Bitcoin-Experte Benjamin Cowen warnt vor 70-Prozent-Crash: Warum der nächste Bärenmarkt dramatisch werden könnte

Niko Klement
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Niko Klement
Krypto-Marktanalyst & Redakteur

Sein Fokus liegt auf institutioneller Adoption und Altcoin-Ökosystemen wie XRP, Solana und Ethereum. Vor seinem Wechsel in den Journalismus arbeitete er über zehn Jahre in Logistik und Prozessoptimierung. Er schreibt für Leser, die Substanz statt Hype suchen.

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Bitcoin-Experte Benjamin Cowen warnt vor 70-Prozent-Crash: Warum der nächste Bärenmarkt dramatisch werden könnte

Der Bitcoin-Kurs steht erneut unter Druck und ist über das Wochenende auf die wichtige Unterstützung bei 112.000 US-Dollar zurückgefallen. Während viele Anleger weiterhin auf eine deutliche Rallye hoffen, warnt der renommierte Krypto-Experte Benjamin Cowen vor einem möglichen Crash von 70 Prozent. Seine Einschätzung basiert auf historischen Marktzyklen und könnte Investoren zum Umdenken bewegen.

Der 4-Jahres-Zyklus als Warnsignal für Bitcoin-Investoren

Benjamin Cowen orientiert sich bei seiner pessimistischen Einschätzung am bewährten 4-Jahres-Zyklus von Bitcoin, der in der Vergangenheit zuverlässig Kursbewegungen vorausgesagt hat. Der Experte erklärte: "Ich würde sagen, vielleicht ein Rückgang von 70 Prozent gegenüber dem jeweiligen Allzeithoch." Diese Warnung bezieht sich auf den vermutlichen Rücksetzer, den Anleger im nächsten Bärenmarkt erleben dürften. Cowen betonte dabei, dass ein solcher Crash zwar nicht zwangsläufig eintreten muss, die Geschichte jedoch lehre, dass Investoren damit rechnen sollten.

Während viele Experten aktuell davon ausgehen, dass sich die fundamentalen Umstände verändert haben und ein Bärenmarkt ausbleiben könnte, bleibt Cowen skeptisch. Er warnte: "Natürlich hoffen die Anleger, dass wir uns aktuell in der Vorbereitung befinden und in die letzte Rallye zum Höhepunkt des Marktzyklus starten werden. Aber wenn das passiert, denken Sie daran, dass der Höchststand jederzeit erreicht werden kann." Diese Ungewissheit spiegelt sich auch in seiner vorsichtigen Anlagestrategie wider, bei der er plant, Gewinne mitzunehmen, sobald sich im vierten Quartal übertriebene Kurserwartungen zeigen.

Ethereum könnte Bitcoin in der Performance überholen

Interessant ist Cowens Einschätzung zur relativen Performance verschiedener Kryptowährungen. Der Experte sieht Bitcoin kaufen aktuell nicht als das beste Investment für Krypto-Anleger. Stattdessen prognostiziert er: "Bis zum Ende des Zyklus wird Ethereum wahrscheinlich von jetzt an bis zum Ende eine Outperformance erzielen." Diese Einschätzung begründet er damit, dass Bitcoin in den kommenden Wochen eher zu kämpfen haben wird, während Ethereum bereits seit Wochen eine sehr starke Dynamik zeigt.

Trotz seiner skeptischen Grundhaltung geht auch Cowen davon aus, dass Bitcoin im vierten Quartal noch ein neues Hoch erreichen wird, bevor es zu einem größeren Rücksetzer kommt. Für Anleger, die weiterhin optimistisch für die Ethereum Prognose sind, könnte dies eine wichtige strategische Überlegung sein. Die Warnung des Experten unterstreicht jedoch die Bedeutung einer durchdachten Risikomanagement-Strategie, insbesondere angesichts der historischen Volatilität des Krypto-Marktes und der zyklischen Natur von Bitcoin-Bewegungen.

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Niko Klement
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Sein Fokus liegt auf institutioneller Adoption und Altcoin-Ökosystemen wie XRP, Solana und Ethereum. Vor seinem Wechsel in den Journalismus arbeitete er über zehn Jahre in Logistik und Prozessoptimierung. Er schreibt für Leser, die Substanz statt Hype suchen.