Bitcoin dominiert weiter – Altcoin Season lässt auf sich warten

Patrik
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Patrik
Marktanalyst & Redakteur

Er macht seit neun Jahren das Fachchinesisch der großen Banken für private Anleger verständlich. Er nimmt komplexe Berichte von Bloomberg und macht daraus klare Analysen zu Bitcoin oder Solana. Sein Fokus liegt auf echtem Hintergrundwissen damit Anleger Marktbewegungen logisch einordnen können.

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Bitcoin dominiert weiter – Altcoin Season lässt auf sich warten

Die Hoffnung auf eine nahende Altcoin Season hat in den letzten Wochen einen herben Dämpfer erhalten. Der Grund: Die Bitcoin-Dominanz nimmt weiter zu und zeigt keine Anzeichen einer Umkehr. Laut Krypto-Analyst Daan Crypto wird sich dieser Trend fortsetzen, da immer mehr institutionelle Investoren auf den Markt drängen – mit Fokus auf Bitcoin, nicht auf Altcoins.

Bitcoin-Dominanz erreicht neue Höhen – Altcoins verlieren an Kraft

In einem aktuellen Beitrag auf X (ehemals Twitter) erklärte Daan Crypto, dass die Bitcoin-Dominanz kürzlich die 64%-Marke überschritten hat und weiterhin steigt. Laut seiner Einschätzung ist dieser Anstieg auf eine zunehmende Akkumulation von BTC durch Unternehmen und institutionelle Anleger zurückzuführen, die ihren Strategien den Kurs von Firmen wie Strategy nachempfinden oder direkt in Bitcoin-ETFs investieren.

Gleichzeitig geraten viele Altcoins unter Druck. Einerseits sind große Token-Unlocks für zusätzliche Verkaufswellen verantwortlich, andererseits fehlt es an Kaufinteresse. Besonders deutlich wurde das beim letzten „Short Squeeze“ auf Ethereum: Ein kurzfristiger Preisanstieg zog einige Altcoins mit sich – doch die Bewegung war nicht nachhaltig.

„Es gab einfach keinen ausreichenden Spot-Bid, um die meisten dieser Coins weiter nach oben zu treiben“, erklärte Daan Crypto.

Das Fazit des Analysten ist ernüchternd: Viele Altcoins werden in nächster Zeit schlechter performen als Bitcoin – und zwar auf längere Sicht. Er rät daher zur Vorsicht bei der Auswahl von Altcoin-Investments.

Daten von BlockchainCenter bestätigen diese Einschätzung. Demnach ist es weiterhin „Bitcoin Season“: Nur 10 der 50 größten Altcoins konnten in den letzten 90 Tagen besser abschneiden als BTC. Für eine echte Altcoin Season müssten es mindestens 75 % sein.

Altcoin Season verschoben – aber nicht abgesagt

Nicht alle Marktbeobachter teilen jedoch die pessimistische Sichtweise. Der Analyst Astronomer zeigte sich auf X optimistisch und versicherte, dass eine Altcoin Season durchaus bevorstehen könnte – allerdings mit Verzögerung. Laut seiner Einschätzung bewegen sich viele Altcoins weiterhin in engen Kursbereichen, während der Bitcoin-Preis vermutlich bis Ende Juni seitwärts laufen wird.

Damit die Altcoin Season tatsächlich beginnt, müsse laut Astronomer eine wichtige Bedingung erfüllt sein: Bitcoin müsse aus seiner Seitwärtsphase ausbrechen, während die BTC-Dominanz unter 65 % bleibt. Nur dann könne sich das Kapital vom Bitcoin-Markt zu den Altcoins verlagern und diese in eine neue Rallye führen.

Er forderte die Marktteilnehmer zur Geduld auf: „Nichts hat sich wirklich verändert. Die Altcoins stehen noch immer auf ihren Preisniveaus – und das entspricht exakt dem bisherigen Plan.“


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Noch ist es Bitcoin-Zeit – Altcoins bleiben im Schatten

Während Bitcoin weiter von großen Investoren gestützt wird und seinen Status als Marktführer festigt, kämpfen Altcoins mit strukturellem Verkaufsdruck, geringer Nachfrage und technischer Schwäche. Die Analyse von Daan Crypto zeigt: Es fehlt aktuell schlicht an Kapital und Marktinteresse, um eine Altcoin Season zu starten.

Dennoch gibt es Stimmen wie Astronomer, die den altbekannten Zyklus noch nicht abgeschrieben haben. Eine Rotation der Kapitalströme zurück in kleinere Coins könnte immer noch folgen – allerdings nicht, solange die Bitcoin-Dominanz auf hohem Niveau bleibt.

 

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Er macht seit neun Jahren das Fachchinesisch der großen Banken für private Anleger verständlich. Er nimmt komplexe Berichte von Bloomberg und macht daraus klare Analysen zu Bitcoin oder Solana. Sein Fokus liegt auf echtem Hintergrundwissen damit Anleger Marktbewegungen logisch einordnen können.