Florida stoppt Bitcoin-Reserve-Initiative: Politischer Rückzug trotz wachsender nationaler Bewegung

Patrik
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Patrik
Marktanalyst & Redakteur

Er macht seit neun Jahren das Fachchinesisch der großen Banken für private Anleger verständlich. Er nimmt komplexe Berichte von Bloomberg und macht daraus klare Analysen zu Bitcoin oder Solana. Sein Fokus liegt auf echtem Hintergrundwissen damit Anleger Marktbewegungen logisch einordnen können.

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Florida stoppt Bitcoin-Reserve-Initiative: Politischer Rückzug trotz wachsender nationaler Bewegung

Florida hat sich offiziell aus der wachsenden US-weiten Bewegung zur Einführung einer staatlichen Bitcoin-Reserve (Strategic Bitcoin Reserve, SBR) zurückgezogen.

Laut der Website des Senats von Florida haben die Gesetzgeber zwei entscheidende Gesetzesvorschläge, House Bill 487 und Senate Bill 550, auf unbestimmte Zeit zurückgestellt und zurückgezogen. Diese hätten öffentliche Investitionen in Bitcoin ermöglicht.

Trotz parteiübergreifender Unterstützung, insbesondere für HB 487 in der Ausschussphase, kamen die Anträge nicht über die erste Anhörung hinaus. Daten von "Bitcoin Laws" bestätigen, dass keiner der Entwürfe das frühe Legislativstadium verlassen hat.

Samuel Armes, Gründer der Florida Blockchain Business Association, betonte jedoch, dass die Diskussion nicht beendet sei. Er erklärte, dass es trotz der derzeitigen Blockade Möglichkeiten gebe, den Gesetzestext im Rahmen der laufenden Haushaltsverhandlungen erneut einzubringen.

"Für Außenstehende wirken die Gesetze tot, aber für Insider haben wir noch einen Monat Zeit, um weiter Druck zu machen," sagte Armes.


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Lässt die Dynamik für Bitcoin-Reserven nach?

Floridas Rückzug folgt auf das viel beachtete Veto von Arizonas Gouverneurin Katie Hobbs gegen einen ähnlichen Gesetzesentwurf. Hobbs begründete ihre Entscheidung mit dem Fehlen verlässlicher historischer Daten zur Performance von Bitcoin. Dabei galt das Gesetzesvorhaben in Arizona als das bislang fortschrittlichste in den USA.

Mit Florida reiht sich nun ein weiterer Bundesstaat in eine wachsende Liste von Staaten ein, die ihre SBR-Initiativen pausiert oder aufgegeben haben. Dazu zählen auch Arizona, Montana, North Dakota, Oklahoma, Pennsylvania, South Dakota und Wyoming.

Insgesamt ist die Anzahl der US-Bundesstaaten, die aktiv über SBR-Gesetze beraten, auf 19 gesunken. Derzeit befinden sich 36 Gesetzentwürfe in verschiedenen Stadien der Diskussion. Ziel ist es, staatliche Rücklagen durch Einbeziehung dezentraler digitaler Vermögenswerte wie Bitcoin neu zu gestalten.

Während sich auf Bundesstaatenebene Rückschläge häufen, treiben die USA die Initiative auf nationaler Ebene voran. US-Präsident Donald Trump hat eine Executive Order unterzeichnet, die die Entwicklung einer nationalen Bitcoin-Reserve anordnet.

Branchenkenner bleiben jedoch skeptisch. Arthur Hayes, Mitgründer von BitMEX, erklärte, dass die USA ihre Bitcoin-Bestände wahrscheinlich nicht ausweiten werden – aufgrund fiskalischer Bedenken und anhaltender Vorurteile gegenüber der Bitcoin-Kultur.

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