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Schneller als Visa: MIT- und Stanford-Professoren entwickeln Kryptowährung

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Professoren von sieben US-amerikanischen Top-Universitäten, darunter das Massachusetts Institute of Technology (MIT), die Stanford University und die University of California, haben sich zusammengetan, um eine digitale Währung zu schaffen. Unit-e, wie die virtuelle Währung genannt wird, soll das tun, woran Bitcoin bislang gescheitert ist: Tausende von Transaktionen pro Sekunde verarbeiten ohne in puncto Dezentralisierung Abstriche zu machen.

Bitcoin zu träge für den Mainstream?

Obwohl Bitcoin unter den Entwicklern und Spekulanten eine Anhängerschaft aufgebaut hat, ist der Sprung in den Mainstream bislang nicht gelungen.

Das Bitcoin-Netzwerk verarbeitet derzeit zwischen 3 und 7 Transaktionen pro Sekunde – bei Ethereum sind es etwa 15 Transaktionen. Im Vergleich dazu, sind die Netzwerke von Kreditkartenanbietern in der Lage weit über 1.000 Transaktionen pro Sekunde zu verarbeiten.

„Der breiten Öffentlichkeit ist bewusst, dass diese Netzwerke nicht skalierbar sind“, erklärte Joey Krug, Co-Chief Investment Officer bei Pantera Capital, in einem Interview. „Wir stehen an der Schwelle zu etwas, das, wenn es nicht relativ bald skaliert, es als Idee verbannt wird, die schön war, aber in der Praxis nicht funktioniert hat“

Krug sorgte bereits im Oktober 2018 mit einer ähnlichen Aussage für Schlagzeilen. Damals sagte er, dass in den nächsten Jahren Blockchains entwickelt werden, die so viele Transaktionen verarbeiten können, wie Visa und Mastercard. Dies sollte Kryptowährungen massentauglich machen und zu einer Verzehnfachung der Marktkapitalisierung führen, so Krug.

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Unit-e: Schneller als Visa

Unit-e ist die erste Initiative von Distributed Technology Research, einer gemeinnützigen Stiftung, die von Akademikern mit Unterstützung des Hedge-Fonds Pantera Capital Management LP gegründet wurde.

Laut einem Bericht vom Bloomberg, erwarten die Wissenschaftler, dass das Unit-e-Netzwerk nicht nur das Bitcoin-Netzwerk in den Schatten stellt, es soll auch mehr Transaktionen als Visa verarbeiten können.

Die Wissenschaftler haben Forschungen zu allen Aspekten der Blockchain-Technologie veröffentlicht und verlassen sich auf neue Mechanismen, die sie zur Erzielung eines Konsenses entwickelt haben, um ihre angestrebte Transaktionsgeschwindigkeit zu erreichen.

Der Erfolg von Unit-e ist noch lange nicht garantiert. Während sich langfristig die beste Technologie durchsetzen sollte, besteht kurzfristig das Risiko, dass sich die neue Währung nicht durchsetzen wird, sagte Andrew Miller, Assistant Professor für Elektrik und Computertechnik an der University of Illinois.

Die Stiftung plant, Unit-e in der zweiten Jahreshälfte auf den Markt zu bringen. Das 170 Seiten umfassende DTR-Whitepaper mit dem Titel „Dezentrale Zahlungssysteme: Prinzipien und Design“ bietet einen detaillierten Überblick über das DTR-Projekt.

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