Dennis Porter teasert „Defining Moment“ für Bitcoin-Politik in den USA
Dennis Porter, CEO und Mitgründer des Satoshi Action Fund, hat am Sonntag, den 21. September, mit markigen Worten die Spannung auf ein politisches Ereignis rund um Bitcoin geschürt. Auf X kündigte er für Dienstag, den 23. September, eine „massive politische Nachricht“ an, die die „Trajektorie der Bitcoin-Politik in den USA neu ordnen“ werde. Seinen Aussagen zufolge soll es sich um einen Wendepunkt handeln, der nicht kurzfristig den Markt bewegt, sondern die langfristige Ausrichtung der US-Politik zu Bitcoin verändern soll.
In einem Video sagte Porter:
„Dies wird ein definierender Moment. Es wird den politischen Diskurs über Bitcoin im ganzen Land neu gestalten.“
IN LESS THAN 48 HOURS BITCOIN POLITICS WILL NEVER BE THE SAME — WHAT TO EXPECT. pic.twitter.com/h71TdBtGPl
— Dennis Porter (@Dennis_Porter_) September 22, 2025
Politischer statt marktgetriebener Fokus
Porter stellte klar, dass die Nachricht politischer Natur sei und nicht mit marktbewegenden Schlagzeilen wie einem staatlichen Bitcoin-Kauf verwechselt werden solle. Vielmehr gehe es darum, US-Politik von einem „gefährlichen Weg“ wegzuführen und eine dauerhafte Grundlage für Bitcoin-Rechte und eine mögliche Bitcoin-Reservepolitik auf Bundesebene zu schaffen.
„Wenn ihr wollt, dass ein strategisches Bitcoin-Reserve-Gesetz im Kongress verabschiedet wird, dann müsst ihr am Dienstag genau hinschauen,“ so Porter.
Er betonte außerdem, dass eine reine Umsetzung per Executive Order (Erlass durch den Präsidenten) nicht ausreichend sei. Nur eine gesetzliche Verankerung durch den Kongress könne sicherstellen, dass ein Strategic Bitcoin Reserve (SBR) auch über verschiedene Regierungswechsel hinweg Bestand habe.
Hintergrund: Bitcoin-Strategien auf Bundesstaaten-Ebene
Das Thema einer staatlichen Bitcoin-Reserve (SBR) ist in den USA bereits seit einiger Zeit in Bewegung:
- New Hampshire verabschiedete im Mai 2025 als erster US-Bundesstaat ein Gesetz, das dem Treasurer erlaubt, einen Teil öffentlicher Mittel in Bitcoin zu investieren.
- Arizona und Texas folgten mit eigenen SBR-Gesetzen.
- Andere Bundesstaaten wie Montana, Wyoming, North Dakota, Pennsylvania und Florida brachten ebenfalls Gesetzesentwürfe ein, die jedoch bisher scheiterten oder per Veto gestoppt wurden.
Der Satoshi Action Fund gilt als treibende Kraft dieser bundesstaatlichen Vorstöße. Nach eigenen Angaben war die Organisation an neun Gesetzesinitiativen in acht verschiedenen Staaten beteiligt. Porter hob zudem die Rolle von mehr als 2.500 Unterstützern hervor, die auf lokaler Ebene Druck auf Gesetzgeber ausübten.
Zwei Hauptziele: Bitcoin-Rechte & strategische Reserve
Obwohl Porter keine Details zum Inhalt der Ankündigung preisgab, umriss er zwei klare Schwerpunkte:
- Entrechtlichung und Schutz von „Bitcoin-Rechten“ auf Bundes- und Landesebene, um Besitz und Nutzung abzusichern.
- Schaffung einer gesetzlichen Grundlage für eine US-weite strategische Bitcoin-Reserve, die das Land unabhängiger machen und Bitcoin als Teil der Finanzpolitik etablieren soll.
Porter sprach außerdem von „Stealth-Projekten“, an denen sein Team seit Monaten arbeite, um das Gespräch über Bitcoin nachhaltig in die US-Politik einzubringen.
Was wir bisher sicher wissen
- Die Ankündigung erfolgt am Dienstag, den 23. September 2025, in einem großen X Space.
- Sie wird politischer Natur sein, nicht marktgetrieben.
- Sie soll den Weg zu einem Bundesgesetz für Bitcoin-Rechte und eine nationale Bitcoin-Reserve ebnen.
- Konkrete Inhalte, beteiligte Politiker und legislative Schritte sind noch nicht bekannt.
Sollte Porters Ankündigung Substanz haben, könnte sie den Beginn einer neuen Phase der US-Bitcoin-Politik markieren – vergleichbar mit der Einführung von Bitcoin-ETFs, diesmal jedoch im politischen Raum. Während Bundesstaaten bereits experimentieren, könnte der 23. September 2025 als Tag in Erinnerung bleiben, an dem der erste ernsthafte Versuch startete, Bitcoin im Bundesrecht zu verankern.