G20: Kryptowährungen könnten „signifikante Vorteile“ für das Finanzsystem und die Weltwirtschaft bringen

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Die Finanzminister der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer sind scheinbar vorsichtig optimistisch, was die Auswirkungen von Kryptowährungen auf die Weltwirtschaft angeht, wie aus einem aktuellen Bericht der G20 hervorgeht.

FSB: Kryptowährungen stellen kein Risiko für die Finanzstabilität dar

Anfang des Jahres berichteten verschiedene Quellen übereinstimmend, dass sich die Regierungschefs über Maßnahmen zum Umgang mit Kryptowährungen auf dem G20 Gipfel beraten werden. Politiker aus Deutschland und Frankreich forderten scharfe Gesetzte, da sie in Bitcoin und Co. ein Risiko für die Finanzstabilität sahen. Die Meldung führte zu spürbaren Verunsicherungen unter den Anlegern. Viele sahen den freien Handel mit Kryptowährungen in Gefahr oder rechneten gar mit einem kompletten Verbot.

Vor wenigen Tagen veröffentlichte dann das Financial Stability Board (FSB) einen Bericht, in dem es heißt, Kryptowährungen würden „kein Risiko für die globale Finanzstabilität“ darstellen. Die Meldung gab Grund zum Aufatmen, da das FSB die G20 bei der globalen Finanzregulierung berät und die Einschätzung der Organisation durchaus positiv ist.

G20 folgt dem Rat der FSB

In einem jetzt veröffentlichten Bericht des laufenden G20-Treffens in Argentinien hält die positive Stimmung weiter an.

In der neuesten Einschätzung der G20 heißt es:

„Technologische Innovationen, einschließlich der zugrundeliegenden Kryptowährungen, können erhebliche Vorteile für das Finanzsystem und die gesamte Wirtschaft bringen.“

Welche Vorteile Kryptowährungen den Finanzmärkten bringen können, wird von den Finanzministern nicht erläutert. Sie weisen jedoch darauf hin, dass Kryptowährungen, die dezentralisiert sind, „nicht über die Schlüsselattribute souveräner Währungen verfügen“.

Der Bericht geht auch auf die damit verbundenen Risiken und die Volatilität des Marktes ein und stellt fest, dass:

„Krypto-Vermögenswerte […] Probleme in Bezug auf den Verbraucher- und Anlegerschutz, Marktintegrität, Steuerhinterziehung, Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung aufwerfen.“

Die G20 sagt, dass sie weiterhin die langfristigen Auswirkungen von Krypto auf die Weltwirtschaft untersuchen und die Entwicklungen aktiv beobachten wird:

„Obwohl Kryptowährungen zu diesem Zeitpunkt kein Risiko für die globale Finanzstabilität darstellen, bleiben wir wachsam. Wir begrüßen Aktualisierungen durch das FSB und die SSB und freuen uns auf ihre künftige Arbeit, um die potenziellen Risiken von Kryptowährungen zu überwachen und bei Bedarf multilaterale Reaktionen zu bewerten.“

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