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Bullisch für Krypto? Logistik-Riese UPS nutzt die Blockchain zur Qualitätssicherung

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Nach jahrelangem Philosophieren über mögliche Anwendungsgebiete der Blockchain in der Lebensmittelindustrie tut sich immer mehr. Zumindest bei UPS, wo man nun Rindfleisch von Amerika nach Japan auf „blockchain-verifizierte“ Art und Weise verschifft hat.

Das Unternehmen sagt zwar nicht, welche Blockchain (Bitcoin?) genau es dafür verwendet hat – entwickelt wurde das System aber von HerdX. Die behaupten von sich, eine End-to-End-Lösung namens „HerdX Livestock Ecosystem“ anzubieten.

HerdX über den Blockchain-Transport:

„Die Lieferung Rindfleisch verließ Kansas in der Woche des 4. November in „UPS Temperature True®“-Verpackung, einer Kühlketten-Wärmemanagementlösung mit temperaturempfindlichen Luftfrachtcontainern.“

Die genannte Verpackung enthält Sensoren, die die Temperatur der Sendung vom Ursprung bis zum Ziel überwachen und aufzeichnen. Die bezogenen Daten werden dann hochgeladen und in die Blockchain-Verifikationsplattform von HerdX integriert.

HerdX weiter:

„Das Rindfleisch kam per Luftfracht zu einem städtischen, modernen Steakhouse, wo den geladenen Gästen Menüelemente mit scanbaren QR-Codes zur Verfügung gestellt wurden, die Tracking-Informationen über die Reise des Rindfleischs, das sie konsumieren sollten, enthielten.“

Alle zukünftigen HerdX-Produkte im Ausland sollen über eine ähnliche Verifizierung verfügen, so das Unternehmen.

Das macht es sehr interessant – denn zumindest für die Temperaturdaten gibt es keinen menschlichen Input, sodass die Infos vermutlich direkt in die Blockchain gehen.

Natürlich können diese Daten in eine Datenbank aufgenommen werden, aber dann können sie von jedem verändert werden – und das erfordert Vertrauen beim Lieferanten. Vertrauen, das nicht nur von den Endverbrauchern, sondern auch von Gesundheitsinspektoren und dergleichen verlangt wird.

Mit einer Blockchain könnten die Gesundheitsinspektoren möglicherweise selbst einen Node haben, sodass die Daten direkt an sie gehen. In diesem Fall würden sich die Vertrauensanforderungen darauf reduzieren, dass die Sensoren in erster Linie die Temperatur korrekt messen.

Der Endverbraucher kann sich dann über eine App mit diesen Nodes verbinden, die technisch als „Simple Payment Verification“-Verbindung (SPV) bezeichnet werden kann.

Es gibt hier zwar keine Zahlungen – aber der Punkt ist: Das SPV enthält nur Informationen, es kann sie nicht ändern. Die Nodes, die vermutlich von UPS, HerdX und den Gesundheitsinspektoren betrieben werden, können die Informationen ändern – aber nur, wenn alle drei dafür zusammenarbeiten, und je nach Design könnten SPV-Nodes möglicherweise erkennen, dass es eine Änderung gegeben hat und worum es dabei ging. Je nach Design sind die Nodes unfähig, falsche Informationen weiterzugeben.

Je höher die Anzahl der verschiedenen teilnehmenden Einheiten, desto geringer ist die Fähigkeit, heimlich zusammenzuarbeiten. Bitcoin zum Beispiel hat 10.000 Nodes in fast 100 Ländern. Sie alle dazu zu bringen, etwas in absoluter Heimlichkeit zu tun – das ist ziemlich unmöglich.

Mit einer Datenbank hingegen, bei der jeder mit Zugang etwas unbemerkt ändern kann, sind die dort hinterlegten Daten weit weniger vertrauenswürdig als in einer „richtigen“ Blockchain.

Die Verwendung von Blockchain in Lieferketten wird jedoch immer beliebter – nun sind kürzlich auch Nestlé und Carrefour eingestiegen. In China ist man anscheinend schon etwas weiter – mit scanbaren Blockchain-Codes auf vielen Supermarktprodukten.

Hier in Deutschland sind wir noch weit davon entfernt, Amerika ebenso. Aber vermutlich sind wir auf dem Weg – denn das Konzept scheint ja zu funktionieren.

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