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FTX CEO: Der Bitcoin-Preis wäre auf Null gesunken, wenn BitMEX nicht offline gegangen wäre

Kryptowährungen sind ein sehr volatiles, unreguliertes Investmentprodukt. Kein EU-Investorenschutz.

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Der CEO der in Hongkong ansässigen Krypto-Derivatebörse FTX spekuliert, dass der Bitcoin-Preis während des heftigen Markt-Crashs auf Null hätte abstürzen können, wenn BitMEX am Freitagmorgen nicht aufgrund von „Hardware-Problemen“ offline gegangen wäre. 

Sam Bankman-Fried alias SBF sinnierte in einem Thread auf Twitter am Freitagmorgen, dass BitMEX möglicherweise aus Angst, ihre Liquidationsmaschine könnte das XBTUSD-Orderbuch auf null sinken lassen, offline gegangen sei – und zwar mit Verweis auf angebliche Hardware-Probleme.

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Laut SBF, dem Gründer des Krypto-Forschungsunternehmens Alameda, habe die BitMEX-Liquidationsmaschine Bitcoin kontinuierlich nach unten getrieben, da sie nicht genug BTC aus gehebelten Long-Positionen liquidieren konnte.

SBF behauptet, dass das Auftragsbuch von BitMEX zehnmal zu dünn sei, um die Bücher auszugleichen, wodurch ein Wasserfalleffekt entstanden sei, der Bitcoin in eine Todesspirale versetzt habe.

Verdächtiges Timing

Kurz bevor die auf den Seychellen ansässige BitMEX-Börse offline gegangen ist, stürzte der Preis von XBTUSD um 10 Prozent unter den Kassapreis ab, die Funding-Rate brach auf einen der niedrigsten Rekordstände ein. Kurz danach inszenierte Bitcoin eine scharfe Kehrtwende nach oben – seltsamerweise genau während des 40-Minuten-Fensters, in dem der fremdfinanzierte Derivategigant offline war.

SBF weist auf den Zeitpunkt dieser Rallye hin und erklärt, dass der Ausfall die bedeutende Sell-Wall auf BitMEX vom Markt genommen und es Bitcoin so ermöglicht hat, sich zu erholen. 

Überraschenderweise deutet er auch an, dass das BitMEX-Team das Trading absichtlich eingestellt haben könnte, um einen weiteren Zusammenbruch zu verhindern und nicht in den Versicherungsfonds der Börse eintauchen zu müssen.

Obwohl BitMEX noch keine Zahlen veröffentlicht hat, gibt es Vorwürfe, dass der Fonds im Vorfeld des Zusammenbruchs mehr als 2.000 BTC verloren haben könnte. Am Donnerstag lag der Saldo des Fonds bei 33.881,2 BTC.

BitMEX reagiert auf die Behauptung von SBF auf Twitter und weist sie als „Verschwörungstheorie“ zurück – und dass der Austausch tatsächlich auf ein solches Ereignis vorbereitet worden sei.

Das in Atlanta ansässige Mining-Unternehmen BitPico hat eine noch schwerwiegendere Schlussfolgerung gezogen und behauptet, der Wasserfall sei von BitMEX geplant worden. So behauptet die BitPico-Gruppe, BitMEX habe ihre eigenen „Bots und Kapital“ benutzt, um Long-Positionen im Wert von 993 Millionen Dollar zu liquidieren.

BitMEX ist gemessen am Trading-Volumen mit Abstand die größte unregulierte Bitcoin-Derivatgruppe, und sie wurde mehrfach dafür verantwortlich gemacht, dass sie den BTC-Preisverfall aufgrund ihrer Massenliquidationen noch verschärft hat.

Bitcoin, derzeit auf Platz 1 der Marktkapitalisierung, ist in den letzten 24 Stunden um 29,51% gefallen. BTC hat eine Marktkapitalisierung von 98,92 Mrd. $ bei einem 24-Stunden-Volumen von 75,38 Mrd. $.

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