Bitcoin fällt unter $100.000 – Handelskrieg zwischen USA und China belastet den Markt

Patrik
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Patrik
Marktanalyst & Redakteur

Er macht seit neun Jahren das Fachchinesisch der großen Banken für private Anleger verständlich. Er nimmt komplexe Berichte von Bloomberg und macht daraus klare Analysen zu Bitcoin oder Solana. Sein Fokus liegt auf echtem Hintergrundwissen damit Anleger Marktbewegungen logisch einordnen können.

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Bitcoin fällt unter $100.000 – Handelskrieg zwischen USA und China belastet den Markt
  • US-Zölle auf China belasten Bitcoin: Neue Strafzölle haben BTC unter die Marke von $100.000 gedrückt.
  • China reagiert mit Gegenmaßnahmen: Peking kündigt zusätzliche Zölle und Exportkontrollen an.
  • Analysten warnen vor erhöhter Volatilität: BTC könnte weiter fallen, wenn die Unterstützung bei $97.190 nicht hält.

Bitcoin leidet unter Handelskonflikten

Bitcoin erlebte eine kurze Erholung, als die USA die geplanten 25%-Zölle auf Mexiko und Kanada um einen Monat verschoben. Doch die Entscheidung, eine 10%-Strafzollregelung gegen China durchzusetzen, führte zu sofortigen Gegenmaßnahmen aus Peking. Die Eskalation der Spannungen ließ Bitcoin wieder unter die entscheidende Marke von $100.000 fallen.

Nach einer turbulenten Phase stieg BTC gestern auf $102.000, als US-Präsident Donald Trump die Verzögerung der Mexiko- und Kanada-Zölle ankündigte. Doch am nächsten Tag sorgte die tatsächliche Einführung der Zölle auf China für einen schnellen Rückgang des Bitcoin-Preises.

Die chinesische Regierung reagierte umgehend:

  • Ab dem 10. Februar erhebt China zusätzliche 15% Zölle auf Kohle und Flüssiggas sowie 10% auf landwirtschaftliche Maschinen, Rohöl und Fahrzeuge.
  • Beschränkungen für wichtige Rohstoffe wie Molybdän, Indium, Bismut, Tellur und Wolfram wurden verschärft, offiziell aus Gründen der nationalen Sicherheit.
  • Vorwürfe gegen die USA: China wirft den USA Verstöße gegen die WTO-Regeln vor und kritisiert die einseitige Zollpolitik.

Analysten erwarten turbulente Tage für Bitcoin

Durch den sich zuspitzenden Handelskonflikt prognostizieren Experten hohe Volatilität für den Kryptomarkt. Der bekannte Analyst Michael van de Poppe äußerte sich optimistisch und glaubt, dass Bitcoin im Februar ein neues Allzeithoch (ATH) erreichen könnte, solange der Kurs über $93.000 bleibt.

Der Trader Phoenix hingegen vermutet, dass Bitcoin eine neue Handelsspanne etablieren wird. Doch historische Daten zeigen, dass verschärfte Zölle problematisch für den Kryptomarkt sein können.

Ein Blick in die Vergangenheit:

Der Web3-Experte merts.eth erinnerte daran, dass BTC im Jahr 2018 um 65% fiel, als Donald Trump erstmals einen Handelskrieg mit China begann. Damals litt auch der Aktienmarkt – der S&P 500 verlor 12% in den Wochen nach der Einführung der Zölle.

Droht Bitcoin ein weiterer Kursrückgang?

Aktuell notiert Bitcoin bei $98.049, was einem Rückgang von etwa 1% in den letzten 24 Stunden entspricht. Doch einige Analysten warnen vor möglichen weiteren Verlusten.

Der Krypto-Experte Ali Martinez erklärte, dass BTC unter die kritische Unterstützung bei $97.190 fallen könnte. Zudem handelt Bitcoin derzeit in einem bärischen Flaggenmuster, was auf mögliche weitere Verluste hindeutet.

Sollte sich die geopolitische Lage weiter verschärfen, könnte Bitcoin in den kommenden Wochen noch stärkeren Preisschwankungen ausgesetzt sein.

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Er macht seit neun Jahren das Fachchinesisch der großen Banken für private Anleger verständlich. Er nimmt komplexe Berichte von Bloomberg und macht daraus klare Analysen zu Bitcoin oder Solana. Sein Fokus liegt auf echtem Hintergrundwissen damit Anleger Marktbewegungen logisch einordnen können.