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Ist Bitcoin wirklich eine sichere Anlage – trotz drohender Wirtschaftskrise?

Kryptowährungen sind ein sehr volatiles, unreguliertes Investmentprodukt. Kein EU-Investorenschutz.

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Ungeachtet des freitäglichen Dumps, der den Bitcoin-Preis gerade unter 8.000 $ zurückgeschickt hat: Die Weltwirtschaft befindet sich in einem schlimmeren Zustand – und der wird sich voraussichtlich weiter verschlechtern. Die Zentralbanken pumpen Bargeld zurück in ihre Systeme, es kommt zu Negativ-Zinsen, die BIP-Zahlen sinken. Viele sind unsicher, fragen sich: Ist Bitcoin in diesen turbulenten Zeiten wirklich noch eine sichere Anlage?

Weltfinanzkrise, Teil 2

Jeden Tag gibt es neue Hiobsbotschaften für die Weltwirtschaft. Die US-Staatsverschuldung liegt bei fast 23 Billionen Dollar, die Zentralbank druckt immer noch Geld und kauft Vermögenswerte im Namen der quantitativen Lockerung. Die FED leiht den Banken Geld, um ihre kurzfristigen Schulden zu begleichen, da ihnen langsam die Barreserven ausgehen. Diese „Repo-Gelder“ werden sich fortsetzen, und die Zinssätze werden wahrscheinlich weiter sinken, wie Präsident Trump wiederholt fordert.

Bitcoin-Bulle Cameron Winklevoss hat mehr Gründe genannt, sich nach einem sicheren Hafen umzuschauen:

Vor etwas mehr als einem Jahrzehnt stürzten dieselben Banken den Planeten in eine der schlimmsten Finanzkrisen des Jahrhunderts. Banken kann nicht vertraut werden – was zum Teil der Grund dafür ist, dass Bitcoin überhaupt erst geschaffen wurde. Viele Nationen wie China und Indien erlauben ihn nicht einmal – aus Angst, ihre wachsende Bevölkerung könne „das Licht erblicken“.

Diese Woche pumpte China 28 Milliarden Dollar zurück in sein Finanzsystem, um zu verhindern, dass die Zinsen weiter fallen. Heute wurden die BIP-Zahlen veröffentlicht – Berichten zufolge mit dem langsamsten Wachstum seit 30 Jahren. Der eskalierende Handelskrieg mit den USA und die Verlangsamung der Produktions- und Investitionsstimmung haben die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt in Mitleidenschaft gezogen.

Britische Politiker streiten sich weiterhin um den Brexit, der das Land in einer Pattsituation hält und weitere Fortschritte in einer Situation verhindert, die sich bereits seit über drei Jahren hinzieht. Unterdessen steigen die Lebenshaltungskosten – und das nicht in Verbindung mit der Kaufkraft der Massen.

All dies hat zum Rückgang der Weltwirtschaft beigetragen. Der IWF warnte diese Woche davor, dass das globale Wachstum auf den niedrigsten Stand seit der internationalen Finanzkrise fallen wird.

Bitcoin, der sichere Hafen

In Zeiten der Not wollen und können sich die Menschen nicht auf ihre Regierungen und schon gar nicht auf die Banken verlassen. Fiat-Währungen sind fragil – einige südamerikanische Nationen haben in diesem Jahr erlebt, was mit ihnen passieren kann.

Bitcoin ist erst ein Jahrzehnt alt, wurde aber für genau diesen Zweck entwickelt. Die globalen Rezessionen sind zyklisch, und wir stehen kurz davor. Auch Weiss Ratings hält Bitcoin jetzt für einen Wertspeicher – schließlich ist er aus der letzten Finanzkrise hervorgegangen.

Nun ist bereits ein Jahrzehnt vergangen – und dennoch scheinen wir kein bisschen weiser geworden zu sein.

Textnachweis: Bitcoinist, MARTIN YOUNG

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