Dogecoin-Community rüstet sich gegen mögliches Qubic-Ziel

Patrik
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Marktanalyst & Redakteur

Er macht seit neun Jahren das Fachchinesisch der großen Banken für private Anleger verständlich. Er nimmt komplexe Berichte von Bloomberg und macht daraus klare Analysen zu Bitcoin oder Solana. Sein Fokus liegt auf echtem Hintergrundwissen damit Anleger Marktbewegungen logisch einordnen können.

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Dogecoin-Community rüstet sich gegen mögliches Qubic-Ziel

Nach der öffentlichkeitswirksamen Kampagne des Qubic-Kollektivs gegen Monero ist nun Dogecoin ins Visier geraten. Eine von Qubic initiierte Community-Abstimmung deutete an, dass DOGE als nächstes „Proof-of-Work-Stresstest“-Ziel ausgewählt wurde. Zwar schwankt die Rhetorik zwischen „wir minen nur profitabel“ und offener „Attacke“-Sprache, doch die Erinnerung an Monero sorgt für Nervosität.

Ex-IOTA-Mitgründer Sergey Ivancheglo (CFB) versuchte jüngst, die Debatte zu entschärfen: „Die Qubic-Community hat für Mining, nicht für Attacken gestimmt. Vorbereitung braucht Monate. Bis dahin minen wir Monero.“ Dennoch bleibt die Botschaft klar: DOGE steht auf der Agenda.

Reaktion: Dogecoin-Hashrate auf Rekordhoch

Das offizielle Dogecoin-Konto (@dogecoin) selbst spielte auf eine mögliche Mobilisierung der Community an und verwies auf den jüngsten Hashrate-Sprung. Laut BitInfoCharts erreichte Dogecoins Scrypt-Hashrate am Mittwoch ein Allzeithoch von 2,948 PH/s. Analysten sehen darin ein klares Signal: Miner bündeln zusätzliche Rechenleistung, um das Netzwerk abzusichern.

Ähnlich wie bei Monero sorgte die Qubic-Drohung für unmittelbare Reaktionen. Als Qubic Monero attackierte, kam es zu einer sechs Blöcke umfassenden Reorganisation, die Kraken veranlasste, XMR-Einzahlungen vorübergehend zu stoppen und später nur noch mit 720 Blockbestätigungen zu akzeptieren – ein drastischer Eingriff, der die wirtschaftliche Nutzbarkeit massiv einschränkte.

DOGE ist härter anzugreifen als Monero

Anders als Monero basiert Dogecoin jedoch auf Scrypt-Mining und profitiert seit 2014 von einer Merge-Mining-Struktur mit Litecoin. Das bedeutet, dass jeder Scrypt-ASIC, der Litecoin absichert, gleichzeitig auch Dogecoin-Blöcke validiert.

Diese Kopplung hat zwei entscheidende Konsequenzen:

  • Die Miner-Basis ist wesentlich breiter und besteht aus industriellen ASIC-Flotten, nicht aus CPU- oder GPU-Miner-Pools wie bei Monero.
  • Der ökonomische Aufwand für eine 51%-Attacke ist dadurch deutlich höher. Für Qubic oder ähnliche Gruppen wäre es wesentlich schwerer, eine kritische Hashpower-Schwelle bei DOGE zu überschreiten.

Abwehrbereitschaft steigt

Ob Qubic seine Drohung tatsächlich umsetzt, bleibt offen. Doch die DOGE-Community scheint die Gefahr ernst zu nehmen und hat bereits Maßnahmen getroffen – sichtbar in der gestiegenen Hashrate. Während Monero im August zeigte, dass auch etablierte Netzwerke verwundbar sein können, ist Dogecoin durch Merge-Mining-Strukturen strukturell widerstandsfähiger. Die kommenden Monate werden zeigen, ob Qubic die Herausforderung annimmt – oder ob Dogecoin im Gegensatz zu Monero ein zu hartes Ziel darstellt.

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Er macht seit neun Jahren das Fachchinesisch der großen Banken für private Anleger verständlich. Er nimmt komplexe Berichte von Bloomberg und macht daraus klare Analysen zu Bitcoin oder Solana. Sein Fokus liegt auf echtem Hintergrundwissen damit Anleger Marktbewegungen logisch einordnen können.