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Coinbase sollte XRP aufnehmen, sagt der CEO von Ripple

Eines der hartnäckigsten Gerüchte der vergangenen Monate war, dass Coinbase – die größte US-Krypto-Börse – XRP demnächst in das Angebot aufnehmen wird. Die Annahme sorgte für große Preisschwankungen bei der derzeit drittgrößten Kryptowährung nach Marktkapitalisierung. Doch passiert ist in der Hinsicht bislang nichts, was Brad Garlinghouse, CEO von Ripple, zu einem Statement bewegte.

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Ripple bietet 1 Million Dollar für die Aufnahme von XRP

Coinbase ist eine US-Börse mit Sitz in San Francisco und bietet derzeit den Kauf und Verkauf von Bitcoin, Ethereum, Bitcoin Cash und Litecoin an. Demnächst wird Ethereum Classic hinzukommen. Aber XRP, eine Kryptowährung dessen Marktkapitalisierung mit rund 20 Milliarden Dollar, die aller andere Kryptowährungen, außer Bitcoin und Ethereum, übersteigt, wurde von Coinbase bislang nicht berücksichtigt. Laut Bloomberg bot Ripple sogar eine Million Dollar für die Aufnahme, doch passiert ist bislang nichts.

In einem Interview mit Jeff John Roberts von Fortune auf der CB Insights Future of Fintech Konferenz in New York sagte Brad Garlinghouse am Donnerstar, dass es im Interesse von Coinbase liegen sollte, Ripple aufzunehmen.

Coinbase hat bereits angekündigt, dass es nur Kryptowährungen aufnehmen wird, die von den Aufsichtsbehörden nicht als Wertpapiere angesehen werden. Laut einem Statement der US Securities and Exchange Commission (SEC), erfüllt Ethereum die Definition eines Wertpapiers wegen seiner dezentralisierten Struktur nicht.

Könnte XRP als Security-Token eingestuft werden?

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Die Ankündigung warf jedoch Bedenken auf, ob XRP als (digitales) Wertpapier eingestuft werden könnte, da das Unternehmen Ripple mehrheitlich an der Kryptowährung beteiligt ist.

„Systeme, die sich auf zentrale Akteure stützen, deren Bemühungen ein Schlüssel zum Erfolg des Unternehmens sind“, würden „der Anwendung der Wertpapiergesetze unterliegen“, sagte William Hinman, offizieller Vertreter der SEC, in der Erklärung, wobei er XRP nicht explizit erwähnte.

Garlinghouse widerlegte daraufhin die Annahme, dass XRP unter die Zuständigkeit der SEC fallen könnte.

„Ich denke, es ist wirklich klar, dass XRP kein Wertpapier ist“, sagte er auf der Konferenz. Zum einen erklärte er, XRPs Blockchain oder Public Ledger „existiert unabhängig von Ripple“ und würde auch dann weiter funktionieren, wenn das Unternehmen scheitert. „Darüber hinaus dienen XRP-Token einem technologischen Zweck, den traditionelle Wertpapiere wie Aktien nicht haben. XRP berechtigt seine Inhaber auch nicht zu einer Beteiligung an Ripple, der Gesellschaft selbst.“

Garlinghouse betonte, dass er die Pläne von Coinbase nicht kontrollieren könne. „Ich kann nicht für das sprechen, was Coinbase entscheidet – oder beschließt, nicht zu tun“, sagte er. Coinbase könnte jedoch darauf warten, dass die Aufsichtsbehörden den Status von XRP klären, bevor sie entscheiden, ob sie XRP aufnehmen.

Bild von Fortune Live Media | Lizenz: CC BY-NC-ND 2.0

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