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Im nächsten Bullenmarkt wird Bitcoin sein volles Potenzial ausschöpfen

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Rund 99% aller Internet-Aktien erlebten während der 20-jährigen Dotcom-Blase ihren qualvollen Niedergang. Eine Handvoll erreichte dann allerdings doch eine Billionen-Dollar-Marktkapitalisierung und ebnete so den Weg für einen „echten Bullenmarkt“. Kryptomärkte werden mit dem gleichen Schicksal konfrontiert sein – wobei Bitcoin sich unter dieser „handvoll“ Erlesener befindet.

In einem Bloomberg-Bericht betont nun der Ex-Bär-Jetzt-Bitcoin-Bulle Jared Dillian – ein Anlagestratege bei Mauldin Economics – die „größere Notwendigkeit einer staatenlosen Währung und eines Wertspeichers außerhalb des Finanzsystems“.

Das fragile, fiatbasierte Finanzsystem

Vor kurzem geriet die New Yorker Federal Reserve für ihre Geste der „Marktrettung“ in die Schlagzeilen. Aufgrund der jüngsten Repo-Ratenspitze injizierte die Fed Hunderte von Milliarden Dollar, um die Situation wieder in Ordnung zu bringen. All das nur, damit der Repo-Satz unter den Standard-Zinssätzen der Fed bleibt.

Damit nicht genug: Der Schritt der Fed, im vergangenen Monat überschüssiges Bargeld auf den Repo-Markt zu bringen, mag zum ersten Mal seit der Verlangsamung 2008 durchgeführt worden sein – er befindet sich allerdings auf dem besten Weg, zur Norm zu werden.

John Williams, Leiter der New York Fed – der wichtigsten Filiale der Fed –, sagte der New York Times, dass die Zentralbank eine laufende Fazilität für den Repo-Markt implementieren könnte.

Williams:

„Wir sehen, dass sich die Liquidität in diesen Situationen nicht so leicht bewegt, was bedeutet, dass wir, wenn wir wollen, dass die Zinsen in einem engen Bereich für sich allein stehen bleiben, sicherstellen müssen, dass wir über diesen Betrag an Reserven verfügen, um das zu unterstützen.“

Bitcoin und sein gesamtes Konzept ist der direkte Gegensatz dazu. Außerdem punktet BTC gegenüber Gold, da das Edelmetall immer noch in großen Mengen auf der ganzen Welt zu finden ist – im Gegensatz zu BTC. Wie Jared sagt:

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„Regierungen können Währungen drucken, aber nicht Bitcoin. Du kannst es abbauen, aber es gibt nicht mehr viel zu tun. Regierungen können auch kein Gold drucken, obwohl ich annehme, dass wir viel mehr davon entdecken könnten.“

„… es scheint nur gesunder Menschenverstand zu sein, dass man jede Währung vermeiden möchte, die in einem solchen Maße entwertet wird“, so Jared weiter.

Wenn du glaubst, dass Bitcoin eine Zukunft hat, ist die Rechnung einfach

Herr Dilian erläutert eine Annahme und projiziert dafür ein vereinfachtes Szenario zugunsten von Bitcoins Preiserhöhung. In Anbetracht der Tatsache, dass nur 0,5% der Weltbevölkerung BTC angenommen haben und die derzeitige Verfügbarkeit 16 bis 17 Millionen beträgt (Coinverluste nicht eingerechnet), wird der Preis bei steigender Verbreitung folgen.

Aber Jared ergänzt sein Argument um einen weiteren Blickwinkel. Er bekräftigt die Dotcom-Blase-Analogie, bei der Tech-Aktienanleger „das Versprechen des Internets diskontierten“ und sich mit ihren Aktien bis zum Mond träumten. Wie wir alle wissen, ist der Rest Geschichte. Dilian:

„Aber das Versprechen des Internets war echt, und nach über 20 Jahren wurde dieses Versprechen erfüllt, und ein echter Bullenmarkt – keine Blase – entwickelte sich. Es scheint, als wären 99% der Dotcom-Aktien verschwunden, aber eine Handvoll ging auf 1 Billion Dollar Marktkapitalisierung.“

Ein ähnliches Szenario werde den Kryptowährungsmarkt treffen, die anfängliche Blase sei bereits gekommen und verschwunden. Jetzt sei es an der Zeit, sich auf die harte Arbeit zu konzentrieren – und zwar jener, der Bitcoin-Technologie, der Blockchain, von der er glaubt, dass sie so zukunftsträchtig sein könnte wie das Internet, einen Sinn zu geben. Jared bekräftigt seinen Optimismus für einen baldigen Bullenlauf und schließt:

„Ich glaube, dass es einen weiteren Bullenmarkt geben wird, viel größer als der erste, bei dem das Potenzial endlich realisiert wird. Bitcoin befindet sich derzeit in einem Zustand der Vernachlässigung. Ich glaube nicht, dass wir 20 Jahre auf den zweiten Akt warten müssen.“

Textnachweis: bitcoinist, HIMADRI SAHA 
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