„Kann der Psyche des Marktes schaden“: 12,5 Millionen Dollar an XRP von Bithumb bewegt

Trotz zahlreicher Beispiele von Finanzinstituten, die Ripple-Produkte und -Dienstleistungen im Jahr 2019 einführen, hat die damit verbundene Kryptowährung XRP die Investoren weitgehend enttäuscht. Obwohl verschiedene Interessen klar an der Aufnahme von Positionen in der digitalen Währung interessiert sind, ist der Preis in den letzten 12 Monaten um mehr als 46 Prozent gefallen.

Quo vadis, Ripples XRP?

Coin-Update.de hat 2019 mehrfach über potentiell bullische Ripple-News berichtet. Bedeutende Partnerschaften (wie die mit MoneyGram z.B.) und große Akquisitionen konnten diejenigen begeistern, die optimistisch für die Zukunft des divisiven digitalen Assets sind. 

Gerade heute berichtet das Twitter-basierte, große Krypto-Transaktions-Info-Konto Whale Alert (@whale_alert), dass 64.000.000 XRP von der Börse Bithumb in einen unbekannten Wallet transferiert wurden. Bei den heutigen Preisen beträgt der Gesamtwert der Transaktion fast 12,5 Millionen Dollar.

https://twitter.com/whale_alert/status/1211589000215105536

Schaut man an, wie das Jahr 2019 für Ripple war, so sollte man meinen, dass auch die zugehörige Kryptowährung hochfliegen würde. Der XRP-Preis hat sich jedoch den größten Teil des Jahres zurückgezogen. Bitcoin ist in den letzten 12 Monaten um fast 100 Prozent gestiegen, XRP hingegen um rund 46 Prozent gefallen.

Der schlechte Kurs – selbst schuld?

Der Krypto-Markt-Analyst und „Quantum Economics“-Gründer Mati Greenspan glaubt, dass die schlechte Kursentwicklung auf zwei Faktoren zurückzuführen ist, die mit der „Tokenomik“ des Coins zusammenhängen.

Obwohl Greenspan sowohl bei XRP als auch bei Bitcoin noch immer insgesamt optimistisch ist, argumentiert er: Zur schlechten Performance von Ripples XRP hätten sowohl der Verkaufsdruck von Ripple selbst als auch die Tatsache beigetragen, dass Finanzinstitute überhaupt kein XRP kaufen müssen, um die Dienstleistungen von Ripple in Anspruch zu nehmen.

Coin-Update hat schon öfter berichtet, dass Ripple die Bestände, die es sich selbst bei der Schaffung von XRP auf dem offenen Markt zugeschrieben hat, dumpt. Da das Unternehmen immer noch eine beträchtliche Anzahl von XRP kontrolliert, scheint sich dieser Trend auch im neuen Jahr fortsetzen zu können.

Auf die Frage nach der Höhe des Verkaufsdrucks, den Ripple in den kommenden Monaten auf den Markt ausüben kann, schreibt Greenspan:

„… sie haben die Fähigkeit, bis zu 1 Milliarde Token in einem bestimmten Monat zu verkaufen. Das allein kann der Psyche des Marktes schaden, ob sie es nun ausüben oder nicht.“

Der zweite Faktor, der für Greenspan das Preiswachstum von Ripples XRP begrenzt, ist die Tatsache, dass Unternehmen, die sich für die Nutzung von Ripple-Diensten entscheiden, dies auch ohne die native Krypto-Währung des Netzwerks tun können. Ripple bietet seinen Kunden eine Reihe von Überweisungsdiensten an – einige nutzen XRP, andere nicht.

Rppl.info listet die Banken auf, die das Netzwerk in irgendeiner Weise nutzen. Eine überwältigende Mehrheit verwendet bereits xCurrent, ein Echtzeit-Bruttoabwicklungssystem, das nicht auf XRP angewiesen ist.

Selbst der On-Demand-Liquiditätsdienst des Unternehmens, der Anfang dieses Jahres eingeführt wurde, bietet nur die Möglichkeit, XRP zu verwenden. Greenspan bezeichnet dies als „Adaptionsprobleme mit dem Netzwerk“.

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