XRP unter Druck: Bitcoin-Maximalist prognostiziert drastischen Wertverfall

Niko Klement
Geschrieben von Von
Niko Klement
Krypto-Marktanalyst & Redakteur

Sein Fokus liegt auf institutioneller Adoption und Altcoin-Ökosystemen wie XRP, Solana und Ethereum. Vor seinem Wechsel in den Journalismus arbeitete er über zehn Jahre in Logistik und Prozessoptimierung. Er schreibt für Leser, die Substanz statt Hype suchen.

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XRP unter Druck: Bitcoin-Maximalist prognostiziert drastischen Wertverfall

Die Kryptowährung XRP zeigt weiterhin Schwächezeichen und hat am Wochenende die wichtige Marke von 3 US-Dollar nach unten durchbrochen. Während andere große Altcoins wie BNB oder Solana eine stabilere Performance zeigen, verliert XRP auf Wochensicht rund drei Prozent und tritt damit in eine klare Underperformance. Besonders brisant wird die Situation durch die drastische Einschätzung des bekannten Bitcoin-Maximalisten Adam Liverson, der sogar ein Abrutschen von XRP auf null Euro für möglich hält.

Struktureller Abstieg gegenüber Bitcoin setzt sich fort

Adam Liverson hat seine skeptische Haltung gegenüber XRP erneut bekräftigt und argumentiert mit technischen Chartanalysen, dass die Kryptowährung langfristig im Verhältnis zu Bitcoin gegen null tendieren werde. Als entscheidenden Beleg führt er den XRP/BTC-Chart an, der seit Jahren eine kontinuierliche Abwärtsbewegung zeigt. Selbst in Phasen, in denen XRP gegenüber dem US-Dollar Zuwächse verbuchen konnte, setzte sich die Schwäche im direkten Vergleich zu Bitcoin ungebremst fort.

Der Analyst betont die strukturellen Vorteile von Bitcoin als dezentrales und nicht manipulierbares Asset. Für Liverson kann nur Bitcoin als langfristiger Wertspeicher und unabhängiges Geldsystem bestehen, während andere Kryptowährungen – insbesondere solche mit Verbindungen zu traditionellen Banken oder zentralisierten Strukturen – keine vergleichbare Zukunft haben. Seine XRP Prognose fällt entsprechend düster aus.

Kritik an XRP als "Banker-Coin" verstärkt sich

Die Einordnung von XRP als sogenannten "Banker-Coin" bildet einen zentralen Punkt in Liversons Argumentation. Er verweist darauf, dass die fortschreitende Outperformance von Bitcoin keine Anzeichen einer Trendumkehr erkennen lasse. Für den Bitcoin-Maximalisten existiert im Kryptomarkt letztlich "kein zweiter Platz" – Bitcoin sei die einzige relevante Größe, während alle anderen Kryptowährungen im Vergleich stetig an Boden verlieren.

Die aktuelle Marktentwicklung scheint diese These zu stützen: XRP konnte in den vergangenen Wochen keine bullische Dynamik aufbauen und zeigt im Vergleich zu anderen großen Altcoins eine schwächere Performance. Investoren, die sich für XRP kaufen interessieren, sollten diese fundamentalen Bedenken in ihre Entscheidung einbeziehen. Die Konsolidierung am Kryptomarkt setzt sich fort, wobei XRP besonders unter Druck steht und die wichtige psychologische Marke von 3 US-Dollar bereits unterschritten hat.

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Niko Klement
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Sein Fokus liegt auf institutioneller Adoption und Altcoin-Ökosystemen wie XRP, Solana und Ethereum. Vor seinem Wechsel in den Journalismus arbeitete er über zehn Jahre in Logistik und Prozessoptimierung. Er schreibt für Leser, die Substanz statt Hype suchen.