Bitcoin in der Warteschleife: Nur 36 Tage echter Kursgewinne in zwei Jahren

Patrik
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Patrik
Marktanalyst & Redakteur

Er macht seit neun Jahren das Fachchinesisch der großen Banken für private Anleger verständlich. Er nimmt komplexe Berichte von Bloomberg und macht daraus klare Analysen zu Bitcoin oder Solana. Sein Fokus liegt auf echtem Hintergrundwissen damit Anleger Marktbewegungen logisch einordnen können.

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Bitcoin in der Warteschleife: Nur 36 Tage echter Kursgewinne in zwei Jahren

Seit fast zwei Jahren bewegt sich der Bitcoin-Kurs kaum vom Fleck – eine Zeit voller zäher Seitwärtsphasen und kurzer, aber intensiver Kurssprünge. Besonders auffällig: Laut einer neuen Analyse des bekannten Krypto-Analysten „Crypto Con“ gab es im aktuellen Zyklus nur 36 Tage, an denen Bitcoin wirklich neue Höchststände erreicht hat. Der Rest der Zeit war von Stillstand oder leichten Rückgängen geprägt.

Trotz dieser langen Durststrecke glaubt der Analyst: Der Zyklus ist noch nicht vorbei.

Zwei Jahre seitwärts: Was steckt hinter dem Bitcoin-Stillstand?

Die Analyse von Crypto Con trägt den Titel „Cycle 4 Ranges and Expansions“ und zeigt ein klares Bild: Seit Mitte Dezember 2024 befindet sich Bitcoin nun schon 195 Tage in einer Seitwärtsbewegung, ohne ein neues lokales Hoch zu erreichen. Zuvor waren es im Jahr 2023 bereits 192 Tage ohne nennenswerte Bewegung – und im Jahr 2024 sogar 238 Tage.

Wenn man die wenigen Tage abzieht, an denen Bitcoin in diesem Zeitraum neue Höchststände erreicht hat, bleiben lediglich 36 Tage übrig, an denen der Kurs wirklich deutlich gestiegen ist. Diese wenigen „Expansionsphasen“ waren laut Crypto Con meist extrem kurz – zwischen zwei und fünf Tage – brachten aber die größten Gewinne im gesamten Zyklus.

Das bedeutet im Umkehrschluss: Über 90 % der Zeit bewegt sich Bitcoin kaum oder gar nicht.


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Geduld gefragt: Warum Bitcoin trotzdem nicht am Ende seines Zyklus ist

Trotz dieser fast durchgehenden Trägheit bleibt der Analyst optimistisch. Crypto Con erklärt, dass solche langen Seitwärtsphasen typisch für Bitcoin seien und oft als Akkumulationsphasen dienen – also als Zeit, in der Marktteilnehmer sich „einsammeln“ und auf den nächsten Schub vorbereiten.

Ein besonders interessanter Punkt in seiner Analyse: Wenn man die Kurssprünge (also die „Expansionsphasen“) herausrechnet, wirkt der Kursverlauf von Bitcoin flach oder sogar leicht rückläufig. Dennoch zeigen vergangene Zyklen, dass nach langen Stillständen oft sehr schnelle Kursanstiege folgen – meist innerhalb weniger Handelstage.

Crypto Con hat auch ein konkretes Ziel genannt: Zwischen 165.000 und 180.000 US-Dollar könnte der nächste große Aufschwung führen. Das entspräche einem Kursplus von rund 54 % bis 68 % ausgehend vom aktuellen Kursniveau von rund 109.300 US-Dollar. Die aktuelle Bitcoin-Phase verlangt den Anlegern viel Geduld ab. Seit fast 200 Tagen gibt es kaum Bewegung, die Volatilität ist niedrig und die Nervosität wächst. Doch wenn sich die Muster früherer Zyklen wiederholen, dann könnte genau dieser Stillstand die Ruhe vor dem nächsten Sturm sein.

Laut Crypto Con ist klar: Der Zyklus ist noch nicht vorbei. Die wenigen Tage mit echter Kursbewegung zeigen, dass entscheidende Gewinne sehr plötzlich auftreten können.

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Er macht seit neun Jahren das Fachchinesisch der großen Banken für private Anleger verständlich. Er nimmt komplexe Berichte von Bloomberg und macht daraus klare Analysen zu Bitcoin oder Solana. Sein Fokus liegt auf echtem Hintergrundwissen damit Anleger Marktbewegungen logisch einordnen können.