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Craig Wright ist bereit, unter Eid zu bezeugen, dass er der Erfinder von Bitcoin ist

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Der australische Computerwissenschaftler Craig Wright, erklärte, er würde unter Eid bezeugen, dass er Satoshi Nakamoto und somit der Schöpfer der Kryptowährung Bitcoin ist. Doch wie glaubhaft ist seine Aussage wirklich?

Wer ist Satoshi Nakamoto?

Das Konzept von Bitcoin wurde im Jahr 2008 in einem White Paper mit dem Titel „Bitcoin: A Peer-to-Peer Electronic Cash System“ unter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto veröffentlicht. Wer sich hinter Satoshi Nakamoto verbirgt, konnte bis heute nicht zweifelsfrei geklärt werden, was nicht zuletzt daran liegt, dass Nakamoto während seiner aktiven Zeit keine Details zu seiner Person preisgeben wollte.

Anders als heute, war das Interesse an Bitcoin in den ersten Jahren nachdem der Code veröffentlicht wurde eher gering, weshalb auch das mediale Interesse an der Person oder Gruppierung hinter der Kryptowährung nicht sonderlich groß war.

In den darauffolgenden Jahren hat sich Nakamotos Währung von einer Nerd-Idee zu einem Wirtschaftswunder entwickelt. Der Gesamtwert aller Bitcoin stieg im Dezember 2017 auf über 300 Milliarden US-Dollar.

Nakamoto könnte über 1 Million Bitcoin besitzen

Auch das Interesse an Satoshi Nakamoto wurde mit steigendem Bitcoin-Preis größer. Nicht nur, weil Menschen sich dafür interessierten, wer hinter dieser genialen Idee steckt, sondern auch, weil der Erfinder im Besitz von schätzungsweise 1.148.800 Bitcoin im Wert von mehreren Milliarden Dollar sein könnte.

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Ende 2015 trat Craig Wright auf der Bitcoin-Investorenkonferenz in Las Vegas erstmals in Erscheinung. Einige Monate später, am 02. Mai 2016, veröffentlichte BBC News ein Video, in dem Wright sich öffentlich als der Bitcoin-Schöpfer Satoshi Nakamoto vorstellte. Die Community reagierte mit Skepsis auf seine Aussage und forderten ihn dazu auf, seine Behauptung zu belegen.

Wenn Wright Bitcoin entwickelt hat, sollte er Zugriff auf die ersten auf seinem Computer „geschürften“ Bitcoin haben. 63 Prozent der Coins, die in Nakamotos Besitz sein sollen, haben sich in der zehnjährigen Geschichte von Bitcoin nie bewegt.

Doch Wright konnte bis heute keine Beweise liefern, die seine Behauptung zweifelsfrei belegen. Statt Ruhm, erntete Wright Spott und verdiente sich dank seiner Behauptung den Spitznamen „Faketoshi“ (zusammengesetzt aus dem englischen Wort „Fake“ für falsch und „Satoshi“.)

Craig Wright will unter Eid aussagen

Jetzt nimmt die ganze Angelegenheit erneut Fahrt auf. In den letzten Wochen haben Unternehmen, die der Krypto-Branche zuzuordnen sind, Kommentare an die US-amerikanische Commodity Futures Trading Commission (CFTC) geschickt. Diese Kommentare will die amerikanische Behörde nutzen, um ein besseres Verständnis „für Technologie, Mechanismen und Märkte für virtuelle Währungen“ zu erlangen.

Neben Kommentaren von Unternehmen wie Coinbase, Circle und R3, findet sich auch ein Dokument von Craig Wright unter den Einsendungen. In seinem achtseitigen Kommentar geht Wright auf Missverständnisse und falsche Informationen ein, die in Bezug auf Bitcoin und jedes abgeleitete System, verbreitet wurden. Wright stellt sich in dem Schreiben als Satoshi Nakamoto vor und bietet abschließend an unter Eid auszusagen.

WikiLeaks legt Indizien vor, die gegen Craig Wright sprechen

Wenige Tage vor Veröffentlichung des Kommentars, legte die Enthüllungsplattform WikiLeaks neue Indizien vor, die nahelegen, dass Craig Wright nicht der Schöpfer von Bitcoin ist. In einem Tweet der Plattform, heißt es:

„Craig S. Wright ist ein bewährter Serienfälscher von Dokumenten, der behauptet, dass er der Erfinder von Bitcoin ist. Er wurde wiederholt erwischt. Dies wurde von WikiLeaks zum Zeitpunkt seines ersten Anspruchs und danach unabhängig verifiziert.“

Das angeheftete Dokument zeigt, dass Wright einen am 26. August 2008 veröffentlichten Blog-Beitrag zu Gunsten seiner Behauptung im Nachhinein abänderte. In dem Beitrag schreibt er über seine Arbeiten an einem „DNS-Paper“. Später fügte Wright den Beitrag einen Abschnitt hinzu, in dem er behauptet „bald eine Abhandlung über Kryptowährungen zu veröffentlichen“.

Dass Craig Wright tatsächlich an der Entwicklung von Bitcoin beteiligt war, kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht hinreichend belegt werden. Es scheint zudem unwahrscheinlich, dass eine Aussage unter Eid die Zweifel an Wrights Behauptung aus der Welt schaffen wird.

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Lena Meyes
Der Autor besitzt eine kleine Menge an Kryptowährung. Genug um ein Verständnis zu erlangen, nicht genug um ein Leben zu verändern.

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