Coronavirus & Ölkrieg: Bitcoin crasht, Dow Futures ebenso – Gold hingegen steigt

Coronavirus Bitcoin crasht, Dow Futures ebenso – Gold steigt
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Der Bitcoin-Preis musste am gestrigen Sonntag einen derben Schlag hinnehmen, als der Wert in nur wenigen Stunden um fast 8% abstürzte. Ähnlich verhielt sich Dow Jones Industrial Average (DJIA) Futures für die morgige Eröffnung, mit einem Einbruch von mehr als 1.000 Punkten.

Beide Kursbewegungen zeigen eine enorme Menge an Angst unter den Anlegern. Eine wesentliche Rolle spielen dabei die wachsende Besorgnis über das Coronavirus sowie ein totaler Ölkrieg zwischen Saudi-Arabien und Russland.

Schwarzer Russe

Die OPEC-Gespräche scheiterten im Laufe der Woche und lösten einen Krieg um den Ölpreis aus. Die Ereignisse begannen sich zu entfalten, als Russland ein von Saudi-Arabien angebotenes Abkommen zur Drosselung der Produktion um 1,5 Millionen Barrel pro Tag ablehnte.

Als Reaktion darauf senkte das saudische Regime sofort die Preise für chinesische Kunden um bis zu 7 Dollar pro Barrel. Außerdem erhöhte der weltgrößte Ölproduzent die Produktion sofort um 2 Millionen Barrel.

Die Antwort sollte Wladimir Putin und den Russen signalisieren, dass die Saudis es ernst meinen. Das Preisduell führte dazu, dass die bereits geschwächten Ölpreise zu Beginn der Woche wieder sanken.

Dow & Bitcoin fallen

Als Reaktion darauf und vielleicht in Verbindung mit den Ängsten vor dem Coronavirus erlebten die DJIA-Futures einen der dramatischsten Einbrüche, die es bisher gegeben hat. Die Zahl der weltweiten Infektionen mit dem Virus stieg auf über 100.000 an, und die Zahl der Todesfälle liegt inzwischen bei mehr als 3.800.

Die mit dem Virus verbundenen Ängste haben den weltweiten Reiseverkehr effektiv eingeschränkt. Fluggesellschaften und Kreuzfahrtgesellschaften verzeichnen erhebliche Verluste, da Passagiere in dem Bemühen, das Virus zu vermeiden, ihre Tickets storniert haben.

Auch Bitcoin ist stark abgestürzt und hat eine beträchtliche Summe verloren, da die Angst vor dem Coronavirus die Preise nach unten treibt. Während sich die Möglichkeit bestätigt, dass auch andere Kräfte den Preis beeinflussen, scheint der Gesamtmarkt erneut über Bitcoin als „sicherer Hafen“ zu diskutieren. 

Gold hingegen steigt. Selbst als Aktien und Kryptowährungen gefallen sind, ist der Goldpreis erheblich angestiegen. Er erreichte 1.700 Dollar pro Unze – den höchsten Stand seit Dezember 2012.

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