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Krypto-Börse YoBit kündigt koordinierten Pump an

Die Kryptowährungsbörse YoBit hat gestern, am 10. Oktober 2018, ein Pump-Schema angekündigt. Die Exchange wird für insgesamt zehn Bitcoin in eine durch Zufall ausgewählte Kryptowährung investieren.

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Kontroverse Marketing-Aktion?

YoBit sorgt derzeit mit einer eher ungewöhnlichen Aktion für Aufruhr. Die russische Börse will mit einem sogenannten Pump-Schema den Preis verschiedener Kryptowährungen künstliche in die Höhe treiben.

YoBit kündigte an mit jeweils einem Bitcoin in zehn verschiedene Kryptowährungen zu investieren. In der Ankündigung verwies die Exchange auf einen Countdown-Timer, der den Nutzern anzeigt, wann der nächste Pump stattfindet.

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YoBit-Pump-Timer
YoBit Pump-Timer

Die Kryptowährungen, in die die Börse investieren wird, sollen dabei durch Zufall bestimmt werden. Das heißt, Nutzer der Exchange wissen vorher nicht, in welchen Token das Geld fließt. Mit dieser Aktion könnte die Börse versuchen die Handelsaktivität der User anzureiben. Wer vor dem Pump in die richtige Kryptowährung investiert, könnte nach dem Pump zu einem höheren Preis verkaufen und Gewinne einheimsen.

Das künstliche Anreiben der Preise ist bei dem überwiegenden Teil der Investoren verpönt und könnte von Regulierungsbehörden geahndet werden. Die meisten „Pump-and-Dump“-Aktivitäten finden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, weswegen es umso mehr überrascht, dass eine Exchange diesen Weg einschlägt.

User reagieren negativ auf die Ankündigung

Hunderte von Usern kommentierten die Ankündigung innerhalb von nur wenigen Stunden auf Twitter. Einige äußerten den Verdacht, dass YoBit gehackt wurde und andere beschuldigten das Unternehmen des Betrugs. Ein User markierte daraufhin sogar die US-amerikanische Börsenaufsichtsbehörde (SEC) unter der Ankündigung, die sich der versuchten Marktmanipulation annehmen soll.


YoBit scheint die Sache tatsächlich ernst zu meinen. Wie diese „Marketing-Aktion“ für das Unternehmen ausgehen wird, bleibt vorerst abzuwarten.

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