Musk, Bitcoin und Ani: Revival eines Krypto-Memes sorgt für Spekulationen

Patrik
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Marktanalyst & Redakteur

Er macht seit neun Jahren das Fachchinesisch der großen Banken für private Anleger verständlich. Er nimmt komplexe Berichte von Bloomberg und macht daraus klare Analysen zu Bitcoin oder Solana. Sein Fokus liegt auf echtem Hintergrundwissen damit Anleger Marktbewegungen logisch einordnen können.

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Musk, Bitcoin und Ani: Revival eines Krypto-Memes sorgt für Spekulationen

Mit der Einführung der neuen AI-Companion-Figur „Ani“ in Elon Musks Chatbot Grok flammt in der Krypto-Community eine alte Diskussion wieder auf: Ist Ani eine subtile Hommage an die legendäre „Bitcoin Girl“ – ein Anime-Charakter, der 2018 durch Musks eigene Tweets zu einem ikonischen Meme wurde?

Parallelen zu Bitcoin Girl wecken Erinnerungen

Den Anfang machte der Künstler NARDO (@PepenardoStudio), der auf X (ehemals Twitter) die frappierende Ähnlichkeit zwischen Ani und der Trading-Card-Figur CCGBTCONE aus dem Jahr 2017 hervorhob. Ani trägt ein schwarzes Korsett, Oberschenkelstrümpfe und blonde Zöpfe – exakt das Outfit der „Bitcoin Girl“, die als eine der ersten Anime-NFTs auf der Bitcoin-Blockchain gilt. „Niemand sieht das? Das ist dieselbe Figur“, kommentierte NARDO und markierte Elon Musk direkt.

Auch Bitcoin Magazine-CEO David Bailey stieg mit einem augenzwinkernden Kommentar ein: „Elon, sie liebt dich nur, wenn du 1 % aller Bitcoin besitzt.“ Musk selbst hat sich zu den Spekulationen bislang nicht geäußert.


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Bitcoin Girl: Vom Meme zum Mythos

CCGBTCONE wurde am 26. Juli 2017 über die Plattform Counterparty gemintet und ist auf nur 300 Stück limitiert. Die Karte gilt heute als eine der frühesten „Waifu NFTs“ auf Bitcoin. Musk selbst postete das Bild erstmals am 22. Oktober 2018 mit dem Satz: „Wanna buy some Bitcoin?“ – wenige Minuten später ging der Tweet viral, Stunden später sperrte Twitter sein Konto wegen angeblichen Hackings. Seitdem ist die Figur mehrfach in Musks Social-Media-Aktivitäten aufgetaucht – u. a. als Profilbild mit Laseraugen im Februar 2021.

Im Februar 2021 wurde es dann ernst: Tesla investierte 1,5 Milliarden US-Dollar in BTC und kündigte an, Bitcoin als Zahlungsmittel zu akzeptieren. Doch nur 49 Tage später stoppte Musk die Annahme wegen ökologischer Bedenken. Im Juli 2022 liquidierte Tesla rund 75 % seiner BTC-Bestände und realisierte damit 936 Millionen US-Dollar – die Firma hält dennoch geschätzte 10.725 BTC.

Die Wiederbelebung der Anime-Ästhetik fällt mit Musks jüngsten politischen Ambitionen zusammen. Am 7. Juli kündigte er seine „America Party“ an, die Bitcoin unterstützen soll – mit der Aussage: „Fiat ist hoffnungslos.“ Diese Linie deckt sich mit den BTC-Beständen von Tesla und SpaceX und unterstreicht, dass Bitcoin weiterhin ein fester Bestandteil von Musks öffentlichem Image bleibt.

Grok streitet Verbindung ab – doch die Community spekuliert

Offiziell bestreitet Grok jegliche Verbindung zwischen Ani und CCGBTCONE. „Es gibt keine definitiven Beweise für eine Übereinstimmung“, so der Chatbot. Man beschreibe Ani lediglich als „Goth-Anime-Girl mit blonden Zöpfen, Korsett und Strümpfen“ – eher inspiriert von Misa Amane aus Death Note.

Doch ob Zufall oder verstecktes Easter Egg: Das Muster ist eindeutig. Immer wenn Musk mit Anime-Avataren kokettiert, schnellen die Bitcoin-Erwähnungen in die Höhe. Nach sieben Jahren bleibt seine Verbindung zu Bitcoin ein Mix aus Meme-Kultur, Markteinfluss und mittlerweile sogar politischem Programm.

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Er macht seit neun Jahren das Fachchinesisch der großen Banken für private Anleger verständlich. Er nimmt komplexe Berichte von Bloomberg und macht daraus klare Analysen zu Bitcoin oder Solana. Sein Fokus liegt auf echtem Hintergrundwissen damit Anleger Marktbewegungen logisch einordnen können.