Ökonom bezeichnet Bitcoin als eine „nobelpreisgekrönte Diversifizierungsstrategie“

Die Realisierbarkeit von Bitcoin als Anlagemöglichkeit ist sehr umstritten. Marktanalysten sind sich uneins darüber, ob der Vermögenswert eine gute Investition für ein Portfolio darstellt. Andere haben lediglich angemerkt, dass der Vermögenswert Anlegern die Möglichkeit bietet, in risikoreichere Anlagen zu diversifizieren. Sie polstern damit ein ohnehin schon konservatives Anlageportfolio auf.

Die letztgenannte Denkweise wurde in einem kürzlich erschienenen Bericht von The Economist über die Möglichkeiten, die ein extrem volatiler Vermögenswert wie Bitcoin bietet, dargelegt. Der Autor analysiert in seinem Bericht die mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Arbeit von Harry Markowitz aus dem Jahr 1952 im Journal of Finance. Markowitz, ein junger Wirtschaftswissenschaftler, der damals als Genie galt, formulierte das, was heute als „moderne Portfoliotheorie“ bekannt ist.

In dem Bericht wird ein zusammengesetztes Anlageportfolio auf ein Portfolio heruntergebrochen, das sowohl risikofreie als auch hochvolatile Vermögenswerte enthält. Wenn ein Vermögenswert ausfällt, bleiben die anderen übrig, um den Verlust auszugleichen, den der erstere hinterlassen hat. Gleichzeitig bleibt die Integrität der Renditen im Portfolio erhalten. Darüber hinaus stellte Markowitz fest, dass das Risiko, das mit einem Vermögenswert wie Bitcoin verbunden ist, nicht unbedingt das Wichtigste ist. Vielmehr ist es die Volatilität, die einen solchen riskanten Vermögenswert zu einer wichtigen Ergänzung macht.

Wird die Volatilität vollständig aus einem Portfolio entfernt, führt dies zweifellos zu niedrigeren Renditen. Das liegt vor allem daran, dass die Rendite eines Vermögenswerts umso geringer ist, je weniger riskant er ist. Nehmen wir eine Anlage wie Anleihen als Beispiel. Die Rendite von Anleihen liegt in der Regel bei 1-5 % pro Jahr, manchmal sogar noch darunter, da Anleihen relativ sichere Anlagen sind. Für Anleger, die eine höhere Rendite anstreben, sind volatile Anlagen ein Muss. An dieser Stelle kommen Vermögenswerte wie Bitcoin ins Spiel.

Bitcoin-Renditen sprechen für sich selbst

Obwohl die Renditen von Bitcoin sehr volatil sind, haben sie sich als das Risiko wert erwiesen, das diese Anlage mit sich bringt. Bitcoin verkörpert die von Markowitz in seinem Aufsatz aufgestellte Theorie vollständig. Eine wichtige Ergänzung für ein Portfolio mit hohen und zuverlässigen Renditen. Seine Renditen spielen auch eine wichtige Rolle bei der Aufnahme des Vermögenswerts in jedes Portfolio. Trotz scheinbar regelmäßiger Kursschwankungen haben die Renditen des Vermögenswerts fast alle heute bekannten Anlagemechanismen übertroffen.

Die Theorie besagt, dass ein Portfolio einen – wenn auch geringen – Anteil an volatilen Vermögenswerten enthält. Der Economist verweist auf die Anlagestrategie des Hedgefonds-Managers Paul Tudor Jones, die er Anfang des Jahres enthüllt hatte. Jones erklärte, dass er etwa 5 % seines gesamten Portfolios in Bitcoin hält. Angesichts der Tatsache, dass Jones ein erfahrener Investor ist, ist es nicht abwegig zu sagen, dass das Portfolio stark diversifiziert ist. Und zu dieser Vielfalt gehört auch ein so volatiler Vermögenswert wie Bitcoin.

Der Bericht fügt hinzu, dass jedes ausgewogene Portfolio derzeit eine Bitcoin-Position von etwa 1-5 % des Gesamtwerts erfordert. Nicht nur aufgrund der hohen Renditen des Vermögenswerts, sondern auch aufgrund der Tatsache, dass Portfolios mit einer Bitcoin-Position von nur 1 % im Vergleich zu Portfolios ohne Bitcoin-Investitionen ein besseres Risiko-Ertrags-Verhältnis aufweisen.

Abschließend stellt der Bericht fest, dass es unklar bleibt, was die treibende Kraft hinter den Bitcoin-Renditen ist. Und die Anleger müssen sich noch darüber klar werden, ob der Vermögenswert „Erlösung oder Verdammnis“ bedeutet. Keine der beiden Seiten wird jedoch wahrscheinlich 1 % ihres Vermögens in Bitcoin halten“, heißt es in dem Bericht.

 

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Textnachweis: Bitcoinist

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