Bitcoin-Halbierung vorbei – BTC stürzt ab. Wie geht es jetzt mit der Kryptowährung weiter?

Bitcoin-Halbierung vorbei – BTC stürzt ab. Wie geht es weiter?
  • Der Bitcoin-Preis ist um bis zu 19,33 Prozent gefallen, nachdem er Tage zuvor ein Halbierungshoch von über 10.000 Dollar erreicht hatte.
  • Am Tag der dritten Halbierung behielten die Trader ihre Verkaufsfrequenz bei, was den Preis auf 8.185 Dollar fallen ließ.
  • Mit der vorübergegangenen Halbierung landet Bitcoin in einer unberechenbaren Trading-Zone – mit einer Marktvorliebe für Bären.

Bitcoins Aufwärtsrallye gingen Tage vor der am meisten erwarteten technischen Verbesserung die Treibstoffvorräte aus.

Die Benchmark-Kryptowährung fiel am Wochenende um bis zu 19,33 Prozent von ihrem lokalen Höchststand von 10.100 US-Dollar. Sie setzte ihren Absturz am Montag fort, dem Tag der dritten „Halbierung“ – und fiel um bis zu 6,23 Prozent auf 8.185 Dollar. 

Das deutet auf die kurzfristige Verkaufsabsicht der Trader hin, um Gewinne aus Bitcoins unerbittlichen Aufwärtsbewegungen über zwei Monate zu erzielen.

Richard Rosenblum, Mitbegründer des Krypto-Market-Maker GSR Markets, betont Bloomberg gegenüber: Er erwarte, dass der Bitcoin-Markt im Mai einen sprunghaften Anstieg der Volatilität erleben werde. 

Er zitiert eine Reihe von Katalysatoren, die den Markt höchst unberechenbar machen könnten – darunter die neuartige Coronavirus-Pandemie und Konjunkturpakete.

Rosenblum:

„Das rekordverdächtige Open Interest für Futures und Optionen an mehreren Börsen trägt dazu bei“

Und:

„Der Markt befindet sich in einem Zustand der Informations- und Positionsüberlastung, was das Potential für volatile Bewegungen verschärft.

Stimmung auf den Krypto-Märkten

Die jüngsten Rückgänge haben Bitcoin nicht davon abgehalten, eine positive Voreingenommenheit beizubehalten. Die Krypto-Währung ist im Vergleich zum bisherigen Jahresverlauf um mehr als 20 Prozent gestiegen, wobei ihre Rallye von einer Reihe bullischer Katalysatoren angetrieben wird. 

Dazu gehören die Halbierung und die Stimulierungsmaßnahmen der Zentralbanken.

Da die Halbierung nun Vergangenheit ist, bleibt nur eine bullische Erzählung: Inflation. Die US-Notenbank hat ihre Politik des Gelddruckens verstärkt, um der Wirtschaft des Landes zu helfen, eine durch den Lockdown verursachte Rezession zu überstehen. 

Die Kapitalspritze von 3 Billionen Dollar hat die Preise aller betroffenen Märkte in die Höhe getrieben – einschließlich des S&P 500, Gold und sogar Bitcoin.

Doch die Aussichten auf eine weltweite Markterholung scheinen nach Ansicht vieler führender Analysten leider weit hergeholt. Doug Ramsey, Chief Investment Officer der Leuthold-Gruppe, sagte diese Woche voraus, dass der US-Benchmark S&P 500 einen Absturz von 32 Prozent erleiden könnte, da die Unternehmenserträge von Firmen mit niedrigerer Marktkapitalisierung und die Arbeitsplatzzahlen schlecht ausfallen würden.

Bitcoin, der den S&P 500 inmitten der Coronavirus-Pandemie verfolgt hat, riskiert einen ähnlichen Abschwung. Die Halbierung konnte erreichen, dass die Krypto-Währung einen neuen lokalen Höchststand von über 10.000 Dollar erreicht hat. 

Ein Rückgang des S&P 500 könnte jedoch dazu führen, dass Anleger ihre Bitcoin-Gewinne einlösen, um ihre Portfolioverluste zu decken.

Technischer Rückzug

Unterdessen weist Bitcoins technischer Hintergrund auch darauf hin, dass eine tiefere Korrektur noch vor uns liegt.

Die Krypto-Währung testete zuletzt zum achten Mal seit 2017 ihren langfristigen absteigenden Trendlinienwiderstand. Und sie hat es erneut versäumt, ihn als Unterstützung aufrechtzuerhalten. 

Das deutet darauf hin, dass Trader nicht in der Lage sind, eine Ausbruchsverzerrung über diesem Niveau zu etablieren. Das hat die Möglichkeit einer ausgedehnten Abwärtsbewegung erhöht.

Vorerst hält Bitcoin die Unterstützung bei seinem 200-täglichen gleitenden Durchschnitt, mit einer Sicht in Richtung einer Spanne von $7.400-7.500 für einen Abprall.

In der Zwischenzeit könnte ein Durchbrechen der aufsteigenden Trendlinie Bitcoin in der Nähe von $10.500 platzieren – wo weiterer zäher Widerstand wartet.

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