BTC-Investor: Krypto-Fortschritt durch Wirtschaftskrise um „18 Monate zurückgeworfen“

Bitcoin-Investor Michael Novogratz glaubt, dass die wachsende Wirtschaftskrise die Krypto-Adaption um zwölf bis achtzehn Monate zurückgeworfen hat. Getätigt wurde diese Aussage in einem Interview mit Anthony Pompliano, in dem er sich zu vielen der bevorstehenden Herausforderungen äußerte, denen sich der globale Finanzraum aufgrund der COVID-19-Verbreitung stellen muss. 

Bargeldbedarf beflügelt den Ausverkauf

Novogratz’ Kommentare spiegeln viele der Befürchtungen wider, die sich im gesamten Kryptoraum verbreiten, da die Unsicherheit des Marktes zu erheblicher Volatilität geführt hat.

„Was Krypto betrifft, so ist dies wahrscheinlich die Geschichte, die Erzählung, der neuen Annahme von Bitcoin als Wertaufbewahrungsmittel oder in den anderen Coins als Teil der Zukunft des Aufbaus eines dezentralisierten Internets. Es wirft es 12-18 Monate zurück… wir müssen das durchstehen und dann müssen wir das Vertrauen wieder aufbauen.“

Pompliano hat das Interview auf Twitter gepostet:

https://twitter.com/APompliano/status/1239563914074980352

Der CEO von Galaxy Digital kommentiert, dass ein zentrales Problem des Krypto-Raums die Tatsache sei, dass Menschen weltweit aufgrund von Arbeitsniederlegungen mit einem Geldmangel konfrontiert sind. 

Daher würden die Menschen Assets verkaufen, um Geld für die Grundbedürfnisse zu beschaffen, die sie normalerweise langfristig halten würden. Er glaubt, dass dieses Problem auch den Goldpreis sinken lässt und sich kurzfristig noch erheblich verschlimmern könnte, wenn die Arbeitnehmer weiterhin einen negativen Cash-Flow haben.

Ein Lichtblick, so Novogratz, sei, dass es nach Abklingen der Krise eine beträchtliche Menge an Liquidität geben wird, was mit ziemlicher Sicherheit zu einer raschen wirtschaftlichen Erholung führen werde. Er versichert, dass die Bitcoin-Preise in diesem Umfeld in einer starken Position sein werden, um sich viel höher zu bewegen.

Entwicklung schreitet trotz Unsicherheit voran

Die erheblichen Sorgen um den Kryptomarkt und Bitcoin haben sich bisher noch nicht auf die Entwicklungsteams ausgewirkt. Dennoch kann es kaum Zweifel daran geben, dass sich viele an diese neue wirtschaftliche Realität anpassen müssen. Viele hatten bereits vor der gegenwärtigen Krise finanzielle Schwierigkeiten und müssen nun Wege finden, noch effizienter zu werden.

Glücklicherweise haben die kompetentesten und vielversprechendsten Teams begeisterte Mitglieder, von denen viele bereit und in der Lage sind, mit begrenzten Ressourcen zu arbeiten. Daher sollte die Entwicklung der Plattform fortgesetzt werden, wenn auch möglicherweise in einem langsameren Tempo. 

Der vielleicht größte Rückschlag wird die Einführung in der realen Welt sein, da globale Unternehmen in Zeiten finanzieller Unsicherheit möglicherweise zögern, in neue Technologien oder Prozesse zu investieren. Angesichts der revolutionären Anziehungskraft von Blockchain werden jedoch alle Verzögerungen bei der breiten Einführung nur vorübergehender Natur sein. 

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Es sollte daher klar sein, dass der Krypto-Raum zwar weiterhin Störungen erfährt, sich aber auch als äußerst widerstandsfähig erweist. In den nächsten Wochen werden zweifellos weitere Analysten die Krypto-Zukunft inmitten der wachsenden globalen Wirtschaftsturbulenzen beurteilen, doch hat Krypto ein solides Fundament, das langfristig sicher überleben wird.

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