Nach dem Hack: Behörden entscheiden über die Zukunft von Cryptopia

Am 15. Januar meldete die Kryptowährungsbörse Cryptopia, dass bislang Unbekannte bei einem Hack einen erheblichen Teil der Einlagen entwenden konnten. Nachdem die neuseeländischen Behörden den Fall untersucht haben, folgte jetzt die Entscheidung über die Zukunft der Börse: Cryptopia darf den Betrieb wieder aufnehmen.
Cryptopia-Wartungsmodus
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Am 15. Januar meldete die Kryptowährungsbörse Cryptopia, dass bislang Unbekannte bei einem Hack einen erheblichen Teil der Einlagen entwenden konnten. Nachdem die neuseeländischen Behörden den Fall untersucht haben, folgte jetzt die Entscheidung über die Zukunft der Börse: Cryptopia darf den Betrieb wieder aufnehmen.

Behörden geben grünes Licht

Nach einem Bericht der neuseeländischen Nachrichtenagentur NZ Herald, konnten die lokalen Behörden die Ermittlungen im Fall des Cryptopia-Hacks mittlerweile weitestgehend abschließen. NZ Herald beruft sich auf Aussagen des Ermittlungsbeamten Greg Murton, der als Teil der „High Tech Crime Group“ an der Untersuchung beteiligt ist.

„Wir haben den Hauptteil der Arbeit abgeschlossen“, erklärte Murton. „Das Management von Cryptopia hat uneingeschränkten Zugang zu seinen Einrichtungen und Geschäftsräumen, und die polizeilichen Ermittlungen hindern sie nicht daran, wieder in Betrieb zu gehen.“

Ermittler lassen Höhe des Schadens unkommentiert

Bis heute bleibt unklar, wie viele und welche Kryptowährungen bei dem vermutlichen Online-Raub entwendet wurden. Nachdem einige User auf Twitter und Reddit versuchten die Transaktion der vermeintlichen Hacker zu verfolgen, beliefen sich die Schätzungen auf gestohlene Kryptowährungen im Wert von 2,3 bis 23 Millionen Dollar. Pete Dawson, Direktor von Cryptopia, sagte dazu, einige hätten die Informationen über den Übertragung der entwendeten Token falsch interpretiert. Weder er noch Murton wollten eine Stellungnahme zum tatsächlichen Schaden abgeben.

Zu diesem Zeitpunkt bleibt ebenfalls unklar, ob die betroffenen Kunden entschädigt werden. Seit zwei Wochen zeigen die Social-Media-Kanäle von Cryptopia kein Lebenszeichen. Auch die Website befindet sich weiterhin im Wartungsmodus. Ein Angestellter der Börse soll gegenüber NZ Herold gesagt haben, „er habe keine Ahnung, wann sie wieder öffnen würden“ und, dass er selbst auf die Informationen der Medien und Polizei angewiesen wäre.

Im vergangenen Jahr gab Cryptopia an, es habe 80 Mitarbeiter und 1,4 Millionen Benutzer weltweit. Bereits vor dem Hack stand die Börse vor einer Reihe von Herausforderungen, angefangen beim Bitcoin-Preissturz bis hin zu einer Sammelklage, die ein Anwalt zusammenstellte, nachdem mehrere Kunden berichteten, die Auszahlungen würden verspätete oder gar nicht getätigt werden.

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