ETH unter Beschuss: Ethereum-2.0-Konkurrent erhält $21 Mio. von Krypto-Risikokapitalgeber

Ethereum-2.0-Konkurrent $21 Mio. von Krypto-Risikokapitalgeber

NEAR Protocol, selbsternannter Konkurrent von Ethereum 2.0, hat über 21 Millionen Dollar von Andressen Horrowitz (a16z) aufgebracht – nur wenige Tage, nachdem dieser einen Fonds von 515 Millionen Dollar angekündigt hatte, um seine Abteilung für Krypto-Investitionen auszubauen.

A16z bewegt sich schnell im Blockchainraum

Wie am 4. Mai offiziell bekanntgegeben wurde, schloss das NEAR-Protokoll die 21 Millionen USD durch einen symbolischen Verkauf von Aktien und Anteilen unter der Leitung von a16z ab, einem Krypto-Venture-Fonds. 

Letzte Woche gab der Fonds bekannt, dass seine neuen Rücklagen in Höhe von 515 Millionen Dollar für Investitionen in „Hochleistungs-Blockchain“– und Distributed-Protokoll-Plattformen bestimmt seien.

An der Finanzierungsrunde beteiligten sich auch die bisherigen Investoren Pantera Capital, Electric Capital, Blockchange und einige Neueinsteiger-Fonds.

Das Projekt hat den Start seines Mainnets bestätigt und schreibt, dass die Entwickler nun blockchainbasierte Anwendungen entwickeln können, wobei die Freigabe nativer Token für Mikrotransaktionen und Transfers zu einem späteren Zeitpunkt erwartet wird.

NEAR betont seine entwicklerfreundliche Schnittstelle, die leichter zu handhabende Verzeichnisse und Fähigkeiten zur Projekterstellung bietet als derzeitige Optionen es tun. CEO Illia Polosuchin bestätigte, dass der Genesis-Block des Projekts Ende April 2020 aktiviert wurde. 

Polosuchin:

„Die Entwickler können tatsächlich Produktions-Apps einsetzen, während das Netzwerk dezentraler wird und schließlich in den nächsten Monaten vollständig an die Gemeinschaft übergeben wird.“

Ethereum, Bitcoin und mangelnder Fortschritt

Der potentielle Aufstieg des Open Web – ein Begriff, der für die „Ökonomie“ dezentralisierter Anwendungen und staatenloser Mikrotransaktionen verwendet wird – und der Mangel an geeigneten Entwicklertools, um dies zu erleichtern, lässt Firmen wie NEAR entstehen.

Ethereum, die nach Marktkapitalisierung zweitgrößte öffentliche Blockchain der Welt, wird von Institutionen weltweit genutzt, leidet aber unter mangelnder Skalierung und – zu Spitzenzeiten – an Netzwerküberlastung.

Zwar wurden Millionen von Dollar und Tausende von Arbeitsstunden in die Entwicklung von Open-Source-Plattformen investiert, doch insgesamt kommt man nur langsam voran, sieht sich Verzögerungen ausgesetzt, leidet unter mangelnder Koordination und spornt sogar Streit unter den wichtigsten Entwicklern an.

Sowohl Bitcoin als auch Ethereum sind vom Mangel an Aufsicht und einzigartiger Führung betroffen, was ein wesentlicher USP dezentralisierter Netzwerke ist, sich aber auch als Hindernis erweist.

Doch die Ethereum-Entwickler arbeiten daran. Der lang erwartete Übergang zu „Senerity“ sieht vor, dass sich das Protokoll in Richtung eines Proof-of-Stake-Konsens-Entwurfs bewegt und gleichzeitig Sharding zur Beseitigung vergangener Probleme einführt.

Letzte Woche hat Ethereum ein wichtiges Interoperabilitäts-Testnet bezüglich der Version 2.0 gestartet, das Entwicklern zufolge „erfolgreich“ sei und seitdem keine Probleme mehr bereitet hat.

Das Rahmenwerk von NEAR ist seit zwei Jahren im Entstehen und behauptet, skalierbarer zu sein als Ethereum. NEAR betreibt sein Protokoll sogar auf einem ähnlichen Design wie Ethereum – unter Verwendung von „Sharding“, um schnellere Bestätigungszeiten und schnelle Transaktionen zu gewährleisten.

Die Ankündigung von NEAR verwendet zwar die gleichen Schlagworte wie jede Kryptofirma, die sich als Alternative zu Ethereum positioniert, aber es bleibt abzuwarten, ob die Entwickler neueren öffentlichen Blockchains den Vorzug geben.

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