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Jedem Bitcoin-Bullenlauf gingen diese 3 Phasen der Miner-Kapitulation voraus

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Ökonomen vermuten seit langem einen Zusammenhang zwischen Bitcoins Preisaktion und seiner Hash-Rate. Jetzt gibt es eine neue Möglichkeit, den Markt vorhersagen: indem man sich ansieht, was passiert, wenn Bitcoins Schwierigkeit negativ angepasst wird, während die Hash-Rate sinkt.

Laut einer kürzlich von PlanB durchgeführten Analyse (@100trillionUSD) scheint es einen direkten Zusammenhang zwischen dem Preis von Bitcoin und dem Schwierigkeitsgrad des Anpassungszyklus’ zu geben.

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Betrachtet man die Grafik, so ist klar: Es gibt eine dreiphasige Beziehung zwischen der Preisaktion von Bitcoin und seiner Mining-Problematik. Nach jedem Allzeithoch nimmt die Mining-Schwierigkeit für einen kurzen Zeitraum allmählich zu (dargestellt als rote Punkte), bevor sie sich verlangsamt (grüne und orange Punkte) und schließlich mit jeder Wiederausrichtungsperiode abnimmt (rote Punkte).

Das Konzept dabei ist, dass die Pfeile auf die Miner-Kapitulation hinweisen. Wie wir sehen, verringert sich die Schwierigkeit tendenziell, kurz nachdem Bitcoins Wert ein Allzeithoch erreicht hat, während die Miner in den folgenden Monaten kapitulieren. Diese Kapitulation ist am Anfang jedes Bärenlaufs am größten, wie die Fülle der blauen Punkte (reduzierte Schwierigkeit) zeigt.

Nach der Kapitulation der Miner tendiert Bitcoin zu einem vorübergehenden Preisanstieg, gefolgt von einer negativen schwierigen Anpassung, bei der die Miner wieder kapitulieren (gelbe Pfeile). Dies führt wiederum zu einer bullischen Preisaktion, die sich schließlich abkühlt, was zu einer negativen Schwierigkeitskorrektur und einer anschließenden Miner-Kapitulation führt. Dies geschieht ein drittes Mal, wobei diese Kapitulation der Miner (grüner Pfeil) stattdessen dazu führt, dass Bitcoin ein neues Allzeithoch erreicht.

Aus der Grafik ist ersichtlich, dass Bitcoin seit Ende 2018 bereits zwei von drei Miner-Kapitulationszyklen erlebt hat: den ersten im Dezember 2019 (roter Pfeil) und den zweiten erst kürzlich (gelber Pfeil). Setzt sich der Trend zum dritten Mal fort, könnte Bitcoin deshalb in den kommenden Monaten an der Schwelle zu einem weiteren bedeutenden Pump stehen, während die Phase danach ein weiteres Allzeithoch bringen könnte.

Warum genau dieses Muster auftritt, bleibt zwar ein Rätsel – es kann aber etwas mit der Veröffentlichung leistungsfähigerer Mining-Rigs zu tun haben. Verständlicherweise sinkt mit dem Preis von Bitcoin auch die Rentabilität des Bitcoin-Minings.

Mit dem Aufkommen kosteneffizienterer Mining-Hardware erhalten Miner jedoch wieder die Möglichkeit, Gewinne zu erzielen – und das führt zu einer Erhöhung sowohl der Bitcoin-Hash-Rate als auch der Mining-Schwierigkeit, bis der Abbau wieder unrentabel wird. Und so beginnt der Zyklus dann von vorne.

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