BlackRocks Bitcoin ETF stabilisiert den BTC-Kurs

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BlackRocks Bitcoin ETF stabilisiert den BTC-Kurs

Die Einführung von Bitcoin-Exchange-Traded Funds (ETFs) durch BlackRock hat laut dem bekannten Analysten Eric Balchunas eine entscheidende Rolle bei der Stabilisierung des Bitcoin-Markts gespielt. Diese Finanzprodukte haben dazu beigetragen, starke Preisschwankungen zu minimieren und den Wert von Bitcoin vor signifikanten Rückgängen zu schützen. Zudem haben sie das Vertrauen der Anleger gestärkt und zu neuen Höchstständen im Bitcoin-Preis geführt.

BlackRock ETFs verhindern starke Rückgänge

Eric Balchunas hob in einer Analyse hervor, dass die Volatilität von Bitcoin in den letzten Monaten stark abgenommen hat, was er direkt auf die Einführung der Bitcoin ETFs durch BlackRock zurückführt. Diese ETFs boten institutionellen Anlegern einen sicheren Zugang zum Bitcoin-Markt, was für eine breitere Kapitalzufuhr sorgte und so die Preisschwankungen verringerte. Vor der Einführung der ETFs waren es vor allem die sogenannten „native Bitcoin-Besitzer“, die zu den großen Preisschwankungen beitrugen. Durch die Präsenz der ETFs wurde der Markt jedoch stabiler, was besonders in Zeiten potenzieller Rückgänge für Stabilität sorgte.

Bitcoin erreicht neues Allzeithoch dank ETF-Zuflüssen

Die Einführung der Bitcoin ETFs spielte nicht nur eine Rolle bei der Stabilisierung des Preises, sondern trug auch zu einer bemerkenswerten Preissteigerung bei. Anfang des Jahres 2024 erreichte der Bitcoin ein neues Rekordhoch von 73.000 Dollar, ein Meilenstein, der ohne die starken Nettozuflüsse durch die ETFs kaum möglich gewesen wäre. Diese Zuflüsse brachten frisches Kapital in den Markt, was den Preis von Bitcoin nach oben trieb. Analysten sehen in der ETF-Einführung einen der Schlüsselfaktoren für diese positive Preisentwicklung.

Coinbase und die Gerüchte um Bitcoin IOUs: Brian Armstrong weist Manipulationsvorwürfe zurück

In der Krypto-Community kursieren derzeit Gerüchte, dass Coinbase durch die Ausgabe von Bitcoin IOUs (Schuldscheinen) den Preis von Bitcoin manipulieren könnte. Die Behauptung lautet, dass Coinbase BlackRock ermögliche, Bitcoin zu „leihen“ und auf fallende Kurse zu setzen (Shorten), ohne dass echte Bitcoin-Reserven hinter diesen Transaktionen stehen. Diese Spekulationen haben zu Unruhe in der Branche geführt, insbesondere nach einem Tweet des Krypto-Analysten unter dem Pseudonym Tyler Durden.

Spekulationen über Coinbase und BlackRock

Tyler Durden, ein prominenter Analyst auf der Plattform X (ehemals Twitter), äußerte am 14. September Bedenken hinsichtlich der Transparenz der Transaktionen von Coinbase. In seinem Tweet behauptete Durden, dass Coinbase Bitcoin-IOUs für BlackRock ausstellt, was das Unternehmen in die Lage versetzen könnte, Bitcoin zu handeln, ohne über entsprechende Rücklagen zu verfügen. Durden ging sogar so weit, einen potenziellen „Bank Run“ bei Coinbase zu prophezeien, da Investoren das Vertrauen in die Plattform verlieren könnten.

Seine Aussage lautete: „Ich habe die Blockchain durchforstet – jeder kann das tun, es ist ein öffentliches Ledger – und Coinbase schreibt IOUs für BlackRock. Jetzt wachen alle auf, und hoffentlich gibt es bald einen Bank Run.“

Brian Armstrongs Antwort auf die Vorwürfe

Brian Armstrong, CEO von Coinbase, reagierte umgehend auf diese Anschuldigungen und versuchte, die Situation zu klären. In seinem Tweet erklärte er, dass alle ETF-Transaktionen, einschließlich des Mintings (Erstellung) und Burnings (Vernichtung) von Token, letztlich on-chain abgewickelt werden. Armstrong betonte, dass dies der übliche Prozess für institutionelle Kunden sei und dass Coinbase alle Gelder in den Prime Vaults, den Cold Storage-Lösungen der Plattform, innerhalb eines Geschäftstages endgültig on-chain abwickelt.

„Alle ETF-Minting- und Burning-Transaktionen, die wir verarbeiten, werden letztlich on-chain abgewickelt. Institutionelle Kunden haben die Möglichkeit, Trade-Finanzierungen und OTC-Optionen zu nutzen, bevor die Trades on-chain abgewickelt werden. Dies ist der Standardprozess für alle unsere institutionellen Kunden“, so Armstrong.

Er wies außerdem darauf hin, dass Coinbase jährlich von Deloitte geprüft wird und dass das Unternehmen als börsennotierte Firma strenge Prüfstandards erfüllt. Armstrong äußerte jedoch auch Bedenken hinsichtlich der Privatsphäre der institutionellen Kunden und deren Adressen, die nicht öffentlich offengelegt werden können.

Das Vertrauen in Coinbase und die Rolle von cbBTC

Armstrong räumte ein, dass bei Produkten wie „cbBTC“, dem von Coinbase verwahrten Bitcoin, ein gewisses Vertrauen in einen zentralen Verwahrer erforderlich ist. „Ja, bei cbBTC vertraut man einem zentralisierten Verwahrer, um den zugrunde liegenden Bitcoin zu speichern – wir haben nie etwas anderes behauptet“, erklärte Armstrong.

Er unterstrich jedoch, dass Coinbase als zentraler Verwahrer transparent agiere und alle Mittel sicher verwahrt würden. Die Vorwürfe der Preismanipulation und des Missbrauchs von IOUs wies er entschieden zurück.

ETFs als stabilisierende Kraft im Bitcoin-Markt

Die Einführung von Bitcoin ETFs durch BlackRock markiert einen wichtigen Wendepunkt für den Bitcoin-Markt. Diese Finanzprodukte bieten eine Brücke zwischen institutionellen Investoren und der Kryptowelt, was zu mehr Stabilität und langfristigem Vertrauen in den Markt führt.

Gleichzeitig bleibt die Debatte über die Rolle von großen Börsen wie Coinbase im Zusammenhang mit der Preisentwicklung von Bitcoin relevant. Klar ist jedoch, dass die wachsende Akzeptanz und das Vertrauen in Bitcoin ETFs einen positiven Einfluss auf den gesamten Krypto-Markt haben und eine vielversprechende Zukunft für diese Anlageklasse signalisieren.

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