BTC-Trader warnt: PlusToken-Scammer bewegen $117 Mio. in Bitcoin – stürzt BTC wieder ab?

Die PlusToken-Scammer haben in den vergangenen 24 Stunden rund 13.000 BTC an einen Coin-Mixer abgegeben, berichtet das Blockchain-Forschungsunternehmen Ergo. Mischer-Einlagen in Bitcoin bedeuten nicht unbedingt einen Ausverkauf in unmittelbarer Zukunft, aber die Wahrscheinlichkeit dafür steigt.

Ob der Ausverkauf von Bitcoin durch den Betrug der letzten Monate auf dem Markt eingepreist ist, bleibt fraglich.

Ist der Bitcoin-Sell-off eingepreist?

Laut Ergo haben die Scammer seit August immer wieder Ausverkäufe getätigt.

Die Verkaufsrate ist in letzter Zeit zurückgegangen, was mit einer verstärkten Dynamik auf dem Kryptomarkt zusammenfällt.

Ein schwieriger Aspekt bei der Verfolgung der Mischfondseinlagen an den Börsen ist die Rückverfolgung der gemischten Fonds an der Börse zu den Auftragsbüchern. Einfach ausgedrückt: Während es relativ einfach ist, Spuren von Geldern zu finden, die von einem Mischer zu einer Börse geschickt wurden, ist der definitive Nachweis schwierig, dass die gemischten Gelder an der Börse verkauft wurden.

Dem Team von Ergo zufolge spricht der Vertrieb aber auch für den Verkauf. Das heißt, wenn eine große Menge Bitcoin einen Mischer an eine Börse verlässt und dort verteilt wird, wird sie wahrscheinlich kurz danach auch verkauft.

Das Forschungsteam erklärt:

„Sie haben seit August immer wieder verkauft. In letzter Zeit mit einer viel langsameren Rate. Ich habe versucht, zwischen verkauft/verteilt zu unterscheiden. In der Chain sehe ich den Vertrieb zum Exchange, aber nicht in die Auftragsbücher. Allerdings sind die Distributionen preisempfindlich. In Preisschwäche verharren. Ich tendiere dazu, dass Vertrieb und Verkauf fast gleichzeitig erfolgen.“

Bei dem aktuellen Bitcoin-Preis von 9.100 Dollar sind etwa 13.000 BTC rund 118 Millionen Dollar wert. Während der Kryptowährungsmarkt täglich zig Milliarden Dollar auf Papier verarbeitet, entfällt der größte Teil davon auf gehebelte Geschäfte auf Margin-Tradingplattformen wie BitMEX und Binance Futures.

Crashen die Scammer den Bitcoin-Preis?

Wenn die 13.000 BTC nur nach und nach verkauft werden, dürfte es wahrscheinlich keine immensen Auswirkungen auf die kurzfristige Preisentwicklung von Bitcoin haben. Sollten die Bitcoins jedoch in großen Mengen auf dem Markt verkauft werden, besteht die Möglichkeit, dass sie zu einer Kaskade von Liquidationen über Margin-Tradingplattformen hinweg führen.

Der renommierte technische Analyst und Trader Jacob Canfield mahnt daher zur Vorsicht auf dem Markt.

Er sagte:

„Danke an Ergo für seine harte Arbeit zu diesem Thema, aber es sieht so aus, als ob das Plus Token Ponzi-System mehr Bitcoin hinterlegt hat. Es ist Zeit für Vorsicht und Sorgfalt auf den Märkten.“

Die Auswirkungen eines möglichen Ausverkaufs auf den Bitcoin-Preis werden weitgehend davon abhängen, wie, wann und über welchen Zeitraum BTC verkauft wird. Aufgrund der großen Bandbreite an Variablen bleiben einige Trader dem Markt gegenüber kurzfristig vorsichtig.

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