rationale Entscheidungen auf Basis harter Fakten zu treffen.

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Bitcoin nach dem Halving: Deutsche Bank optimistisch, JPMorgan skeptisch

JPMorgan Chase und Deutsche Bank haben unterschiedliche Prognosen zur Preisentwicklung von Bitcoin nach dem Halving veröffentlicht.

JPMorgan und Deutsche Bank: Gegensätzliche Ansichten zum Bitcoin-Preis nach dem Halving

JPMorgan skeptisch, sieht Risiken:

Nikolaos Panigirtzoglou, ein Analyst bei JPMorgan, äußerte sich kritisch über die zukünftige Preisentwicklung von Bitcoin nach dem Halving. Er vertritt die Meinung, dass die positiven Auswirkungen des Halvings bereits in den aktuellen Preisen eingepreist sind und prognostiziert einen kurzfristigen Rückgang:

Wir erwarten keinen Preisanstieg nach dem Halving, da dies bereits berücksichtigt wurde. Tatsächlich sehen wir aus mehreren Gründen ein Abwärtspotenzial für den Bitcoin-Preis nach dem Halving.

Als Gründe führt er überkaufte Marktbedingungen und eine geringe Vergleichbarkeit mit Gold bei Berücksichtigung der Volatilität an. Zudem weist Panigirtzoglou auf die gedämpfte Venture-Capital-Finanzierung für Krypto-Projekte hin, was ebenfalls negativ auf den Preis wirken könnte.

Deutsche Bank bleibt optimistisch:

Im Gegensatz dazu stehen die Analysten Marion Laboure und Cassidy Ainsworth-Grace von der Deutschen Bank, die eine stabile Preisentwicklung für Bitcoin vorhersagen. Sie betonen, dass das Halving teilweise vorweggenommen wurde und keine signifikanten Preisanstiege nach dem Ereignis erwarten:

Wir gehen weiterhin davon aus, dass die Preise hoch bleiben, aufgrund der Erwartungen an zukünftige Spot-ETH-ETF-Zulassungen, bevorstehende Zinssenkungen der Zentralbanken und regulatorische Änderungen.

Laut einer kürzlich durchgeführten Umfrage der Deutschen Bank glauben mehr als die Hälfte der Befragten, dass Kryptowährungen zu einer wichtigen Anlageklasse und einem Zahlungsmittel werden. Dabei sind 10% der Meinung, dass der Preis von BTC bis Ende des Jahres 75.000 Dollar überschreiten könnte.

Während JPMorgan aufgrund diverser Risikofaktoren einen Rückgang des Bitcoin-Preises erwartet, bleibt die Deutsche Bank bei ihrer positiven Einschätzung, gestützt durch die Aussicht auf regulatorische Fortschritte und monetäre Anreize. Diese divergierenden Meinungen zeigen die Unsicherheit und die hochspekulative Natur des Kryptowährungsmarktes.

Bitcoin Kurs in den letzten 7 Tagen
Der Bitcoin Kurs in den letzten 7 Tagen, Quelle: Coinmarketcap

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Krypto-Analyst und Redakteur

Andre Eberle analysiert seit 2018 Krypto-Märkte für Coin-Update. Sein Fokus liegt auf On-Chain-Daten und dem Vergleich mit Gold oder USD. Mit nüchternem Realismus hilft er Anlegern dabei, Trends frühzeitig zu erkennen und rationale Entscheidungen auf Basis harter Fakten zu treffen.