Bitcoin-Analyst Matthew Mežinskis: „$250K bis $375K sind dieses Jahr noch möglich“

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Patrik
Marktanalyst & Redakteur

Er macht seit neun Jahren das Fachchinesisch der großen Banken für private Anleger verständlich. Er nimmt komplexe Berichte von Bloomberg und macht daraus klare Analysen zu Bitcoin oder Solana. Sein Fokus liegt auf echtem Hintergrundwissen damit Anleger Marktbewegungen logisch einordnen können.

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Bitcoin-Analyst Matthew Mežinskis: „$250K bis $375K sind dieses Jahr noch möglich“

Matthew Mežinskis, Analyst bei Porkopolis Economics und Co-Host des Podcasts crypto_voices, sieht Bitcoin noch längst nicht am Ende seines Zyklus. In einem Gespräch mit Marty Bent (TFTC) argumentierte er, dass BTC weiter einem seit Jahren stabilen „Power-Trend“ folgt – einer langfristigen Preislinie, die laut seiner Analyse verlässlicher sei als Modelle wie Stock-to-Flow. Seine These ist klar formuliert: Solange dieser Trend hält, sei ein Kursziel von $250.000 bis $375.000 bis Jahresende möglich.

Schlüsselmarken: $170K als Bestätigung, $250K als Basisziel

Mežinskis arbeitet mit Perzentil-Bändern um den Power-Trend. Der aktuelle Trendwert für Ende 2025 liegt nach seiner Berechnung bei etwa $125.000.

  • 80. Perzentil (~$170.000): Hier muss Bitcoin laut ihm mindestens drüber, um das 4-Jahres-Zyklusmodell nicht infrage zu stellen.
  • 90. Perzentil (~$250.000): Dieses Niveau wurde in früheren Boomphasen regelmäßig erreicht – daher sein Basisziel für diese Rallye.
  • 95.–96. Perzentil (~$350.000–$375.000): Das wäre die „Maximalzone“, die er noch für realistisch hält, aber nicht für den Normalfall.

Alles darüber – etwa Prognosen von $400.000 im November – bezeichnet er als extrem seltene Ausreißer, die historisch kaum vorkommen.

Keine Blow-Off-Top-Dynamik?

Im Gegensatz zu den Zyklen 2013 und 2017, die zeitweise ins 99. Perzentil (4,6× Trend) liefen, blieb 2021 deutlich darunter. Für Mežinskis ist das ein Zeichen der Reife: je größer Bitcoin wird, desto flacher die Gipfel. Er erwartet daher keine manische „Blow-Off-Top“-Phase, sondern eher ein geordneteres Hoch im genannten Bereich.

Risiken im Hintergrund

Der Analyst warnte zugleich vor möglichen Reflex-Risiken, wenn Bitcoin-Treasury-Firmen mit kurzfristigen Wandelanleihen oder Kreditstrukturen hebeln. Ein Kurssturz aus solchen Höhen könnte Kaskadeneffekte auslösen – bis hin zu regulatorischer Aufmerksamkeit auf höchster Ebene. Er betont jedoch, dass dies kein Basisszenario sei, sondern ein mögliches Risiko. Für Mežinskis ist die Messlatte hier klar:

  • Über $170.000 = Zyklus intakt.
  • Über $250.000 = historisch übliche Rallye.
  • Bis $375.000 = obere Spanne, aber noch möglich.

Alles darunter würde das 4-Jahres-Zyklusmodell ernsthaft infrage stellen. Bislang, sagt er, sei die Struktur „nicht invalidiert“ – und daher bleibt sein Ausblick klar bullisch.

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Er macht seit neun Jahren das Fachchinesisch der großen Banken für private Anleger verständlich. Er nimmt komplexe Berichte von Bloomberg und macht daraus klare Analysen zu Bitcoin oder Solana. Sein Fokus liegt auf echtem Hintergrundwissen damit Anleger Marktbewegungen logisch einordnen können.