3.000 Coins – und es werden immer mehr. Zerstört der anhaltende Altcoin-Wahn die Krypto-Industrie?

3.000 Coins zerstört der Altcoin-Wahn die Krypto-Industrie
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Die Zahl der neuen Alt- und Stablecoins, die der Öffentlichkeit angeboten werden, nimmt weiter zu. Und das, obwohl die Initial Coin Offerings (ICOs), mit denen der Altcoin-Wahn begonnen hat, größtenteils gescheitert sind.

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Auch Anfang des Jahres 2020 kam bereits eine Vielzahl neuer Coins auf den Markt, oft mit speziellen Funktionen. Viele dieser neuen Altcoins sind für die bestimmte Verwendung innerhalb von Plattformen oder Spielen konzipiert. Dennoch zeigt die Aufmerksamkeit für diese Coins, was mit in der Industrie falsch läuft.

Was ist schiefgelaufen?

Die Krypto-Industrie wurde vor über einem Jahrzehnt mit der Einführung von Bitcoin ins Leben gerufen. Bitcoin öffnete neue Türen für die Finanzwirtschaft als Protokoll, um digitale Transaktionen mit einer unabhängigen Währung zu ermöglichen.

Doch Bitcoin war nur der Anfang. Als die Macht der Blockchain-Technologie immer deutlicher wurde, begann man, das Original zu kopieren. Charlie Lee war der erste, der 2011 mit seinem „silbernen“ Litecoin (LTC) einen Altcoin kreierte.

2015, als Vitalik Buterin Ethereum (ETH) herausbrachte, gab es bereits 20 „Imitationen“ – darunter XRP, NEO und andere. Viele dieser ersten Coins sind jedoch längst verschwunden, da das Interesse nachgelassen hat.

Trotzdem explodiert die Anzahl der Altcoins bis heute weiter. Schon die Verfolgung der Gesamtzahl ist immens anspruchsvoll. Es gibt weit über 3000 aktive – viele davon sind Betrüger.

Haben Altcoins die Industrie zerstört?

Viele sehen in der Zunahme dieser Coins ein Zeichen dafür, dass die gesamte Branche kaputt ist – einschließlich Bitcoin. Sie argumentieren, dass Kryptowährungen auf falschen Vorstellungen aufgebaut sind – und dass die Industrie deshalb irgendwann in sich zusammenstürzen wird.

Andere argumentieren, dass diese Art von „Wildwest“-Markt für Coins gesund ist. Das Wachstum der Altcoins, so die Argumentation, zeigt ein allgemeines Interesse an Kryptowährungen, das gut für den Markt ist.

Die sogenannten „Bitcoin-Maximalisten“ hingegen glauben, dass all diese Altcoins letztendlich sterben werden und nur Bitcoin zurückbleibt.

Diese Perspektiven schließen sich vielleicht nicht gegenseitig aus. Die Tatsache, dass Bitcoin der erste Blockchain-Coin ist, hält ihn zweifelsohne an der Spitze der Branche. Das bedeutet jedoch nicht, dass alle anderen Coins betrügerisch sind. 

Vielmehr ist die Entwicklung oft mit Fehlern verbunden – wie in anderen Branchen auch. Echte Projekte werden hingegen Bestand haben.

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