Fonds-Manager erklärt: Darum wird Bitcoin fast exakt wie der S&P 500 getradet

Fonds-Manager Darum wird Bitcoin wie S&P 500 getradet
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Am Mittwoch erreichte Bitcoin 9.500 Dollar. Die Krypto-Währung hatte endlich begonnen, sich zu erholen, nachdem sie am Wochenende auf 8.900 $ gefallen war.

Viele glauben, BTC sei bereit, sich noch weiter zu erholen. Ein Trader beispielsweise hat Charts geteilt, die darauf hindeuten, dass Bitcoin auf dem Weg ist zu $10.500, dann $11.500.

Aber der S&P 500 hatte andere Pläne für diesen im Entstehen begriffenen Markt. Am Donnerstag stürzte der führende US-Börsenindex bei der Eröffnung ab. Zum Zeitpunkt des Schreibens ist der S&P 500 um 0,7% gefallen.

Bitcoin folgte diesem Trend und fiel im Gleichschritt mit dem Markt, wie aus der nachstehenden Grafik ersichtlich ist.

Bitcoin Preisdiagramm mit S&P 500 Futures (ES1) Overlay von TradingView.com

Bitcoin tradet jedoch nicht nur in den kleineren Zeiträumen mit dem S&P 500.

Charles Edwards, Digital-Asset-Investor und Fondsmanager, hat Ende letzten Monats das untenstehende Diagramm geteilt. Es zeigt, dass der S&P 500 und Bitcoin immer dann, wenn es auf dem Markt ein hohes Maß an „Angst und Unsicherheit“ gab, verbunden waren.

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Warum Bitcoin zusammen mit dem S&P 500 getradet wird

Die Ursache für die plötzliche Korrelation ist für viele Trader rätselhaft. Zuvor mag Bitcoin zwar auch eine Makrokorrelation zu anderen Märkten gehabt haben – aber nicht auf dem Niveau, das wir heute sehen.

Einem Trader zufolge ist die Korrelation einigermaßen erklärbar. Als Antwort auf Mohit Sorout von Bitazu Capital, der die Absurdität der Korrelation kommentierte, erklärt der Trader:

„Sie kommt von einem insgesamt dünnen Markt. Derivate weisen rekordverdächtig niedrige Volumina auf und haben im Allgemeinen nichts von ihrem Open Interest insgesamt zurückerhalten. Das Tagesvolumen auf Coinbase beträgt an den meisten Tagen ~$80 Mio. und BitMEX wird davon mitgeschleift (was die anderen Derivate mit sich herumschleppt).“

Es könnte eine gute Sache sein

Einige sehen die Korrelation als eine schlechte Sache an, aber die Korrelationsanalyse des pseudonymen Traders „PlanB“ zeichnet ein anderes Bild.

Dem quantitativen Analysten zufolge weist Bitcoin eine Korrelation von 95% (R-Quadrat) mit dem S&P 500 auf und ist mit diesem kointegriert. Für PlanB ist dies eine gute Sache, da die Federal Reserve ununterbrochen Aktien und damit auch BTC unterstützt:

„Ja, die FED hat im November 2018 versucht, QE zu stoppen, die Auswirkungen auf S&P und BTC waren ähnlich katastrophal. Die FED wird das nie wieder tun. IMO gibt es kein Zurück, es ist QEternity“, so der Analyst mit Bezug auf die jüngste Politik der Federal Reserve.

Executives von Goldman Sachs sind jedoch der Ansicht, dass die Korrelation den Investitionsfall Bitcoin schmälert.

Zwei Führungskräfte des Unternehmens erklärten Anfang des Jahres, dass der Besitz von BTC aufgrund seiner unvorhersehbaren Korrelationen keinen Sinn mache. Dies bezog sich anscheinend auf die Tatsache, dass Bitcoin manchmal wie der S&P 500 und manchmal wie Gold oder Silber getradet wird.

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